Primetime-Check

Montag, 20. Februar 2012

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Wie schlug sich die letzte große Karnevalsübertragung des Jahres in der ARD? Wie viele Bundesbürger ließen sich das Staffelfinale von «Rach, der Restauranttester» nicht entgehen?

Obwohl RTL am Rosenmontag verhältnismäßig schwache Werte einfuhr, gab es für die Konkurrenz trotzdem kein vorbeikommen an den Kölnern. Beim Gesamtpublikum heimste man zunächst den Tagessieg mit «Wer wird Millionär?» ein, für das sich 5,55 Millionen Menschen interessierten, was 16,2 Prozent Marktanteil bei den Bürgern ab drei Jahren bedeutete. Einzig beim werberelevanten Publikum sah es mit 14,3 Prozent Markanteil sehr mau aus. Kleiner Trost: Eine Stunde später machte «Rach, der Restauranttester» schließlich auch den Tagessieg beim jungen Publikum klar. Der Sternekoch erreichte ab 21.15 Uhr 4,99 Millionen Fans, wovon 2,48 Millionen der werberelevanten Zielgruppe angehörten. Der Marktanteil bei allen lag bei guten 14,9 Prozent; noch bessere 19 Prozent standen in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen auf der Uhr. Zum Abschluss des Abends wurde schließlich noch «Extra» gesendet. Das Magazin mit Birgit Schrowange kam zu späterer Stunde auf insgesamt 3,22 Millionen Interessenten, was in der Zielgruppe durchschnittliche 18,3 Prozent Marktanteil bedeutete. Größter Verfolger war in der Zwischenzeit das ZDF, das wie so oft auch an diesem Montag mit Filmen überzeugen konnte. Los ging es ab 20.15 Uhr mit «Die Toten vom Schwarzwald». Die 4,95 Millionen Zuschauer verhalfen dem deutschen Streifen insgesamt auf 14,4 Prozent Marktanteil, bei den jungen Zuschauern standen ebenfalls überdurchschnittliche 8,5 Prozent zu Buche. Nach dem halbstündigen «heute-journal», das insgesamt 3,91 Millionen Menschen am Abschalten hindern konnte, programmierten die Mainzer den Thriller «Nur über ihre Leiche». Das Resultat lässt sich auch hier sehen: 2,51 Millionen Menschen wurden insgesamt ermittelt, bei den jungen Bürgern lag die gemessene Quote bei 0,68 Millionen Menschen sowie exakt acht Prozent Marktanteil.

Im Duell der Krimiserien zwischen VOX und Sat.1 lag indes letzterer Sender vorne. Die neuste Ausgabe von «Der letzte Bulle» bewegte 3,28 Millionen Menschen zum Einschalten, 13,7 Prozent in der Zielgruppe waren die Folge. «Danni Lowinski» verlor dann gegen den starken «Rach» im Gegenprogramm Zuschauer und Marktanteile, weshalb man bei 11,7 Prozent der Werberelevanten landete; insgesamt waren noch 2,39 Millionen Menschen dabei. Wie immer konnte das Magazin «Planetopia» zum Abschluss des Abends nichts aus der guten Vorlage machen, da nur noch 1,16 Millionen Menschen dabei waren. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen miese 7,4 Prozent Marktanteil auf der Uhr, bei den Bürgern ab drei Jahren gar desaströse 4,5 Prozent. VOX konnte hingegen während der gesamten Primetime recht gute Werte einfahren. Zum Anfang des Abends schickte man die Ermittler des «CSI» auf Spurensuche, was sich 2,01 Millionen Menschen nicht entgehen lassen wollten. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei überzeugenden neun Prozent. «Criminal Intent» verlor eine Stunde später auf 6,9 Prozent, bevor «Leverage» ab 22.15 Uhr das Highlight des Abends bildete. 1,61 Millionen Fans waren insgesamt dabei, bei den jungen Menschen bedeutete das starke 9,4 Prozent Marktanteil.

Im Spielfilmduell der Privaten hatte indes ProSieben am Montag klar die Nase vorn. Die Deutschlandpremiere von «Scriptum – Der letzte Tempelritter» begeisterte 2,65 Millionen Menschen, woraus 14,3 Prozent Markanteil in der Zielgruppe resultierten. Kabel eins, das das Nachsehen hatte, muss sich aber keineswegs verstecken. Hier kam «Born to Be Wild – Saumäßig unterwegs» auf verhältnismäßig gute 3,9 Prozent bei allen, sowie 7,8 Prozent Markanteil in der Zielgruppe. Von den insgesamt 1,32 Millionen Menschen, die sich die Komödie nicht entgehen ließen, waren dann ab 22.10 Uhr noch 1,15 Millionen Fans an «America’s Most Wanted» interessiert. Aufgrund der späten Sendezeit steigerte sich der Actionfilm auf hervorragende 8,8 Prozent in der Zielgruppe

Dass Karneval im Fernsehen immer schlechter funktioniert, erfuhr hingegen zur besten Sendezeit ein weiteres Mal die ARD. «Karneval in Köln» kam auf 4,57 Millionen Zuschauer, was – sicherlich auch der langen Sendezeit von drei Stunden geschuldet – zwar zu guten 15,4 Prozent reichte, aber verglichen mit den Werten der Vorjahre ist dies keine allzu rühmliche Zahl. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag die Sendung übrigens mit 5,1 Prozent Markanteil wieder im roten Bereich. Gut hingegen schlug sich der Dokusoapabend bei RTL II. Nachdem «Die Wollnys» zunächst ab 20.15 Uhr mit 1,50 Millionen Fans insgesamt sowie 8,3 Prozent in der Zielgruppe überzeugen konnten, kam «Traumfrau gesucht» auf minimal schlechtere 1,45 Millionen Fans sowie 8,3 Prozent Markanteil bei den Werberelevanten. Der Überraschungshit der vorherigen Woche «Liebe im Paradies» überzeugt schließlich im Anschluss in Doppelfolge, konnte an die starken Werte der vorherigen Woche aber nicht anknüpfen: 1,04 bzw. 0,82 Millionen Menschen wurden gemessen, bei den Werberelevanten hatte dies gute sechs und 7,2 Prozent Marktanteil zur Folge. Beim Gesamtpublikum sah es mit exakt vier und 4,6 Prozent ebenfalls äußerst zufriedenstellend aus.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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