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«Flashpoint»-Triple versagt komplett

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Gleich drei Folgen der Krimiserie gingen in dieser Woche völlig unter. Schon zuvor mieden die Zuschauer den Sender bei einer Ausgabe von «Law & Order» .

Lange Zeit war kabel eins der einzige Sender, der am Samstagabend auf ausländische Serien setzte. Da dies in der Regel mit «Navy CIS»  gar nicht mal so schlecht beim Publikum ankam, probiert sich seit wenigen Wochen nun auch RTL II an diesem Konzept. Doch bislang wollte dies noch nicht so richtig gelingen. Bereits der Einstieg funktionierte nur sehr bedingt, weil eine alte Folge von «Law & Order: New York»  offensichtlich kein echter Publikumsrenner mehr ist. Mit durchschnittlich 0,80 Millionen Zuschauern kam die Folge "Blei" aus dem Jahr 2009 gerade einmal auf 2,6 Prozent aller Fernsehenden, beim jungen Publikum wurden kaum bessere 4,3 Prozent bei 0,47 Millionen erzielt. Vor einer Woche sahen noch 0,62 Millionen zu, was dem Sender desaströse 1,9 und 2,8 Prozent einbrachte.

Anschließend wurde «Flashpoint - Das Spezialkommando»  gleich im Dreierpack ausgestrahlt, was für den Privatsender ein richtig böses Erwachen zur Folge hatte. Die erste Episode ab 21:00 Uhr sahen 0,67 Millionen Menschen, anschließend fielen die Werte sogar auf 0,57 und 0,59 Millionen. Die Marktanteile lagen somit bei bestenfalls bei 2,3 Prozent aller Konsumenten, im schlechtesten Fall waren 1,9 Prozent mit dabei. In der werberelevanten Zielgruppe lief es angesichts von 2,7 bis 3,2 Prozent ebenfalls katastrophal.

Deutlich besser sah es da für den Fantasyfilm «X-Men 2»  aus, der am Vorabend zeigte, welch gute Quoten auf diesem Sender zu holen sind. Den Streifen aus dem Jahr 2003 sahen sich bei dieser Ausstrahlung 1,02 Millionen Menschen an, die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen betrug durchschnittlich 0,63 Millionen. Mit 4,4 Prozent aller und 7,5 Prozent der jüngeren Zuschauer konnten die Programmverantwortlichen sicher zufrieden sein. Noch besser lief es für die drei zuvor gezeigten Streifen, die bis zu 11,9 Prozent der Werberelevanten anlockten. Im Tagesvergleich half dies, trotz miserabler Primetime-Werte auf einen grünen Zweig zu gelangen: Mit 4,7 Prozent aller und 6,7 Prozent der umworbenen Zuschauer sah es letztlich sogar noch recht gut aus für die Sendestation.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/54649
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