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«Alles was zählt» erfüllt die Erwartungen nicht

von  |  Quelle: Quotenmeter.de
Seit einem Monat hat der Kölner Sender seine neue Soap «Alles was zählt» beworben wie kein anderes neues Format. Genützt hat es wohl nichts, denn auch diese tägliche Serie könnte zum Flop mutieren. Quotenmeter.de listet auf, in welcher Gruppe das täglicher Format besonders gut bzw. schlecht lief.

«Alles was zählt» erzählt die Geschichte von Diana Sommer, die als Inline-Kurier arbeitet, gerne aber als Eiskunstläuferin ihr Geld verdienen würde. Als Julian Steinkamp sie um Hilfe bittet, wittert sie ihre Chance. Doch sie hat ihre Pläne ohne der bösen Jenny gemacht…

Und so versprach die erste Folge jede Menge Spannung – ohnehin: Optisch unterschied sich die Serie deutlich von den anderen Formates des Genres. Als zusätzliches Schmankerl strahlte RTL die Premierenfolge sogar ohne Werbung aus. Dennoch: Die Quoten blieben hinter den Erwartungen zurück: Insgesamt entschieden sich 1,99 Millionen Menschen für Tanja Szewczenko und Co – das entsprach einem Marktanteil von 9,2 Prozent. Zum Vergleich: Das Magazin «Explosiv», welches wegen Erfolglosigkeit nun auf den 18.00 Uhr-Sendeplatz verfrachtet wurde, holte in der Regel über 3 Millionen Zuschauer – der Marktanteil war stets zweistellig.

Kein gutes Bild bietet sich auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen: Mit 0,99 Millionen Zuschauern und 12,6 Prozent Marktanteil lief die Serie auch in dieser Gruppe unterdurchschnittlich. Somit ist wohl auch das Quotenduell der Serien am Vorabend entschieden: «Verliebt in Berlin» erzielte klar bessere Werte. Besonders groß wird der Unterschied in der jüngsten Zielgruppe: Bei den 14– bis 19-Jährigen kam «Alles was zählt» auf 10,6 Prozent - «Verliebt in Berlin» erreichte tolle 37,3 Prozent.

Besser werden die Werte der RTL-Soap je älter die Zuschauer werden. Bei den 20- bis 29-Jährigen waren 13,3 Prozent dabei, bei den 30- bis 39-Jährigen 12,1 Prozent. Von der Gruppe 40 bis 49 Jahre waren 13,1 Prozent vor dem TV-Schirm. Kaum aus der Zielgruppe raus, fallen die Werte wieder deutlich ab: Die 50– bis 64-Jährigen interessierten sich weniger für die Serie – ein Marktanteil von 8,8 Prozent wurde ermittelt. Bei den Bundesbürgern ab 65 wurde ein Wert von 6,8 Prozent gemessen.




Insgesamt waren mehr Frauen (11,1 %) als Männer (7,3 %) ab 14 Jahren dabei. Schaut man sich die Bildung der Zuschauer an, kann man sagen: Je höher der Schulabschluss, desto höher auch die Quote: Bei den Menschen mit Hauptschulabschluss wurde ein Marktanteil von 9,5 Prozent ermittelt, bei weiterführenden Schulen genau 10 Prozent, bei Bürgern mit Abitur waren es 12,4 Prozent. Studenten hingegen scheinen sich nicht für die Soap zu interessieren: Mit 0,07 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 5,3 Prozent wurde bei dieser Gruppe der geringste Wert gemessen.

Interessant: «Verliebt in Berlin» konnte sich in fast allen Gruppen gegen die neue RTL-Soap durchsetzen - aber eben nur in fast allen Gruppen: Bei den Selbstständigen gewann «Alles was zählt» - und das sehr deutlich: Tim Sander und Sat.1 erreichten in dieser Gruppe 11,9 Prozent, RTL aber tolle 20,3 Prozent. Und auch die Beamten zogen das RTL-Format vor: 10,2 Prozent («Alles was zählt») und 6,5 Prozent («Verliebt in Berlin») wurden hier gemessen.

Insgesamt kam RTL am Montag auf einen Marktanteil von 14,5 Prozent bei allen Zuschauern und 16,2 Prozent in der Zielgruppe, was zur Marktführerschaft in beiden Gruppen reichte. Ordentliche Quoten fuhr zum Beispiel Hape Kerkeling mit seinem «Deutsch-Test» ein: 4,08 Millionen Menschen (14,9 %) schauten zu und sahen wie Radiomoderatorin und Sportfrau Katrin Müller-Hohenstein haushoch gewann. In der Zielgruppe wurde ein Marktanteil von 16,3 Prozent erreicht.

Lesen Sie, wie die Werte von «Verliebt in Berlin» waren.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/16319
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