Quotencheck

«Mord mit Aussicht»

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Am Montagabend floppte die Serie, am Dienstag erreichte man Top-Quoten und zuletzt enttäuschte das Format.

Anfang 2008 strahlte Das Erste die erste sechs-teilige Staffel von «Mord mit Aussicht» am Montag um 20.15 Uhr aus, jedoch waren die Einschaltquoten richtig übel. Die Programmplaner verkündeten aber, dass man sieben weitere Episoden bestellt hat und diese im Jahr 2010 ausstrahlen will. Dort erreichten diese Episoden – zum Teil während der FIFA Fußballweltmeisterschaft – sensationelle Einschaltquoten. Die Wiederholungen am Dienstag erreichten 4,88 Millionen Fernsehzuschauer, die neuen Episoden kamen auf 5,10 Millionen Menschen.

Am 27. Juli 2011 begann eine erneute Ausstrahlung der 13-teiligen ersten Staffel. Dieses Mal wurden die Episoden am Mittwoch um 18.50 Uhr ausgestrahlt. Bereits die erste Folge war ein Schuss in den Ofen, nur 1,36 Millionen Zuschauer schalteten ein und brachten dem Ersten miese sieben Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,31 Millionen Menschen gemessen, der Marktanteil lag bei 4,7 Prozent.

Eine Woche später sahen 1,54 Millionen Zuschauer zu, der Marktanteil stieg auf 7,8 Prozentpunkte. Obwohl dieser Wert um mehr als zehn Prozent stieg, lag Das Erste mit «Mord mit Aussicht» immer noch im tiefroten Bereich. Bei den jungen Leuten wurden 100.000 neue Zuseher gemessen, der Marktanteil wuchs auf 5,8 Prozent an. Eine Woche wurden zwar 1,64 Millionen Zuseher gemessen, jedoch blieb der Marktanteil stabil. Bei den jungen Leuten verabschiedeten sich sogar Zuschauer, sodass der Marktanteil auf 5,1 Prozent fiel.

Schließlich wurden im August noch die Folgen „Marienfeuer“, „Waldeslust“ und „Tödliche Nachbarschaft“ ausgestrahlt, die Reichweiten von 1,33, 1,48 und 1,28 Millionen Zuschauer hatten. Somit war kein klarer Trend der Serie zu erkennen, man verharrte mit dem ersten Teil der ersten Staffel auf einem niedrigen Niveau. Bei den jungen Zuschauern waren die Zuschauerzahlen fast identisch.

Die Rückrunde startete am 7. September mit 1,51 Millionen Zusehern, jedoch ging es eine Woche später auf 1,47 Millionen Zuschauer hinab. Erneut war kein klarer Trend auszumachen, «Mord mit Aussicht» kam auf keinen grünen Zweig. Bei den jungen Leuten wurde am 14. September mit lediglich vier Prozent Marktanteil bei den jungen Menschen sogar ein neuer Tiefstwert eingefahren.

Das Staffelfinale „Nach sechs im Zoo“ kam mit 1,79 Millionen Zuschauern auf einen Rekord auf diesem Timeslot. Jedoch lag der Marktanteil bei ungenügenden 7,5 Prozent, bei den jungen Leuten wurden ebenfalls gute 0,45 Millionen Menschen gemessen. Mit 5,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen kann man aber nicht zufrieden sein.

Das Fazit nach 13 Episoden fällt ernüchternd aus, denn im Schnitt schalteten 1,48 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil belief sich auf 7,1 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,38 Millionen Zuseher eingefahren, der Marktanteil betrug 5,2 Prozent. «Mord mit Aussicht» hat seiner Laufbahn eindrucksvoll gezeigt, dass Erfolg und Misserfolg einer Serie vom Sendeplatz abhängig sind. Mit neuen Episoden dürfte das Format im kommenden Herbst im Abendprogramm wieder für fröhliche Gesichter sorgen.

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