Primetime-Check

Samstag, 31. Juli 2010

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Konnte «Solidary» die Quoten auch in der dritten Woche halten? Wie viele Zuschauer hatte «Navy CIS: L.A.»? Und wie erfolgreich war die Leichtathletik im Ersten?

Obwohl die Quoten etwas gesunken sind, kann sich der neue Seriensamstag bei Sat.1 auch in der zweiten Woche sehen lassen: «Navy CIS: L.A.» erreichte um 20:15 Uhr durchschnittlich 1,91 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was einem Marktanteil von 8,7 Prozent entsprach. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 1,02 Millionen bei guten 13,4 Prozent ein. Die zweite Folge der Serie kam danach auf insgesamt 2,11 Millionen Zuschauer und 9,1 Prozent; beim jungen Publikum waren 1,19 Millionen dabei, die für starke 14,1 Prozent sorgten. «Criminal Minds» wollten im Anschluss dann noch 1,83 Millionen Zuschauer sehen, in der Zielgruppe reichte es für 12,2 Prozent. Die zweite Folge der Serie verbuchte dann noch 1,56 Millionen Zuschauer, in der Zielgruppe kamen 13,1 Prozent zustande. Etwas zurück gingen erneut die Quoten der ProSieben-Show «Solitary - Besieg dich selbst!». Die knapp zweistündige Sendung erreichte im Schnitt 1,18 Millionen Zuschauer und 5,2 Prozent Marktanteil. Bei den Werberelevanten schauten 0,90 Millionen zu, der Marktanteil lag mit 11,3 Prozent nur noch knapp über dem Jahresschnitt des Münchner Senders. Weiterhin hervorragend schlägt sich dagegen «Elton vs. Simon - Die Show». Satte 1,71 Millionen Zuschauer schalteten ein und bescherten ProSieben damit starke 8,5 Prozent bei allen Zuschauern. Bei den 14- bis 49-Jährigen stieg die Reichweite auf 1,31 Millionen an, der Marktanteil kletterte auf sehr gute 16,1 Prozent. Richtig schlecht sah es hingegen für «League of Balls» aus. Trotz des starken Lead-Ins blieben nur 0,78 Millionen Zuschauer dran, in der Zielgruppe schrumpfte der Marktanteil auf unterdurchschnittliche 9,0 Prozent.

Ein großes Interesse bescheinigten die Zuschauer dagegen wieder der Leichtathletik EM. Ab 20:15 Uhr schalteten durchschnittlich 3,98 Millionen Zuschauer ein, was für einen beachtlichen Marktanteil von 17,8 Prozent reichte. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen schlug sich der Sport mit 0,88 Millionen ebenfalls sehr gut, der Marktanteil lag bei 11,2 Prozent und damit fast dem Doppelten des ARD-Senderschnitts. Vergleichsweise gering fielen dazu die Quoten der «Tagesthemen» aus, die nur noch 2,88 Millionen Zuschauer halten konnten. Der Gesamtmarktanteil schrumpfte auf 12,5 Prozent, beim jungen Publikum ging es auf mäßige 6,7 Prozent hinunter. Von den absoluten Zuschauerzahlen her konnte «Bella Block: Weiße Nächte» im ZDF die Leichtathletik EM knapp übertrumpfen. Insgesamt wollten den Krimi nämlich 4,02 Millionen Zuschauer sehen (17,9 %). Bei den 14- bis 49-Jährigen war man mit 0,57 Millionen Zuschauer indessen nicht ganz so erfolgreich, dennoch reichte dies für ordentliche 7,2 Prozent. Zum «heute-journal» blieben dann noch 3,11 Millionen Zuschauer dran, bei den Jüngeren ging es auf 4,5 Prozent hinab. Die Vorberichte zum Boxkampf zwischen Sebastian Zbik und Jorge Sebastian Heiland kamen danach auf insgesamt 2,47 Millionen Zuschauer sowie auf 4,5 Prozent bei den Jungen. Der eigentliche Kampf verzeichnete ab 22:28 Uhr 2,71 Millionen Zuschauer bei 14,4 Prozent. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen war der Boxkampf weniger beliebt: Nur 0,40 Millionen schauten zu, der Marktanteil lag bei schwachen 5,2 Prozent.

RTL hatte am Abend mit «Big Mama's Haus 2» zunächst noch ein paar Anlaufschwierigkeiten: Im Durchschnitt erreichte die Komödie 2,03 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was einen einstelligen Marktanteil von 9,0 Prozent zur Folge hatte. In der Zielgruppe wurden 1,40 Millionen Zuschauer gemessen, der Marktanteil lag bei für RTL mäßigen 17,7 Prozent. Deutlich bessere Werte holte danach der Horrorfilm «Der Nebel». Insgesamt schauten 2,29 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von guten 13,5 Prozent zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen fesselte der Film durchschnittlich 1,57 Millionen, der Marktanteil belief sich auf starke 21,6 Prozent. Nicht ganz so gut sah es beim Schwestersender VOX aus. Dort erreichte der Thriller «Final Call - Wenn er auflegt, muss sie sterben» rund eine Million Zuschauer bei 4,5 Prozent Marktanteil. Aus der Zielgruppe interessierten sich 0,56 Millionen für den Film, sodass der Marktanteil mit 7,1 Prozent unterhalb des Senderschnitts blieb. «Süddeutsche Zeitung TV Spezial» wollten im Anschluss dann noch 0,91 Millionen Zuschauer sehen, beim jungen Publikum ging noch weiter auf 6,6 Prozent zurück.

Auch für RTL II und die «Ballermann Hits» lief es nur mittelmäßig. Die Musikshow mit Alida Kurras wollten im Schnitt 0,91 Millionen Zuschauer sehen, der Marktanteil lag bei 4,2 Prozent. In der Zielgruppe erreichte die Show 0,49 Millionen bei 6,1 Prozent. Zu «Kings of Rock - Tenacious D» schrumpfte die Gesamtreichweite dann deutlich auf 0,46 Millionen Zuschauer, bei den Werberelevanten ging es auf 0,37 Millionen und 5,7 Prozent zurück. Die rote Laterne ging am Samstag allerdings an kabel eins. Der Münchner Sender verbuchte mit dem Bud Spencer-Film «Sie nannten ihn Mücke» nur 0,78 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, 0,33 Millionen davon aus der Zielgruppe. Dort blieb der Marktanteil mit 4,1 Prozent auch deutlich unter dem Senderschnitt, der bei rund sechs Prozent liegt. Die Doku «Heli-Loggers: Holzcowboys am Limit» kam danach noch auf 0,64 Millionen Zuschauer, beim jungen Publikum stieg der Marktanteil auf 4,8 Prozent leicht an. «Mission Schwertransport» holte um 23:05 Uhr dann 5,1 Prozent, insgesamt 0,56 Millionen schalteten trotz später Stunde noch ein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/43608
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