Quotencheck

«Jugendcoach Oliver Lück»

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Und noch ein Doku-Flop in Sat.1: Auch der Jugendcoach tat sich montags sehr schwer und fuhr von Anfang an nur schwache Werte ein.

Eigentlich bestand am Montagabend von Sat.1 nur wenig Handlungsbedarf, da die gezeigten Spielfilme meist gute Quoten einfuhren. Dennoch startete der Sender mit zwei Dokusoaps durch, die in den Sommermonaten für möglichst viele Zuschauer sorgen sollten. Das ging jedoch gründlich schief: So fielen «Die Superlehrer» ebenso durch wie «Jugendcoach Oliver Lück».

Letztere Reihe lag von Anfang an im roten Bereich und erzielte nur mit der ersten Folge einen zweistelligen Marktanteil in der Zielgruppe. Gerade mal 1,28 Millionen 14- bis 49-Jährige erreichte der Jugendcoach bei seiner Premiere Mitte Juni. Mit nur 10,2 Prozent fiel der Marktanteil entsprechend überschaubar aus – sieben Tage später fielen die Werte sogar auf 1,16 Millionen Werberelevante und 9,7 Prozent Marktanteil. Und auch insgesamt verlief der Start ganz und gar nicht nach Plan: 1,83 Millionen Zuschauer sahen die erste Folge, ehe bei der zweiten Ausgabe nur noch 1,74 Millionen dabei waren.

Danach ging es dann sogar rapide nach unten – eine halbe Million schaltete in der dritten Woche gar nicht erst mehr ein. Nur 1,29 Millionen Zuschauer entschieden sich für «Jugendcoach Oliver Lück» und bescherten der neuen Sat.1-Doku einen ernüchternden Marktanteil von 4,7 Prozent. Nach einem kurzzeitigen und letztlich auch nur sehr leichten Aufschwung konnte das Format diese Werte sogar noch einmal minimal unterbieten und fuhr am 20. Juli sogar nur noch 1,28 Millionen Zuschauer ein. Doch der Tiefpunkt sollte damit noch immer nicht erreicht worden sein.
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Der folgte schließlich weitere sieben Tage später, als die Doku fast sogar noch an der Millionenmarke gescheitert wäre. Am Ende waren noch 1,05 Millionen Fernsehzuschauer dabei, sodass der Marktanteil bei gerade mal noch 4,0 Prozent lag. In der Zielgruppe war «Jugendcoach Oliver Lück» inzwischen bei nur noch 590.000 Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren angekommen – auch hier lag der Marktanteil mit 5,9 Prozent jenseits von Gut und Böse. Immerhin: Zum Ende hin steigerte sich die Dokusoap noch einmal leicht, kam allerdings auch hier auf nicht mehr als 8,3 Prozent Marktanteil.

Insgesamt war ohnehin nicht mehr viel zu retten: Mit Reichweiten von 1,46 und 1,36 Millionen Zuschauern erzielte die Dokusoap an zwei Wochen hintereinander nur noch genau 5,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Um auf Höhe des Senderschnitts zu liegen, wäre eigentlich etwa das Doppelte nötig gewesen. Zum Finale lief es schließlich auch nicht mehr besser: Als Sat.1 die letzte Folge ausstrahlte, musste sich der Sender erneut mit nur 1,36 Millionen Zuschauer sowie 8,8 Prozent in der Zielgruppe begnügen.

Und so fällt das Fazit sogar noch ein wenig schwächer aus als im Falle der im Vorfeld gezeigten «Superlehrer» aus. Nur 1,43 Millionen Zuschauer erreichte Sat.1 im Schnitt mit «Jugendcoach Oliver Lück» am Montagabend. Der Gesamt-Marktanteil fiel mit 5,1 Prozent sehr bescheiden aus. In der umworbenen Zielgruppe brachten es die zehn gezeigten Folgen durchschnittlich auf 950.000 Werberelevante sowie 8,2 Prozent Marktanteil.

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