US-Quoten

Showtime jubelt: Bester Sonntag seit jeher

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Emmy-Gewinner «Homeland» kehrt sehr stark mit zweiter Staffel zurück. Auch «Dexter» punktet.

Showtime schwebt irgendwo auf Wolke 7: Vergangene Woche gewann der Bezahlsender erstmals in seiner Geschichte einen Emmy-Award für eine „Beste Serie“. Ausgezeichnet wurde die neue Produktion von «24»-Macher Howard Gordon, «Homeland» , um einen möglicherweise „umgedrehten“ US-Soldaten, der nach Jahren der Kriegsgefangenschaft nach Amerika zurückkehrt. Spätestens mit dem Start der zweiten Staffel hat die Serie bei Showtime nun auch aus Quotensicht ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Das war nämlich nicht immer so. Der Start verlief im Herbst 2011 eher mau.

Nach 1,08 Millionen Zuschauern, die die Premiere sahen, sanken die Reichweiten trotz eines inhaltlich sehr starken Piloten zunächst einmal auf nur noch rund 940.000 Zuschauer. Erst ab Woche drei zogen die Werte – und das auch nur langsam – an. Die fünfte Folge machte den ersten größeren Sprung auf dann schon 1,28 Millionen Zuseher ab zwei Jahren. Folge sechs, „The Good Soldier“ verbesserte sich in Folge auf etwas mehr als 1,3 Millionen Menschen am Sonntagabend, „The Weekend“ kam in der Folgewoche auf 1,42 Millionen. Besagte 1,42 Millionen sollten dann auch der beste Wert bis zum letztlichen Staffelfinale bleiben.

Dieses flimmerte am Sonntag vor Weihnachten 2011 über die amerikanischen Bildschirme und begeisterte bei Showtime 1,71 Millionen Menschen. Verglichen mit der zweiten Ausgabe gewann die Serie also rund 0,8 Millionen Zuschauer wieder dazu. Am Sonntag nun wurde beim Start der zweiten Staffel ein neuer Rekord aufgestellt. Sicherlich auch beflügelt durch die Preise bei den Emmys kam die Episode auf 2,07 Millionen Zuschauer ab zwei Jahren – alle Ausstrahlungen am Abend eingerechnet. Die Erstausstrahlung hatte 1,7 Millionen. Steigende Reichweiten sind bei Showtime in Zeiten von Services wie Showtime Anytime und zahlreichen Wiederholungen nicht selbstverständlich.

Trotzdem war es aber nicht nur «Homeland»  was den vergangenen Sonntagabend zu einem besonderen für den Bezahlsender machte. Auch «Dexter»  startete richtig stark in seine nunmehr siebte Staffel. Der Auftakt bescherte Showtime quer über die Ausstrahlungen am Abend hinweg 3,04 Millionen Zuschauer (2,4 Millionen bei der Erstausstrahlung). Damit macht «Dexter» weiterhin das, für das die Serie bekannt ist: Stetig Zuschauer dazugewinnen. Mit den 2,4 Millionen Zuschauern überbot man den besten Serienstart des Jahres bisher, «Shameless»  mit 1,6 Millionen um genau die Hälfte.

Gegenüber der Premiere der sechsten Staffel legte das Format mit Michael C. Hall um rund zehn Prozent zu – 2,76 Millionen Amerikaner verfolgten den Beginn der in 2011 ausgestrahlten Staffel. Laut Showtime war der Sonntagabend somit der erfolgreichste in der langen Geschichte des Pay-TV-Senders. Bisher heißt es übrigens weiterhin, dass «Dexter» Ende 2013 mit dem Finale der achten Staffel auserzählt sein wird. Nur eine kleine Hintertür hielt man sich noch offen. Angesichts der enorm guten Quoten dürfte diese sich Zentimeter um Zentimeter weiter öffnen.

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