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62. Deutscher Filmpreis: Die Gewinner

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Bereits zum 62. Mal wurden am Freitag die Lolas verliehen. Als bester Film wurde das Krebsdrama «Halt auf freier Strecke» ausgezeichnet, Roland Emmerichs «Anonymus» gehörte mit sechs Preisen ebenfalls zu den Gewinnern des Abends.

Am Freitag wurde in Berlin wieder einmal der deutsche Filmpreis vergeben. Bereits zum 62. Mal wurden mit den Lolas die besten Produktionen des Landes geehrt. Die wichtigste Auszeichnung, die des besten Films, ging an «Halt auf freier Strecke». Der Film, der die Geschichte eines krebskranken Mannes erzählt, erhielt somit das Preisgeld in Höhe von 500.000 Euro. Darüber hinaus sahnte die rbb-/arte-Koproduktion noch weitere Preise ab, darunter den für die beste Regie. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Milan Peschel für die beste männliche Hauptrolle, sowie Otto Mellies als bester männlicher Nebendarsteller.

Auch sonst durfte sich der rbb, teils zusammen mit dem SWR und arte, freuen: So wurden auch die beiden Produktionen «Wintertochter» (bester Kinderfilm) und «Die Unsichtbare» (beste weibliche Nebenrolle) bedacht. „Der rbb gratuliert zur Lola. Unsere Redaktionen müssen ihre begrenzten Mittel für Koproduktionen gezielt einsetzen, umso glücklicher sind wir, wenn diese so herausragende Erfolge verzeichnen“, sagt Intendantin Dagmar Reim.

Silber ging an das DDR-Drama «Barbara» von Christian Petzold. Drei Lolas gingen zudem an «Kriegerin» von Regisseur David Wnendt. Die meisten Trophäen heimste Roland Emmerichs «Anonymus» ein: Insgesamt sieben Mal war der Film nominiert, sechs Preise konnte er schließlich mit nach Hause nehmen.

Hier alle Gewinner in der Übersicht:

Bester Spielfilm


- «Anonymus»
- «Barbara»
- «Dreiviertelmond»
- «Halt auf freier Strecke»
- «Hell»
- «Kriegerin»

Bester Dokumentarfilm


- «Charlotte Rampling – The Look»
- «Gerhard Richter Painting»
- «The Big Eden»

Bester Kinderfilm


- «Tom Sawyer»
- «Wintertochter»

Bestes Drehbuch


- Andreas Dresen und Cooky Ziesche für «Halt auf freier Strecke»
- Christian Petzold für «Barbara»
- David Wnendt für «Kriegerin»

Beste Regie


- Andreas Dresen für «Halt auf freier Strecke»
- Christian Petzold für «Barbara»
- Hans Weingartner für «Die Summe meiner einzelnen Teile»

Beste Schauspielerin


- Sandra Hüller für «Über uns das All»
- Steffi Kühnert für «Halt auf freier Strecke»
- Alina Levshin für «Kriegerin»

Bester Schauspieler


- Milan Peschel für «Halt auf freier Strecke»
- Peter Schneider für «Die Summe meiner einzelnen Teile»
- Ronald Zehrfeld für «Barbara»

Beste Nebendarstellerin


- Christian Drechsler für «Die Unsichtbare»
- Fritzi Haberlandt für «Fenster zum Sommer»
- Dagmar Manzel für «Die Unsichtbare»

Bester Nebendarsteller


- Hermann Beyer für «Vergiss dein Ende»
- Otto Melies für «Halt auf freier Strecke»
- Bernhard Schütz für «Das System»

Beste Kamera und Bildgestaltung


- Anna J. Foerster für «Anonymus»
- Hans Fromm für «Barbara»
- Daniel Gottschalk für «Die vierte Macht»
- Peter Przybylski für «Fenster zum Mond»

Bester Schnitt


- Peter R. Adam für «Anonymus»
- Bettina Böhler für «Barbara»
- Jörg Hauschild für «Halt auf freier Strecke»

Bestes Szenenbild


- Uli Hanisch für «Hotel Lux»
- Sebastian Krawinkel für «Anonymus»
- Heike Lange für «Hell»

Bestes Kostümbild


- Lisy Christl für «Anonymus»
- Anette Guther für «Barbara»
- Leonie Leuenberger für «Hell»
- Ute Paffendorf für «Hotel Lux»

Bestes Maskenbild


- Christina Baier für «Hell»
- Kitty Kratschke, Katharina Nädelin und Georg Korpás für «Hotel Lux»
- Björn Rehbein und Heike Merker für «Anonymus»

Beste Filmmusik


- Oli Biehler für «Der Albaner - Shqiptari»
- Lorenz Dangel für «Hell»
- Timo Hietala für «Fenster zum Sommer»

Beste Tongestaltung


- Hubert Bartholomae und Manfred Banach für «Anonymus»
- Hubert Bartholomae und Hugo Poletti für «Hell»
- Andreas mücke-Niesytka, Dominik Schleier und Martin Steyer für «Barbara»

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