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ARD und ZDF wehren sich erneut gegen Vorwurf der einseitigen Berichterstattung

von  |  Quelle: ZDF
Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Salomon Korn, hat im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" ARD und ZDF Einseitigkeit in der Berichterstattung über den aktuellen Nahostkonflikt vorgeworfen. In den Fernsehbildern seien Israelis meist nur die Täter und die Libanesen nur die Opfer. Die Chefredakteure beider öffentlich-rechtlicher Sender, Thomas Baumann und Thomas Bellut, wehren sich nun dagegen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es, der Vorwurf einseitiger Berichterstattung sei "nicht gerechtfertigt. ARD und ZDF gehen in ihren Nachrichtensendungen stets auf beide Seiten ein. Unsere Korrespondenten erwähnen und zeigen die Opfer auf beiden Seiten." Die Chefredakteure weiter: "Von den Raketen-Angriffen der Hisbollah gibt es nur Bilder über die Einschläge und die Opfer im Norden Israels. Die aber nehmen in unserer Berichterstattung, anders als von Herrn Korn kritisiert, einen breiten Raum ein. Ebenso zeigen wir natürlich die Bilder von Opfern israelischer Angriffe in Beirut und im Südlibanon. Es kann nicht Aufgabe von ARD und ZDF sein, wegen der Asymmetrie dieses Krieges Bilder, über die sie verfügen, bewusst zurückzuhalten. Das wäre Nachrichtenmanipulation."




Um die "ganze Wahrheit" zu zeigen, hätten ARD und ZDF von Anfang an ihre Korrespondenten Hintergründe erklären lassen. Zudem habe es Sondersendungen mit Analysen von verschiedenen Experten gegeben.

Erst vor wenigen Tagen mussten sich ARD und ZDF gegen ähnliche Vorwürfe wehren. Vor einer Woche teilte das umstrittene Meinungsforschungs-Institut "Media Tenor" mit, ARD und ZDF würden einseitig aus dem Krieg im Nahen Osten berichten. Daraufhin hatte die ARD unabhängige Experten um Prüfung des Materials gebeten (Quotenmeter.de berichtete).

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Kurz-URL: qmde.de/15921
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