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«The Mentalist»

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Mit Staffel vier verzeichnete die Serie ein neues Allzeit-Tief. Trotzdem wird man bei Sat.1 zufrieden sein.

Es gibt sie doch noch, Erfolge in Sat.1: Man muss sie nur finden. Am Sonntagabend wird man fündig. Während «The Mentalist» in Übersee zu schwächeln beginnt, läuft die Serie hierzulande immer mal wieder zur Höchstform auf. Auch wenn die nun zu Ende gegangene vierte Staffel ein paar Zuschauer und Marktanteile abgeben musste: Grund zum Meckern dürfte man bei Sat.1 sicherlich nicht haben. Dafür reichte es am Sonntag um 21.15 Uhr viel zu oft für überdurchschnittliche Werte.

Trotzdem lohnt sich ein Vergleich der beiden Staffelhälften. Wie gehabt wurden die ersten zwölf Folgen zwischen Februar und April ausgestrahlt, die elf weiteren folgten im Herbst. Schon alleine diese Durchschnittswerte belegen, dass es zuletzt in die falsche Richtung ging. Reichte es mit der ersten Hälfte noch zu durchschnittlich 3,69 Millionen Zuschauern und 14,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, saßen in der ungemütlicheren Jahreszeit im Schnitt 3,17 Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten. Der dazugehörige Zielgruppenmarktanteil ging auf 12,2 Prozent zurück. Klar: Für Sat.1 sind das nach wie vor tolle Zahlen – erst recht, wenn man sich nochmals die aktuell desolate Lage von Sat.1 vor Augen führt. Im November kam der Privatsender auf 10,0 Prozent Marktanteil – und selbst das nur mit Mühe. Davor lag man mehrere Monate im einstelligen Bereich.

Einige Verluste musste auch «The Mentalist» einstecken. In der ersten Staffelhälfte kam noch jede Episode über 12 Prozent Marktanteil, bei der zweiten war das nicht mehr der Fall. Fünfmal lag man unter dieser Marke. Erst kürzlich verzeichnete die Serie ein neues Allzeit-Tief. Am 2. Dezember sahen nur 2,72 Millionen Menschen zu, das entsprach 7,8 Prozent Marktanteil. Aus der werberelevanten Zielgruppe sahen an diesem Tag lediglich 1,45 Millionen Zuschauer zu, das hatte 9,8 Prozent Marktanteil zur Folge. Damit wurde der erst in der Woche zuvor aufgestellte Minusrekord um genau einen Prozentpunkt unterboten. Zum Vergleich: Das Staffeltief der ersten Hälfte hatte bei soliden 12,7 Prozent gelegen (15.04.2012).

Kommen wir aber zu den positiven Nachrichten, die es bei «The Mentalist» ja durchaus auch gab. Zum Beispiel am 4. März. Insgesamt 4,14 Millionen Zuschauer schalteten an diesem Sonntag ein, das entsprach schon beim Gesamtpublikum tollen 11,9 Prozent Marktanteil. Von den 14- bis 49-Jährigen sahen 2,51 Millionen zu, der Marktanteil lag bei hervorragenden 16,8 Prozent. Noch besser erschienen die Werte, wenn man einen Blick auf das Gegenprogramm warf: Der «Tatort» lockte nämlich deutlich über neun Millionen Menschen zum Ersten und war zudem auch bei den Jüngeren (über 20 % Marktanteil) gefragt. Solch einer Konkurrenz sah sich «The Mentalist» in fast jeder Woche ausgesetzt.

Ein detaillierter Blick auf die zweite Staffelhälfte bringt ans Licht, dass der Auftakt am 23. September sehr gut verlief. 14,5 Prozent Marktanteil standen zu Buche, insgesamt hatten 3,5 Millionen Zuschauer zugesehen. In der darauffolgenden Woche verringerte sich der Marktanteil auf 13,3 Prozent, die Zuschauerzahl lag nun bei 3,4 Millionen. Weiter abwärts ging es in den Wochen danach: 3,09 Millionen und 11,7 Prozent am 7. Oktober; 3,01 Millionen und elf Prozent am 14. Oktober und schließlich 2,95 Millionen und 11,5 Prozent am 21. Oktober. In der Zeit danach pendelte der Marktanteil zwischen 12,1 und 14,1 Prozent. Und dann kamen die besagten Tiefs. Zum Staffelfinale konnte sich die Serie dann aber wieder fangen. Der Marktanteil bei den Umworbenen steigerte sich auf 12,6 Prozent, insgesamt sahen 3,13 Millionen Menschen zu.

Im Schnitt wurden die 24 Folgen von 3,43 Millionen Leuten gesehen, daraus resultierten 9,9 Prozent Marktanteil. 1,96 Millionen Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahre alt, das führte zu sehr ordentlichen 13,4 Prozent Marktanteil. Staffel drei ergatterte 14,7 Prozent, die Runden zwei und eins waren mit 15,7 bzw. 15,5 Prozent sogar noch erfolgreicher.

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