Serienlexikon

«Scrubs»

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Mit der Sitcom «Scrubs» hatte NBC lange Zeit eine erfolgreiche Serie im Programm. Quotenmeter.de stellt den einstigen Knüller vor.




Mit «Scrubs» schuf der US-Network NBC eine Comedyserie der etwas anderen Art. Denn Comedy untergebracht in ein Krankenhaus, das gab es bis dahin noch nicht. «Scrubs» ist eine junge, moderne Comedy, welche vor allem auf das jüngere Publikum angesetzt ist. Mit großartigem Humor, ähnlich wie der von «Malcolm Mittendrin», haben die zahlreichen Fans die Serie in ihre Herzen geschlossen. Kurz umschrieben kann man sagen, dass "Die Anfänger" den Trend und das Niveau von bisher erfolgreichen US-Sitcoms wie «Friends», «Sabrina», oder «Futurama» fortführen. Somit ist die Comedy nicht nur ein wichtiger Nachkomme gegenwärtiger Serien, sondern auch noch eine Klasse für sich. In der Serie geht es um „J.D.“, einen Assistenzarzt, welcher tollpatschig sein Leben im Hospital meistert. Mit seinen Freunden Chris Turk und Elliot Reid besteht er jede Aufgabe und unterhält zudem noch die Zuschauer.



Hintergründe der Serie

Die US-Comedy wird ABC Studios (früher Touchstone Television) produziert und von NBC und ABC ausgestrahlt. Die Serie umfasst sieben Staffeln mit 169 Episoden. Auch ist bei «Scrubs» ein ähnlicher Humor wie bei «Malcolm Mittendrin» oder den «Simpsons» zu verzeichnen, weshalb man die Comedy nicht als Neuerfindung bezeichnen kann. Neu ist nur die Tatsache, dass das Format in einem Krankenhaus spielt. In Deutschland hat ProSieben die Rechte an der Serie, zum ersten Mal flimmerte die Serie am 2. September 2003 über die Bildschirme.



Hauptrollen:

Zach Braff - Dr. John Dorian ("JD") – Synchronsprecher: Kim Hasper

Sarah Chalke - Dr. Elliot Reid – Synchronsprecherin: Ranja Bonalana

Donald Faison - Chris Turk – Synchronsprecher: Sebastian Schulz

Ken Jenkins - Dr. Bob Kelso – Synchronsprecher: Friedrich Georg Beckhaus

John C. McGinley - Dr. Percival Cox – Synchronsprecher: Bernd Vollbrecht

Judy Reyes - Carla Espinosa – Synchronsprecherin: Tanja Geke

Neil Flynn - Hausmeister im Hospital “Sacred Heart”

Robert Maschio - Todd

Aloma Wright - Laverne Roberts



Nebenrollen:

Charles Chun - Dr. Wen

Christa Miller Jordan Sullivan

Sam Lloyd - Ted Buckland







Infos zu den wichtigsten Charakteren:

Dr. John Dorian "J.D.": Er ist die Hauptfigur der Serie und war lange Zeit Assistenzarzt. J.D. will im Hospital "Sacred Heart” seine praktische Ausbildung zu Internisten machen. Da er selbst ein bisschen durchgeknallt ist, passt er bestens in das Krankenhaus. Dort wird er jedoch häufig von Dr. Cox und dem Hausmeister blamiert oder gedemütigt. Zudem muss er sich den Aufgaben seines Chefs, Dr. Bob Kelso, stellen, die nicht immer einfach sind. Zum Glück stehen ihm aber seine beiden besten Freunde zur Seite: Die Internistin Elliot und der Assistenzarzt und Chirurg Chris.



Chris Turk ist Assistenzarzt und der beste Freund von J.D.. Chris will es einmal zu einem erfolgreichen und populären Chirurg bringen. Zunächst muss er jedoch brav allen assistieren. Deshalb wunderte es ihn auch sehr, dass er anfangs nicht assistieren helfen konnte, sondern sich bei einer Operation um die passende Hintergrundmusik kümmern musste. So leidet auch Chris unter den Aufgaben von Dr. Kelso, muss sich allerdings nicht von Dr. Cox ins Boxhorn jagen lassen. Turks Freundin ist die Krankenschwester Carla Espinosa, welche im gleichen Hospital arbeitet.



Dr. Elliot Reid ist ebenso wie ihre beiden Freunde im "Sacred Heart" tätig, nämlich als angehende Internistin. Elliot ist so ziemlich das Gegenteil von J.D. und Chris: Sie ist ehrgeizig, begabt und will ihre Aufgabe immer 100-prozentig richtig machen. Damit verärgert Dr. Reid häufig ihre zwei Kumpels, die die Sache nicht ganz so ernst nehmen. Zudem hat sie mit den anderen Schwestern im Hospital schwer zu kämpfen, da diese sie als Konkurrentin ansehen. So kann man sagen, das Elliot unter dem Trio aus Jungärzten die Stimme der Vernunft ist.


Dr. Percival Cox ist der zuständige Stationsarzt und der Ausbilder von Elliot und J.D.. Der häufig schlecht gelaunte Dr. Cox lässt deshalb seine übermäßige Wut an den beiden aus und hat daher eine wichtige Stellung in der Serie. Meistens spielt der Stationsarzt den bösen und hinterlistigen Übergeordneten, aber wenn er will kann "Perry" auch ganz nett sein. Dr. Cox genießt es außerdem, J.D. nicht bei seinem Namen, sondern mit "Flachzange", etc. zu nennen.



Dr. Bob Kelso: Er ist der Chefarzt des Hospitals und sehr eigen. Mit den verschiedensten Aufgaben quält er seine Schützlinge J.D. & Co., die diese noch gar nicht erlernt haben. So übergibt er ihnen beispielsweise einen Patienten, dessen Krankheit bisher unerforscht blieb und daher nicht heilbar ist. Eigentlich versucht der Chef jedoch freundlich zu allen Menschen zu sein, was ihm nicht immer gelingt. Der senile alte Mann kann sich die Namen seiner Kollegen nicht merken und träumt während wichtiger Gespräche vor sich hin.



Carla Espinosa ist Krankenschwester und die beste Freundin von Chris Turk. Carla ist selbstbewusst und vertritt klar ihren Standpunkt. Sie lässt sich nichts vormachen und ist daher eine kluge und verantwortungsbewusste Stationsschwester.



Der Hausmeister, dessen Name nicht bekannt ist, ist J.D.s wohl größter Gegner. Mit seiner arroganten Art demütigt er ihn häufig. So besprüht er Dr. Dorian beispielsweise mit Wasser zwischen die Beine. Dadurch macht sich der Hausmeister besonders beim Publikum beliebt, denn sobald er auftaucht zieht er es mit seiner "humorlosen" Art sofort in seinen Bahn.



Hintergründe zu den wichtigsten Schauspielern:

Zach Braff wurde am 6. April 1975 in South Orange, New Jersey, in den USA geboren. Da sein Vater Mitglied einer Theatergruppe war, wurde Braff schon in seiner Kindheit mit der Schauspielerei konfrontiert. Mit 14 Jahren trat er erstmals in einer TV-Rolle auf; bei dem Pilotfilm von «Chefarzt Dr. Wesphall», in dem auch Gwyneth Paltrow mitspielte. Danach sah man Braff viel auf den Theaterbühnen in New York, wo er unter anderem mit Alec Baldwin das zahlende Publikum begeisterte. Zach Braff ist vielseitig, da er alle Rollen genauestens erkunden möchte. "Ich sehe die Herausforderung darin, einen Charakter darzustellen, der völlig von dem abweicht, was ich bin. Das ist es, was ich so spannend an der Schauspielerei finde. Jede Erfahrung ist anders", sagte der Schauspieler. Nachdem er sein Film-Studium an der Northwestern University abgeschlossen hatte, widmete er sich seinen Drehbüchern und sogar eigenen Kurzfilmen. Heute dreht er Werbespots und war auch für den Vorspann des erfolgreichen Blockbuster «Spiderman» tätig. Zu seinen bisher größten Kinofilmen zählen «Blue Moon», «Getting to know you», «Endsville» und «Manhatten Murder Mystery».



Donald Adeosoun Faison, geboren am 22. Juni 1974 in New York, war schon in seiner frühen Kindheit von der Schauspielerei begeistert. Daher besuchte er die Professional Children´s School in New York, welche für die Ausbildung junger Talente zuständig ist. So führte ihn sein Weg zur Schauspielerei, auf dem er auch erfolgreich ist. Sein Durchbruch gelang ihm 1995 mit einer Leinwandrolle in «Warten auf Mr. Right». Auch in der Sesamstraße wurde er als "ABC Rapper" 1996 populär. Seinen ersten Auftritt in einem in Deutschland berühmten Film hatte Faison in der Komödie «Clueless», in der auch Alicia Silverstone mitwirkte. Bekannt ist Donald zudem durch Gastauftritte in den TV-Serien «Sabrina - Total verhext» und «Party of Five». Weitere Erfolge waren das Football-Drama «Gegen jede Regel» mit Denzel Washington, «Lügen haben kurze Beine» und «Ich kann´s kaum erwarten». Zu seinen Hobbys zählen Basketball und Musik. Letzteres bewies er sogar mit einem Auftritt im Video «Sittin´up in my Room» von Brandy.



Sarah Chalke wurde am 27. August 1976 in Ottawa, Ontario, in Kanada geboren und entdeckte ebenso wie ihre Kollegen die Liebe zur Schauspielerei schon sehr früh. Mit acht Jahren war sie Star in einer Musikproduktion, merkte aber erst dann, dass sie gar nicht singen konnte. Daher versuchte sie sich beim Fernsehen, wo Sarah tatsächlich eine junge Umweltreporterin in der Serie «Kids Zone» wurde. Chalkes Durchbruch gelang ihr in der Sitcom «Roseanne», in welcher sie die Rolle von Becky vier Jahre lang erfolgreich gespielt hatte. Durch das Aus der Sitcom geriet sie zu der kanadischen Serie «Nothing too good for a Cowboy» und war dort zwei Staffeln lang erfolgreich. Im Kino ist sie in «Kill me later» und «Cinderella: Single Again» zu sehen. Sarah selbst ist sehr vielfältig, was ihre Hobbys angeht. Vom Lesen übers Musizieren bis zum Wandern macht ihr alles Spaß. Weitere Lieblingssportarten sind Snowboarden, Kajakfahren und Skifahren. Die Kanadierin spricht zudem gut Deutsch und Französisch, lebt heute jedoch in Los Angeles.

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