Quotencheck

«The Next Uri Geller»

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Die zweite Staffel der Magier-Show war für ProSieben kein Erfolg. Fast immer wurden nur einstellige Marktanteile verzeichnet.

Das waren noch Zeiten: Als «The Next Uri Geller – Unglaubliche Phänomene Live» im vergangenen Jahr erstmals an den Start ging, waren noch fast vier Millionen Zuchauer dabei – und auch wenn die Quoten in den folgenden Wochen nach unten gingen, unterhielt die Show im Schnitt immer noch mehr als drei Millionen Menschen.



An diese Zuschauerzahlen wollte ProSieben mit der zweiten Staffel in diesem Jahr natürlich anknüpfen, doch schon die peinliche Samstagabend-Alien-Show, die wenige Wochen zuvor völlig durchfiel, ließ bereits Schlimmes befürchten. Und in der Tat: Schon den Auftakt sahen nur 2,21 Millionen Menschen und damit weniger als jede andere Folge der ersten Staffel. Auch in der Zielgruppe gab’s gleich zu Beginn einen neuen Negativ-Rekord: 1,54 Millionen 14- bis 49-Jährige entsprachen Mitte Januar lediglich 12,1 Prozent Marktanteil.



Doch damit war «The Next Uri Geller» eigentlich noch gut bedient, denn diese Werte wurden in der kommenden Woche sogar noch deutlich unterboten. Gerade mal noch 9,5 Prozent der Werberelevanten waren in der zweiten Woche dabei – insgesamt kam die umstrittene Magier-Show nicht über 1,85 Millionen Zuschauer hinaus. Bei der dritten Folge rettete sich die Sendung wieder knapp über die Marke von zwei Millionen Zuschauern und auch in der Zielgruppe gab es nun wieder einen knapp zweistelligen Marktanteil. Von einem Erfolg konnte angesichts dessen aber natürlich kaum gesprochen werden.

Im weiteren Verlauf der zweiten Staffel verschärfte sich die Lage der Show sogar noch weiter: Bis zum Finale lagen die Marktanteile teilweise deutlich im einstelligen Bereich. So musste sich «The Next Uri Geller» am 03. Februar beispielsweise nur mit 8,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe begnügen – so schlecht lief es für das Format noch nie. Sieben Tage später gab’s dann auch einen Tiefstwert in puncto Reichweite: Mit 1,63 Millionen Zuschauern kam die ProSieben-Show hier nicht über miese 5,1 Prozent Marktanteil hinaus.




Ohnehin sollte es dann auch in den kommenden Wochen nicht besser laufen. Pünktlich zum Finale konnte der bisherige Negativ-Rekord sogar noch einmal unterboten werden: Nur noch 1,62 Millionen Zuschauer schalteten ein und sahen die Siegerehrung am 03. März. In der Zielgruppe lief es mit 1,10 Millionen Werberelevanten und einem Marktanteil in Höhe von 8,6 Prozent für ProSieben und Uri Geller ebenfalls sehr enttäuschend. Eine Fortsetzung kann daher wohl ausgeschlossen werden.

Das Fazit fällt daher schlecht aus: Nur 1,23 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer verfolgten die acht Ausgaben von «The Next Uri Geller». Insgesamt kam die zweite Staffel auf nur 1,80 Millionen Zuschauer, was 5,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Zum Vergleich: Staffel eins holte im vergangenen Jahr noch 3,16 Millionen Zuschauer vor die Fernseher und erzielte einen durchschnittlichen Zielgruppen-Marktanteil in Höhe von 17,1 Prozent.

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