US-Fernsehen

Verhandlungen der «Simpsons»-Sprecher gefährden die 20. Staffel

von  |  Quelle: Variety
Die neue Staffel wird um mindestens zwei Folgen gekürzt, während die wichtigsten sechs Sprecher weiter um höhere Gagen pokern.

Für den Herbst hat US-Sender FOX die 20. Staffel der erfolgreichsten animierten Serie der Welt angekündigt. Doch eine volle Staffel der «Simpsons» wird es diesmal wohl nicht geben. Noch immer konnte kein neuer Vertrag mit den Synchronsprechern geschlossen werden. Und ohne die sind neue Folgen nicht denkbar. Dadurch liegt die Produktion der 20. Staffel seit Wochen auf Eis, weshalb das Studio wahrscheinlich bestenfalls nur noch 20 statt der üblichen 22 Folgen für die neue Season fertig stellen kann. Sollte nicht bald eine Einigung erzielt werden, könnte sich die Zahl sogar weiter verringern.

Die sechs Sprecher Dan Castellaneta, Julie Kavner, Nancy Cartwright, Yeardley Smith, Hank Azaria und Harry Shearer verlangen für einen neuen Vertrag eine deutliche Gehaltserhöhung. Derzeit wird ihr Lohn pro Folge auf etwa 360.000 US-Dollar geschätzt. Ein neuer Abschluss könnte die Zahl für jeden der Sprecher näher an eine halbe Millionen pro Folge rücken. Somit würden sie fast so viel verdienen wie Darsteller live gedrehter Serien – absolute Spitzenverdiener wie Charlie Sheen in «Two and a Half Men» oder der Cast von «Friends» ausgenommen.



Quellen, die sowohl den Studios als auch den Sprechern nahe stehen, berichten, dass es sachliche Verhandlungen und gute Fortschritte gäbe. Die Fronten seien weniger verhärtet als 2004, wo der Cast mit 125.000 Dollar pro Folge nicht mehr zufrieden war. Die Synchronsprecher argumentieren immer wieder, dass sie mit ihren Forderungen nur nach einem sehr kleinen Anteil am milliardenschweren weltweiten Erfolg des «Simpsons»-Franchise verlangen. Der Zeitdruck der Verhandlungen trifft aber nicht nur 20th Century Fox. Je weniger Episoden produziert werden, desto weniger haben auch die Sprecher von einer Gehaltserhöhung. So könnten sie zumindest dieses Jahr sogar mit einem Minus aus den Verhandlungen gehen.

Die sechs Synchronsprecher vertonen fast alle Haupt- und Nebenrollen der Serie. Alleine Dan Castellaneta zeichnet sich für Homer, Grandpa, Krusty, Barney Gumble, Hausmeister Willie, Itchy, den reichen Texaner und viele kleinere Rollen verantwortlich; Harry Shearer leiht unter anderem Mr. Burns, Mr. Smithers, Reverend Lovejoy, Kent Brockman, Rektor Skinner, Scratchy, Otto, Lenny, Ned Flanders, Kang und Dr. Hibbert seine Stimme. Nancy Cartwright übernimmt mit Bart, Ralph, Nelson, Todd und anderen vor allem die Kinderrollen.

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