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«Sportschau» wird immer stärker

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Die «Sportschau»  wird am Samstagvorabend von immer mehr Menschen gesehen. Das ZDF punktete unterdessen tagsüber mit einigen Wintersport-Übertragungen.

Die Fußball-Bundesliga ist spannend wie nie: Am vergangenen Samstag haben sowohl Bayern München als auch Schalke 04 im Titelrennen gepatzt und ihre Spiele verloren. Borussia Dortmund dagegen gewann auch das achte Spiel in Folge und setzte sich an der Spitze der Tabelle weiter ab. Gut sah es am 24. Spieltag auch für Hertha BSC und Berlin und den SC Freiburg aus: Beide Mannschaften gewannen ihre Spiele und verschafften sich im Abstiegskampf Luft. Dies alles ließ die Quoten der «Sportschau» am Samstag mächtig steigen.

Im Schnitt sahen sich 5,70 Millionen Menschen ab drei Jahren die Zusammenfassungen der Bundesliga-Partien ab 18.30 Uhr an. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei tollen 23,1 Prozent. Erst einmal in diesem Jahr lag die Reichweite höher: In der vergangenen Woche schalteten sogar 6,03 Millionen Menschen ein. Bei den 14- bis 49-Jährigen konnte sich Das Erste dieses Mal über 1,83 Millionen Zuschauer sowie 21,4 Prozent Marktanteil freuen. Beides waren für den Sender neue Jahresbestwerte.

Schon ab 18 Uhr lief es gut für die «Sportschau». 2,85 Millionen Zuschauer bescherten dem Ersten 15,1 bei allen und 11,1 Prozent bei den jungen Zusehern. Das ZDF konnte am späten Abend nicht vom spannenden Bundesliga-Spieltag profitieren. Nur 2,07 Millionen Menschen sahen sich das «aktuelle sportstudio» an, in dem es die ersten Bilder des Dortmund-Spiels (Anpfiff 18.30 Uhr) zu sehen gab. Schwache 9,7 Prozent Marktanteil wurden ermittelt, bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Wert bei lediglich 5,8 Prozent.

Dafür punktete das ZDF in der Daytime mit reichlich Wintersport-Übertragungen. Schon der Sprint der Biathlon-Damen über zehn Kilometer lockte ab 12.30 Uhr 3,87 Millionen Menschen vor die Fernsehgeräte. Dies entsprach einem Marktanteil von 33,0 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ebenfalls tolle 17,8 Prozent erzielt. Die Nordische Kombination kam zwei Stunden später auf 3,24 Millionen Zuschauer sowie 25,5 und 12,1 Prozent Marktanteil.

Riesenslalom und Langlauf begeisterten danach im Schnitt 3,24 und 3,15 Millionen Zuschauer. Sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen lagen die Übertragungen weit über dem Senderschnitt. Richtig stark lief es dann aber ab 15.30 Uhr erneut für eine Biathlon-Übertragung. 4,53 Millionen Menschen bescherten dem ZDF einen Marktanteil von 29,4 Prozent. Beim jungen Publikum wurden 16,6 Prozent erzielt. Das anderthalbstündige Teamspringen sahen sich 2,78 Millionen Menschen an. Die Marktanteile lagen bei 14,3 und 7,1 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/55325
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