Primetime-Check

Freitag, 10. Juni 2011

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Konnte sich die zweite Folge von «The Cube» gegenüber der Premiere steigern? Wie lief eine Promiausgabe von «Mein Mann kann»? Wollten die Zuschauer eine Neuauflage von «Ben Hur» sehen oder sich doch lieber von ihren Serien unterhalten lassen?

Ohne Günther Jauch läuft es am Freitagabend bei RTL offensichtlich besonders beim Gesamtpublikum nicht wirklich gut. Während «Wer wird Millionär?» in den vergangenen Monaten stets ein Garant für den Tagessieg war, kam «The Cube - Besiege den Würfel» dieses Mal nicht über 2,56 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil in Höhe von 9,8 Prozent hinaus. Damit belegte der Marktführer zur besten Sendezeit soeben noch den dritten Platz. Bei den jungen Menschen wusste Nazan Eckes ebenfalls nicht zu überzeugen. Mit 1,30 Millionen wurden schlechte 14,3 Prozent eingefahren, der Tagessieg war somit nicht zu realisieren. Anschließend zeigte der Kölner Sender «Mirja Boes live! Erwachsen werde ich nächste Woche», was mit 1,68 Millionen Zuschauern sogar nur noch 8,7 Prozent generierte. Bei den Werberelevanten ging es auf 1,12 Millionen sowie 13,6 Prozent hinab.

Recht gut lief es für Das Erste, das auf die Liebeskomödie «Von Mäusen und Lügen» setzte. Der Film mit Ulrich Noethen begeisterte 3,74 Millionen Bundesbürger, der Marktanteil betrug somit 14,1 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,79 Millionen interessiert, auch hier wurden gute 8,8 Prozent erzielt. Der anschließende «Tatort» aus dem Jahre 2009 kam mit dem Titel «Rabenherz» noch auf Marktanteile in Höhe von 13,5 und 7,2 Prozent, die Zuschauerzahl sank auf 3,13 Millionen. Beim Zweiten Deutschen Fernsehen setzte man auf Konstanz, hier durfte einmal mehr «Der Kriminalist» einen Fall lösen. Dies wollten sich 3,94 Millionen Menschen ansehen, womit gute 15,0 Prozent erreicht wurden. Auch «SOKO Leipzig» überzeugte danach mit 3,97 Millionen und 14,8 Prozent. Bei den Jüngeren hingegen mussten sich die Mainzer mit 0,57 und 0,68 Millionen zufriedengeben, hier lagen die Marktanteile bei 6,5 und 7,2 Prozent.

Deutlich formverbessert präsentierte sich «Mein Mann kann» in Sat.1, diesmal mit einer Promi-Ausgabe. Unter anderem waren Jana Ina Zarrella und Kate Hall involviert, was 2,54 Millionen Menschen vor die Geräte lockte. Beim Gesamtpublikum reichte dies zu 9,7 Prozent, bei den werberelevanten Zuschauern folgten aus 1,47 Millionen stolze 16,2 Prozent - keine Sendung konnte zur Primetime einen solch hohen Wert einfahren. «Die Wochenshow» entwickelt sich hingegen immer mehr zum Sorgenkind, auch diesmal sahen wieder nur 1,44 Millionen Menschen zu, was mäßige 6,4 Prozent bei Allen und 9,8 Prozent bei den Jungen bedeutete. Angesichts des Lead-Ins war dies viel zu wenig. Schwestersender ProSieben setzte zur gleichen Zeit auf eine Neuinterpretation des Kult-Monumentalstreifens «Ben Hur», welcher immerhin 2,30 Millionen Zuschauer fesselte. Der Marktanteil lag bei 9,6 Prozent. In der jungen Zielgruppe folgten aus 1,22 Millionen Interessierten 13,6 Prozent, womit der Münchener Sender zufrieden sein konnte.

Auch RTL II setzte am Abend auf Spielfilme, zunächst durfte das Abenteuer «Der Flug des Phoenix» auf Zuschauerjagd gehen. Dabei fing der Streifen immerhin 0,99 Millionen ein, was 3,8 bzw. 6,9 Prozent bedeutete. Im Anschluss wurde der Horrorschocker «The Hills Have Eyes» gezeigt, den sich 0,92 Millionen Menschen ansahen, davon waren 0,67 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Dies bedeutete 5,1 bei Allen und 8,6 Prozent bei den Jungen. Bei kabel eins konnte man ebenfalls nicht glücklich sein, denn zu «Castle» fanden sich diesmal nur 0,79 Millionen Menschen ein, die Marktanteile betrugen somit 3,0 und 5,0 Prozent. «Cold Case» kam danach noch auf eine Sehbeteiligung von 0,88 bzw. 0,95 Millionen, bei den jüngeren Menschen wurden zunächst 5,5 Prozent generiert, anschließend waren 5,9 Prozent dabei.

Die Einschaltquoten von VOX lagen leider am Samstagmorgen nicht vor, sie werden schnellstmöglich nachgereicht.

Mehr zum Thema... Mein Mann kann The Cube
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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