Vermischtes

«Wochenspiegel» soll dynamischer und moderner werden

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Wenn Gerhard Delling am 3. April 2011 die Chefmoderation des Nachrichtenrückblicks im Ersten übernimmt, gibt es auch inhaltliche Veränderungen.

Der «Wochenspiegel» geht ab dem 3. April 2011 mit einem veränderten Konzept an den Start. Der wöchentliche Nachrichtenrückblick im Ersten soll insgesamt dynamischer und moderner werden, wie der NDR in einer Pressemitteilung beschreibt. Das Magazin, das jeden Sonntag um 12.45 Uhr in 30 Minuten die wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschehnisse der zurückliegenden sieben Tage zusammenfasst, wird dann im Wechsel auch von dem neuen Chefmoderator Gerhard Delling präsentiert (wir berichteten). Der als Sportmoderator bekannte Delling übernimmt den weitaus größten Teil der «Wochenspiegel»-Moderationen und wird von den bisherigen Moderatoren Katharina Wolkenhauer, Bianca Leitner und Stephan Ziegenhagen unterstützt.

Einher gehen damit auch weitere Veränderungen an der Ausrichtung des «Wochenspiegels». Um neue Akzente beim «Wochenspiegel» zu setzen, der von ARD-aktuell beim NDR in Hamburg produziert wird, habe sich die Redaktion eine Menge einfallen lassen. Inhaltlich werde der neue «Wochenspiegel» mehr Erklär- und Hintergrundelemente als bisher bieten. „Wir werden die Kamerapositionen im Studio verändern und mit einer neuen grafischen Umsetzung aufwarten. Besonders ins Auge fällt dabei unter anderem der dosierte Einsatz von Erklär-Elementen am Touchscreen, einer berührungssensitiven Monitorfläche“, beschreibt Thomas Hinrichs als Zweiter Chefredakteur bei ARD-aktuell. Ziel sei es, so Hinrichs, dem «Wochenspiegel» innerhalb der ARD-aktuell-Familie ein eigenes Gesicht zu geben und die Moderationen deutlich aktiver wirken zu lassen.

Eine im Studio präsentierte «Tagesschau»  wird es innerhalb des «Wochenspiegels» nicht mehr geben. Sie wird ersetzt durch eine «Tagesschau in 100 Sekunden» , die live von einem Sprecher aus der Off-Kabine gelesen wird. „Wir sind sicher: Der «Wochenspiegel»  wird für die Stammzuschauer noch attraktiver werden als bisher. Daneben hoffen wir, mit dem neuen Moderator und einem frischen Konzept zusätzlich Publikum für die Sendung zu gewinnen“, so Hinrichs weiter. Auch Gerhard Delling freut sich auf seine zusätzliche Aufgabe als «Wochenspiegel»-Moderator, die für den Zuschauer einen weiteren Nutzwert biete: „In einer halben Stunde erhalten sie einen kompakten Überblick über die wirklich wichtigen Entwicklungen der ganzen Woche - gewichtet, eingeordnet und erklärt von ARD-aktuell, der führenden Fernsehnachrichten-Redaktion in Deutschland“, beschrieb Delling seine neue Tätigkeit.


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