US-Fernsehen

Zittern und Bangen: Noch drei Tage bis zu den Upfronts

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Am Montag beginnen die Upfronts in den USA: Einige in Deutschland beliebte Serien stehen in den Staaten auf der Kippe: Quotenmeter.de mit einem letzten Überblick.

Die Woche vor den Upfronts zählt – neben dem Saisonstart und der eigentlich Upfrontwoche – zu den spannendsten Fernsehwochen in den Vereinigten Staaten. Bei den TV-Stationen laufen in diesen Tagen die Verhandlungen über die Neustarts auf Hochtouren. Ähnlich interessant die Gespräche über die Verlängerung von Serien, die nach wie vor auf der Kippe stehen. In diesem Jahr gibt es einige Formate, deren Zukunft noch unklar ist. Da wäre beispielsweise «Without a Trace» , das wegen der langen Laufzeit und den daraus resultierenden hohen Gehaltsforderungen der Schauspieler recht teuer geworden ist.

Alle zwei Jahre können die Darsteller in den Vereinigten Staaten neue Gagen aushandeln, natürlich wollen sie ihren Status Quo bei jeder Verlängerung verbessern. Hinzu kommt, dass die Serie in den vergangenen Jahren an Zuschauern verloren hat und das Publikum des Formats zudem recht alt ist. Ähnlich unklar ist auch die Zukunft einer weiteren Bruckheimer-Produktion: «Cold Case» , das ein ähnliches Problem hat. Gerüchten zufolge soll die Entscheidung über die Formate an diesem Wochenende fallen – es heißt, dass man sich wohl auf eine Wiederkehr von «Cold Case» freuen darf, «Without a Trace» aber auf dem TV-Friedhof landet.



Den Sendeplatz am späten Dienstagabend soll «The Mentalist»  einnehmen, am Dienstag soll zudem das «NCIS»-Spinn-Off hinzustoßen. Ebenfalls ungeklärt ist die Zukunft des recht schwachen «The Unit» , dem mittlerweile nicht einmal mehr große Chancen auf einen Einsatz in der Midseason zugesprochen werden. Ebenfalls keine Zukunft haben wohl «Harper’s Island» und «Eleventh Hour»  (Foto).

Wiederauferstanden ist die fast schon tot gesagte The CW-Serie «Reaper» , allerdings in anderer Form als bisher. The CW wird wegen schwacher Quoten künftig kein eigenes Sonntagsprogramm mehr ausstrahlen – das dürfen die einzelnen lokalen Stationen selbst übernehmen: Diese könnten sich nun zusammenschließen und gemeinsam neue Folgen der Serie in Auftrag geben.


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