Primetime-Check

Mittwoch, 17. März 2010

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Setzten sich die Spielfilme im öffentlich-rechtlichen Fernsehen durch, oder landete RTL mit seinen Doku-Soaps eine Punktlandung? Wie erging es den «Desperate Housewives» auf ProSieben? Wie viele Zuschauer verfolgten «ran» in Sat.1?

In Sat.1 regierte einmal mehr König Fußball. «ran - UEFA Champions League» präsentierte nicht nur die Königsklasse, sondern auch eine Partie mit deutscher Beteiligung. Bis zu 5,52 Millionen verfolgten das Gastspiel des VfB Stuttgart beim FC Barcelona. Bei den Jüngeren verbuchte man in der Spitze mit 17,1 Prozent Marktanteil ebenfalls erfreuliche Werte. Kein anderes Format erreichte am Abend mehr Zuschauer. Den zweiten Platz beim Gesamtpublikum belegte die ARD, wo man auf den Spielfilm «Bloch: Verfolgt» aus deutscher Produktion setzte. 4,49 Millionen Zuschauer schalteten ein. 3,17 Millionen davon blieben im Anschluss «Hart aber fair» erhalten. Bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichten beide Formate Marktanteile von 6,4 und 5,0 Prozent. Ähnlich sah das Programm im ZDF aus. Das Eifersuchtsdrama «Liebe ist nur ein Wort» begeisterte zunächst 4,34 Millionen Deutsche und sorgte für 6,2 Prozent Marktanteil bei den Jungen. Das «heute-journal» erreichte um 21.45 Uhr noch 4,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Immerhin 2,63 Millionen Bundesbürger sahen hier noch zu.

Bei RTL sollten mit «Teenager außer Kontrolle - Letzter Ausweg Wilder Westen» und «Raus aus den Schulden» Doku-Formate für gute Quoten sorgen. 3,03 Millionen verfolgten zunächst die Geschichten um die Problemkinder, ehe sich Schuldenberater Peter Zwegat im Anschluss gar über 3,96 Millionen freuen durfte. Jeweils 14,0 und 16,1 Prozent Marktanteil wurden gemessen – beides keine sonderlich guten Werte.

VOX versuchte die Gunst des Publikums einmal mehr mit Krimi-Serien zu gewinnen. «Criminal Intent - Verbrechen im Visier», sowie das kürzlich gestartete «Lie to me» erreichten im Schnitt 3,26 Millionen Zuschauer. 11,2 sowie 15,5 Prozent Marktanteil wurden gemessen. Turbulent ging es bei den «Desperate Housewives» zu, die Einschaltquoten hingegen blieben konstant. 2,71 Millionen Bürger schalteten ein, ehe man im Anschluss mit «Vampire Diaries» nur noch 2,0 Millionen erreichte. Beide Serien erreichten 17,3 sowie 13,5 Prozent Marktanteil bei der jüngeren Bevölkerung.

Das Interesse an «Stargate Universe» auf RTL II lässt langsam nach, betrachtet man die Werte gegenüber der Vorwoche. Der neueste Ableger aus dem Stargate-Franchise sorgte in dieser Woche zwar für 8,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, verlor damit aber fast ein Prozent gegenüber dem vergangenen Mittwoch. Die im Anschluss gesendete Wiederholung von «Stargate Atlantis» war nicht ganz so erfolgreich. 5,7 Prozent wurden hier gemessen. Beide Formate erreichten 1,61 und 1,19 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Auf kabel eins setzte man einmal mehr auf einen Hollywood-Klassiker. «Forrest Gump» sollte die Zuschauer vor die Bildschirme locken, und tat dies auch. In der Zielgruppe erreichte der Sender 8,5 Prozent Marktanteil, bei den Zuschauern ab drei Jahren waren immerhin 1,43 Millionen am Bildschirm daheim dabei.

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© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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