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ARD-Korrespondent Leclercq ist tot

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Der Journalist und langjährige ARD-Mitarbeiter Patrick Leclercq ist am Samstag nach langer Krankheit in Kairo verstorben.

Patrick Leclercq ist am Samstag im Alter von nur 60 Jahren in Kairo verstorben. Der Journalist und ARD-Korrespondent hinterlässt seine Frau Iman Leclercq und zwei Kinder. Leclercq war vor allem immer dann zu sehen, wenn es um das Thema Naher Osten ging. "Patrick Leclercq hat viele Jahre lang unser Bild vom Nahen Osten geprägt", erklärte SWR-Intendant Peter Boudgoust in einer ersten Stellungnahme.

"Wir verlieren einen der profiliertesten Nahostkenner, einen herausragenden Journalisten und einen äußerst geschätzten Kollegen", so Boudgoust weiter. Seine Karriere begann der Journalist 1973 beim Süddeutschen Rundfunk (SDR). Später dann berichtete er für die ARD über den libanesischen Bürgerkrieg, ab 1988 war er dann für die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt in Kairo beschäftigt.

1999 wurde er für den Südwestrundfunk (SWR) zweiter Chefredakteur bei ARD-aktuell in Hamburg. Dort war er unter anderem für die «Tagesthemen» und allen voran die «Tagesschau» verantwortlich. Ab 2003 war er dann Moderator der Fernsehsendung «Weltspiegel» für den SWR. Zwei Jahre später, im Jahr 2005, kehrte Leclercq nach Kairo zurück, um dort als Nahost-Korrespondent für die ARD zu arbeiten. Im Sommer 2009 musste er seine Arbeit wegen gesundheitlicher Probleme aufgeben.

Kurz-URL: qmde.de/47096
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