Primetime-Check

Mittwoch, 12. Mai 2010

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Wie schnitt das Finale der «Europa League» in Sat.1 ab? Wie schlug sich die «Super Nanny» mit der nächsten Folge? Welche Quoten holte der ARD-Spielfilm «Der andere Junge»?

König Fußball regiert die Welt. Ohne den FC Bayern in der Champions League, sondern mit dem Finale der «Europa League» – ohne deutsche Beteiligung – holte Sat.1 den Tagessieg in der Zielgruppe. Zwar konnten die ersten beiden Halbzeiten der regulären Spielzeit noch keine überzeugenden Werte liefern, dafür konnte die Verlängerung überzeugen. Die erste Halbzeit holte mit 2,93 Millionen Zuschauern nur 9,8 Prozent. Nicht viel besser lief es zu dieser Zeit in der Zielgruppe, wo 1,13 Millionen Zuseher für einen Anteil von 10 Prozent sorgten. Besser lief die zweite Halbzeit mit 3,58 Millionen Zuschauern beim Gesamtpublikum und einem Marktanteil von 12,8 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte man mit 1,44 Millionen einen Anteil von 12,5 Prozent erzielen. Die anschließende Verlängerung erwies sich dann als wahrer Publikumsmagnet: 4,13 Millionen Zuschauern beim Gesamtpublikum reichten für einen Marktanteil von 18,3 Prozent. Noch besser lief es in der Zielgruppe, wo 1,84 Millionen Zuseher Sat.1 sogar 18,9 Prozent bescherten. Wenig erfolgreich lief dagegen die anschließende Spielanalyse, die nur noch 1,53 Millionen Bundesbürger interessierte. Dies entspricht einem Marktanteil von 9,8 Prozent, in der Zielgruppe reichte es noch für 12,5 Prozent.

Einzig RTL konnte mehr oder weniger mithalten: Eine Wiederholung von «Die Super Nanny» erreichte beim Gesamtpublikum mit 3,17 Millionen Zuschauern einen Anteil von 11,1 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe genügten 1,80 Millionen für 17,4 Prozent. Noch besser lief es danach für Peter Zwegat. Trotz Fußballspiel als direkte Konkurrenz erreichte «Raus aus den Schulden» in der Zielgruppe 2,22 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 18,9 Prozent entspricht. Im Gesamtpublikum konnte RTL mit 4,02 Millionen Zusehern einen Wert von 13,5 Prozent einfahren. Gut lief es auch für VOX mit der zehnten Folge von «Lie to Me», die ab 21.15 Uhr 2,91 Millionen Zuschauer und damit 9,8 Prozent erreichte. In der wichtigen Zielgruppe sorgten 1,60 Millionen Zuseher für einen Anteil von 13,6 Prozent.

Damit konnte auch RTL II nicht mithalten. Eine neue Folge von «Stargate: Universe» interessierte lediglich 1,19 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 4,1 Prozent entspricht. In der Zielgruppe reichten 740.000 Zuseher für immerhin 7,1 Prozent. Nochmal abwärts ging es anschließend um 21:10 Uhr mit «Stargate: Atlantis», das in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen 520.000 Bundesbürger und damit 4,4 Prozent erreichte. Beim Gesamtpublikum schalteten 0,93 Menschen ein, was zu einem Anteil von 3,1 Prozent führte. Wirklich gut lief es auch bei kabel eins nicht. Für den Spielfilm «24 Stunden Angst» interessierten sich mit 1,21 Millionen Zuschauer 4,2 Prozent. In der Zielgruppe lag man mit 0,59 Millionen Zusehern bei 5,3 Prozent. Leicht besser lief es danach für «Fair Game», das in der Zielgruppe mit 610.000 Zuschauern immerhin 6,9 Prozent interessierte. Beim Gesamtpublikum konnte der Sender 1,08 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 5,5 Prozent verbuchen.

Auch ProSieben konnte keine besonderen Erfolge feiern. «Grey's Anatomy – Die jungen Ärzte» sorgten mit 1,76 Millionen Zuschauer beim Gesamtpublikum für 6,1 Prozent. In der Zielgruppe kam man mit 1,39 Millionen Zuseher auf einen Anteil von 13,3 Prozent. Auch «Private Practice» lief nicht berauschend: In der Zielgruppe genügten 1,37 Millionen Zuschauer für 11,6 Prozent, beim Gesamtpublikum musste man sich bei 1,61 Millionen Zuschauern mit 5,5 Prozent zufrieden geben.

Sowohl die ARD als auch das ZDF setzten am Mittwochabend auf Spielfilme. In diesem Duell der öffentlich-rechtlichen Sender hatte ARD die Nase vorne. «Der andere Junge» erzielte mit 3,28 Millionen Zuschauern beim Gesamtpublikum einen Anteil von 11,2 Prozent. In der Zielgruppe schaffte es die ARD mit 770.000 Zusehern auf gute 7,1 Prozent. Etwas schlechter lief, zumindest in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, «Hart aber fair», das mit 440.000 Zuschauern nur einen Marktanteil von 4,0 Prozent einfahren konnte. Beim Gesamtpublikum reichten 2,95 Millionen Zuseher für 11,2 Prozent. Das ZDF schaffte es mit «Eine Frau in Berlin – Anonyma» auf 2,90 Millionen Zuschauern beim Gesamtpublikum und damit einen Marktanteil von 9,9 Prozent. In der Zielgruppe erzielte man mit 520.000 Zusehern mäßige 4,8 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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