Quotencheck

«Castle»

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In diesem Jahr konnte sich die Serien bei kabel eins ordentlich behaupten.

Die erste Hälfte der zweiten Staffel von «Castle» brachte nur mäßige Quoten für kabel eins: Von September bis November 2010 lagen die Marktanteile bei den Werberelevanten fast durchgängig unterhalb des Senderschnitts; im Durchschnitt sahen nur 5,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen zu. Dennoch programmierte man das Format auch im neuen Jahr auf dem angestammten Sendeplatz um 20.15 Uhr am Freitagabend – und überraschenderweise sollte sich dies für kabel eins auszahlen.

Die Rückkehr aus der Winterpause verfolgten am 07. Januar 2011 1,17 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 3,5 Prozent. Bei den Werberelevanten sah es mit 0,78 Millionen Zuschauern und 6,3 Prozent Marktanteil schon deutlich besser aus als 2010, denn niemals konnte «Castle» mit dem ersten Teil der Staffel einen solchen Marktanteil erringen. Eine Woche später musste man allerdings schon wieder um die Serie bangen: 0,96 Millionen und 2,8 Prozent sahen nur noch zu, bei den Werberelevanten ging es auf 0,57 Millionen und 4,6 Prozent bergab. Sollte man wieder in alte Quotenregionen zurückfallen? Nein, denn diese Folge sollte die schwächste des gesamten Ausstrahlungszeitraums bleiben.

Nach einer weiteren mäßigen Episode, die auch auf nur 5,4 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum und insgesamt auf nur 0,98 Millionen Zuschauer kam, sollten von nun an fast alle Ausgaben über sechs Prozent Marktanteil in der Zielgruppe erreichen. Ab dem 04. Februar sendete kabel eins «Castle» dann in Doppelfolgen am Freitag von 20.15 bis 22.15 Uhr. Mit 0,98 und 1,23 Millionen Zuschauern gelang diese Umprogrammierung gut; die Marktanteile beim Gesamtpublikum lagen bei 3,0 und 3,8 Prozent. 0,71 und 0,83 Millionen Werberelevante waren dabei, sodass 6,3 und 6,9 Prozent bei den Jüngeren gemessen wurden – jeweils Werte oberhalb des Senderdurchschnitts.

Ähnlich lief es eine Woche später, als 1,05 und 1,16 Millionen bei 3,2 und 3,6 Prozent zuschalteten. Bei den 14- bis 49-Jährigen blieb die Reichweite mit 0,74 und 0,77 Millionen Zuschauern erstaunlich stabil, ebenso die Marktanteile von 6,4 und 6,5 Prozent. Das Format hatte offensichtlich sein Publikum gefunden. Am 18. Februar gab es zunächst 1,15 Millionen Zuschauer und 3,5 Prozent sowie in der Zielgruppe 6,8 Prozent Marktanteil. Die Episode um 21.15 Uhr verfolgten dann 1,32 Millionen Bundesbürger, was die zweitbeste Reichweite für «Castle» überhaupt war. Der Marktanteil lag bei tollen 4,1 Prozent insgesamt und 6,9 Prozent bei den Werberelevanten – dies war ein Staffel-Bestwert.
Die finalen Episoden am 25. Februar verlor dann leicht aufgrund der doppelten Showkonkurrenz bei RTL und Sat.1, wo «5 gegen Jauch» und «Die perfekte Minute» jeweils mit neuen Folgen zurückkehrten. So erreichte «Castle» noch 0,94 und 1,12 Millionen Zuschauer bei 2,9 und 3,4 Prozent Marktanteil. Von den Jüngeren waren 0,60 und 0,72 Millionen dabei, die 5,2 und 5,8 Prozent Marktanteil einbrachten. Zum Schluss der Staffel fiel man also noch einmal teils deutlich unter den kabel-eins-Schnitt.

Im Durchschnitt sahen 1,01 Millionen Menschen die 24-teilige zweite Staffel von «Castle». Der Marktanteil beim Gesamtpublikum ab drei Jahren betrug ordentliche 3,2 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe schauten 0,66 Millionen und 5,6 Prozent im Durchschnitt zu, womit man unterhalb des Senderschnitts liegt. Der zweite Teil der Staffel holte allein aber 6,1 Prozent Marktanteil, sodass ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar ist. Die dritte Staffel wird ab März im Programm zu sehen sein.

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