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«Die Borgias» starten verhalten

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Nach der ZDF-Serie startete am Mittwoch auch die US-Produktion rund um die skandalträchtige Borgia-Familie. «Die Borgias - Sex. Macht. Mord. Amen.»  bescherte ProSieben einen verhaltenen Serienstart.

Als geistiger Nachfolger von «Die Tudors»  ging bei ProSieben am Mittwochabend «Die Borgias - Sex. Macht. Mord. Amen.» auf Sendung. Ab 20.15 Uhr wurden sogleich drei Episoden der von Oscar-Preisträger Neil Jordan geschaffenen Dramaserie ausgestrahlt. Insgesamt sahen 2,24 Millionen den Historienstoff mit Jeremy Irons als skrupellosen Papst Alexander VI. in der Hauptrolle, was dem Sender einen Marktanteil von 8,0 Prozent einbrachte. Mit 1,40 Millionen Zuschauern aus der werberelevanten Zielgruppe beliefen sich die Quoten auf 12,2 Prozent. Somit steigerte man sich gegenüber der Vorwoche, als «Sex and the City – Der Film» mit 1,62 Millionen schwache 10,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen anlockte.

Fernsehzuschauer, denen der gestrige Fernsehstoff auf ProSieben bekannt vorkam, irren natürlich nicht: Vor wenigen Wochen lief im ZDF noch die internationale Koproduktion Borgia», die trotz ihrer öffentlich-rechtlichen Herkunft deutlich blutiger und freizügiger war, als die US-amerikanische Showtime-Produktion. Beim Gesamtpublikum schnitt die ZDF-Serie mit bis zu 6,21 Millionen Interessierten natürlich erfolgreicher ab, doch auch in der von ProSieben anvisierten Zielgruppe lief es mit durchschnittlich zehn Prozent Markanteil sehr gut für den öffentlich-rechtlichen Sender.

Die Premiere erreichte übrigens 1,71 Millionen junge Zuschauer – bei ProSieben dürfte man also verhalten unzufrieden mit seinem Staffelstart der US-Serie über die skandalträchtigen Borgias sein. Denn auch wenn die US-Serie knapp über Senderschnitt startete, dürfte es enttäuschen, dass das ZDF den Münchner Sender beim eigenen Kernzielpublikum schlug.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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