Quotencheck

«Two and a half Men»

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Charlie Sheen hat am Dienstagabend regelmäßig fantastische Quoten für ProSieben geholt.

Charlie Sheen hat am Dienstagabend regelmäßig fantastische Quoten für ProSieben geholt.

Viele Spekulationen und noch immer keine endgültige Lösung. Nachdem Charlie Sheen im Laufe der achten Staffel den Produzenten von «Two and a half Men», Chuck Lorre, beleidigt hatte, wurde er von Warner Bros. vor die Tür gesetzt. Wie es mit der Serie nun weitergeht, ist noch nicht entschieden. Aber je länger sich die Entscheidung hinzieht, desto unwahrscheinlicher scheint die Rückkehr Sheens zur Kult-Sitcom zu werden. Für ProSieben rückt das Problem nun auch immer näher, denn der Privatsender hat vor wenigen Tagen die Erstausstrahlung der siebten Staffel beendet. Mit der Performance kann man aber sehr zufrieden sein, am Dienstagabend lagen die Einschaltquoten oft weit über dem Senderschnitt.

Der Auftakt der siebten Runde wurde am 7. September des vergangenen Jahres von 2,36 Millionen Menschen um 21.15 Uhr gesehen, der Marktanteil lag bei guten 7,1 Prozent. Außerdem sorgten 2,09 Millionen 14- bis 49-Jährige für 14,6 Prozent. Im Laufe des Septembers konnten sich die Werte sogar noch steigern, im Schnitt standen nämlich 2,51 Millionen Zuschauer und 7,7 Prozent Marktanteil zu Buche. Bei den Werberelevanten kam die siebte Staffel der US-Serie im ersten Monat der Ausstrahlung sogar auf durchschnittlich 2,19 Millionen Zuschauer und 15,6 Prozent.

Im Oktober lief es dann weiterhin richtig gut, in der Spitze schauten bis zu 2,65 Millionen Menschen « Two and a half Men ». Der höchste Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 16,6 Prozent. Im Schnitt kamen die vier gezeigten Folgen im Oktober auf 2,51 Millionen Zuschauer und 7,6 Prozent Marktanteil. Aus dem jungen Publikum schalteten 2,20 Millionen Menschen ein, dies entsprach einem Marktanteil von 15,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Der absolute Höhepunkt der siebten Staffel war dann der November. Am 30. November schalteten 2,85 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ein, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei überzeugenden 8,7 Prozent. In der Zielgruppe sorgten 2,48 Millionen Zuschauer für überragende 18,0 Prozent. Und auch sonst hatte keine Folge in dem Monat weniger als 15 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum, im Schnitt kam die Serie bei 2,60 Millionen Gesamtzuschauern auf 16,0 Prozent. Danach unterbrach ProSieben die Staffel um mehr als drei Monate.
Am 8. März ging es dann mit der 14. Folge der siebten Staffel weiter. Wieder sah es mit 2,58 Millionen Zuschauern und 7,9 Prozent beim Gesamtpublikum gut aus. Bei den 14- bis 49-Jährigen führten 2,21 Millionen Zuseher zu 17,0 Prozent. Vorläufiger Tiefpunkt der Staffel war dann der 29. März, als nur noch 2,08 Millionen Menschen einschalteten und in der Zielgruppe für 12,9 Prozent sorgten. Insgesamt kamen die vier Folgen im März auf 2,38 Millionen Zuschauer. Der durchschnittliche Marktanteil beim jungen Publikum lag bei 15,3 Prozent.

Der April lief dann nicht mehr ganz so gut, die 18. Episode der Staffel wollten nur noch 1,91 Millionen Menschen sehen. Allerdings zeigte Sat.1 zur gleichen Zeit die Champions-League-Partie zwischen Inter Mailand und Schalke 04. Der Marktanteil der US-Serie lag dennoch bei ordentlichen zwölf Prozent. Den Staffeltiefstwert erreichte «Two and a Half men» am 26. April, als zwei Millionen Menschen einschalteten, 1,68 Millionen davon waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. In der Zielgruppe wurde ein Marktanteil von 11,9 Prozent gemessen. Allerdings zeigte Sat.1 auch an diesem Tag die Champions League.

Im Mittel erreichten die vier Folgen im April einen Marktanteil von 13,0 Prozent in der Zielgruppe, 2,06 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten durchschnittlich ein. Das Finale der siebten Staffel wollten am 3. Mai noch 2,10 Millionen Menschen sehen, der Marktanteil bei allen Zuschauern lag bei 6,5 Prozent, bei den Werberelevanten kam Folge 22 auf 13,8 Prozent. Insgesamt kann ProSieben sehr zufrieden sein. So kam die siebte Staffel im Mittel auf 2,41 Millionen Zuschauer, 2,08 Millionen waren davon im werberelevanten Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Dies entspricht Marktanteil von 7,3 bei allen und 15,1 Prozent bei den jungen Zuschauern. Damit lief es sogar noch einmal besser als in Staffel sechs, als 14,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche standen. Um das Abschneiden des achten Durchlaufes muss sich ProSieben wohl keine Sorgen machen, auch wenn dieser wegen des Chaos rund um Charlie Sheen nur 16 Folgen beinhaltet.

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