Primetime-Check

Samstag, 18. Mai 2013

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Heute beantworten wir die große Frage, wer gegen den «ESC 2013» völlig baden ging und auch wer mit seinem Ersatzprogramm zu überraschen wusste.

Leichte Verluste hin oder her: Der «Eurovision Song Contest» war auch 2013 ein ungeheurer Zuschauermagnet. 8,21 Millionen Zuschauer sahen ab 21 Uhr insgesamt wie die Dänin Emmelie de Forest den Wettbewerb für sich entschied, das führte zu einem starken Marktanteil von 34 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den jüngeren Zuschauern sah es angesichts der ermittelten 4,25 Millionen Zuschauer und einer Quote von 42,6 Prozent sogar noch besser aus. Bereits der «Countdown für Malmö» war ab 20.15 Uhr gefragt gewesen, die Live-Übertragung aus Hamburg erreichte 45 Minuten vor dem Startschuss gute 3,99 Millionen Zuschauer sowie 15,7 Prozent bei allen. Größter Verfolger beim Gesamtpublikum war indes das ZDF mit einer Wiederholung von «Stubbe»: Starke 6,07 Millionen Zuschauer bescherten dem Zweiten trotz bärenstarker Konkurrenz überragende 22,5 Prozent insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 7,1 Prozent zumindest ordentlich. Nachdem schon das «heute-journal» deutlich auf 3,23 Millionen Zuschauer verloren hatte, war auch «das aktuelle Sportstudio» mit nur 2,15 Millionen Zuschauern bzw. 8,3 Prozent chancenlos gegen Das Erste.

Den besten Job beim jungen Publikum machte Sat.1, das mit «Madagascar 2» 1,35 Millionen 14- bis 49-Jährige sowie die damit verbundenen starken 14,1 Prozent zum Einschalten bewegte. Insgesamt lief es mit 9,1 Prozent beachtlich. «xXx – Triple X» erreichte ab 21.55 Uhr schließlich noch 1,15 Millionen Zuschauer und schwache 7,3 Prozent in der Zielgruppe. Als Schuss ins Leere erwies sich bei RTL die erste TV-Ausstrahlung von «Arthur», die nicht über 1,24 Millionen Zuschauer und 7,3 Prozent in der Zielgruppe kam. Bei allen resultierten gar nur 4,5 Prozent. «Your Highness – Schwerter, Bräute, Joints und scharfe Waffen» verlor im Anschluss auf nur noch 4,6 Prozent der Jüngeren. Einen ähnlichen Flop landete ProSieben, das mit dem Abenteuerfilm «10.000 B.C.» nur 7,2 Prozent der Jüngeren ansprach. 1,21 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu. «Resident Evil» verlor danach noch auf 3,6 Prozent bei allen und 6,1 Prozent in der Zielgruppe.

Wenig zu vermelden hatten am Samstagabend die Sender der zweiten Reihe. So erreichte VOX mit der Actionkomödie «Bad Company – Die Welt ist in guten Händen» nur 0,62 Millionen Zuschauer und 3,8 Prozent in der Zielgruppe. «Meine verrückte Gypsy-Hochzeit» legte im Anschluss zumindest leicht auf 4,2 Prozent der Umworbenen zu. Im schwachen Bereich lief bei RTL II die Fortsetzung der dritten «Warehouse 13»-Staffel: Mit lediglich 0,69 Millionen bis 0,79 Millionen Gesamtzuschauern, durchschnittlich 0,40 Millionen davon im umworbenen Alter, waren für RTL II nicht mehr als magerer Zielgruppen-Marktanteile von 3,7 Prozent, 4,3 Prozent und 3,5 Prozent möglich. Insgesamt waren Prozent schon 2,9 Prozent das Höchste der Gefühle. Seine Sache unter den kleinen Sendern noch am besten machte diesmal kabel eins. «Navy CIS» kam hier zunächst auf 0,92 Millionen bzw. 1,20 Millionen Zuschauer sowie 3,6 Prozent und 4,2 Prozent insgesamt. In der Zielgruppe resultierten schwache 3,4 Prozent und 4,8 Prozent. Eine weitere Folge erreichte ab 22.15 Uhr angesichts der Konkurrenz sehr gute 5,6 Prozent in der Zielgruppe.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/63862
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