Primetime-Check

Samstag, 19. März 2011

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Wie viele Zuschauer haben «Wetten, dass..?» geschaut? Wie wirkte sich das auf «Deutschland sucht den Superstar» aus? Welche Quoten erreichten die anderen Sender?

Für die Zehn-Millionen-Hürde hat es diesmal zwar nicht ganz gereicht, mit 9,06 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 27,6 Prozent dürften die Verantwortlichen von «Wetten, dass..?» aber durchaus zufrieden sein. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Show im Schnitt 2,87 Millionen Zuschauer sowie 22,2 Prozent. Bei RTL machte sich das bemerkbar: Dort erzielte «Deutschland sucht den Superstar» mit 28,3 Prozent den bislang geringsten Zielgruppen-Marktanteil der laufenden Staffel. Im Durchschnitt schalteten 3,69 Millionen 14- bis 49-Jährige ein. Auch beim Gesamtpublikum fielen die Werte mit 6,29 Millionen Zuschauern und 18,7 Prozent Marktanteil etwas schwächer aus als sonst. Das eigentliche Highlight des Abends war bei RTL diesmal aber nicht die Castingshow, sondern der Boxkampf Vitali Klitschko vs. Odlanier Solis. Schon die Vorberichte kamen auf 8,26 Millionen Zuschauer, die Nachberichte wollten immer noch 8,12 Millionen sehen. Der Kampf selbst dauerte weniger als fünf Minuten und erreichte im Schnitt 10,98 Millionen Zuschauer. In der Zielgruppe waren es 4,91 Millionen und ein Marktanteil von hervorragenden 43,1 Prozent. Dementsprechend stark fiel auch der Tagesmarktanteil von RTL aus. Im Schnitt kamen die Kölner auf 21,4 Prozent in der Zielgruppe, das ZDF folgte mit 10,2 Prozent auf Rang zwei. Auch beim Gesamtpublikum hatte RTL mit 16,1 Prozent die Nase vorne, ARD und ZDF kamen auf 15,5 und 15,3 Prozent.

Verlierer des Abends waren im Grunde die übrigen Sender. Bei Sat.1 erreichte «Der Wixxer» nur 1,60 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil belief sich auf geringe 4,8 Prozent. In der Zielgruppe entschieden sich 1,07 Millionen Zuschauer für die Komödie, was magere 8,2 Prozent zur Folge hatte. Eine Wiederholung von «Criminal Minds» stürzte im Anschluss sogar auf 6,5 Prozent ab, insgesamt waren nur noch 1,32 Millionen Zuschauer dabei. Bei ProSieben waren es die Funny Movies, die für schwache Quoten sorgten. So wurde der «Biss zur großen Pause» von gerade einmal 1,32 Millionen Zuschauern gesehen, in der Zielgruppe reichte es nur für 1,06 Millionen Zuschauer und geringe 8,1 Prozent. «Eine wie keiner» steigerte sich danach ein wenig auf 1,44 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie auf 9,4 Prozent beim jungen Publikum.

Im Ersten ging zunächst ein «Brennpunkt» auf Sendung, den 6,57 Millionen Zuschauer sehen wollten. Das entsprach einem Marktanteil von starken 20,4 Prozent. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war das Interesse angesichts von 1,27 Millionen Zuschauern und 10,6 Prozent relativ groß. Etwas weniger erfolgreich war im Anschluss eine Wiederholung von «Mordkommission Istanbul». Beim Gesamtpublikum ging es auf 4,87 Millionen Zuschauer hinab, was aber immer noch für gute 14,3 Prozent reichte. Bei den Jüngeren musste man sich dagegen mit 0,71 Millionen Zuschauern und schwachen 5,3 Prozent begnügen. Bei VOX war indessen eine vierstündige Dokumentation mit dem Titel «Griff nach den Sternen - Die neuen deutschen Kochstars» zu sehen. Trotz der langen Laufzeit blieben die Werte, insbesondere die Marktanteile aber überschaubar. So wurden im Schnitt nur 0,86 Millionen Zuschauer und 3,5 Prozent gemessen. In der für VOX wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 0,52 Millionen Zuschauer ein und sorgten damit für schwache 4,9 Prozent Marktanteil.

Ähnlich schlecht verlief der Abend bei RTL II. Dort erreichte «Der Hades-Faktor» 1,30 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie 4,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. «Butterfly Effect 2» verlor danach mehr als 700.000 Zuschauer und landete bei 0,58 Millionen. Beim jungen Publikum reichte es für nur noch 3,1 Prozent. Besser waren die Werte auch bei kabel eins nicht. «Die Truman Show» kam durchschnittlich nicht über 0,85 Millionen Zuschauer hinaus, bei den Jüngeren wurden schwache 4,8 Prozent eingefahren. Noch deutlich schlechter sah es für «The Foreigner» aus, der bei 2,6 Prozent hängen blieb. Insgesamt schauten noch 0,70 Millionen Menschen zu.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/48472
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