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Als «heute+»-Nachfolger: «heute-journal» bekommt nächtlichen Ableger

von   |  11 Kommentare

Im September startet das ZDF seine neusten Nachtnachrichten – das «heute-journal update».

In der neuen Struktur liefert die «heute»-Redaktion mit den 'heute'-Sendungen und den «heute Xpress»-Ausgaben jeweils den Überblick über das Tagesgeschehen bis zur Hauptsendung um 19.00 Uhr. Für den Abend ist das «heute-journal» zuständig mit Vertiefung und Einordnung in der Hauptsendung und dem Update als Spätausgabe. Alle Sendungen liefern ihre Informationsinhalte dem Online-Nachrichtenangebot ZDFheute zu, das sich - gerade erst runderneuert - um die passgenaue Aufbereitung der ZDF-Infoinhalte im Netz kümmert. Drei Säulen, die garantieren, dass die Zuschauer*innen und User jederzeit und an jedem Ort zuverlässig informiert werden.

Bettina Schausten, Hauptredaktionsleiterin Aktuelles
Die Ablöse für «heute+» ist gefunden – sie kommt in Form eines Ablegers des erfolgreichen ZDF-Nachrichtenmagazins «heute-journal»: Wie der Mainzer Sender mitteilt, wird das ZDF am 7. September 2020 das «heute-journal update» starten. Immer wochentäglich wird es dann als "aktualisierte Spätausgabe" der Hauptnachrichten über den Äther geschickt.

Die neue Sendung wird von Montag bis Freitag, jeweils gegen Mitternacht, den Nachrichtentag im ZDF abrunden. Die Laufzeit ist auf 15 Minuten anvisiert. Darin wird es News geben, Hintergrundberichte, Schaltgespräche und Interviews. Hanna Zimmermann und Nazan Gökdemir präsentieren die Sendung im Wechsel. «heute-journal»-Redaktionsleiter Wulf Schmiese wird ebenfalls einige Wochen im Jahr die Sendung moderieren.

"Unser Motto ist: eine Redaktion – zwei Sendungen. Seit Gründung vor über 40 Jahren wird es das «heute-journal» nun erstmals zweimal täglich geben, aber es werden zwei unterschiedliche Sendungen sein", sagt Redaktionsleiter Wulf Schmiese zu dieser Neuerung. "Im «heute-journal update» werden wir den allerneuesten Stand über die Themen des Tages geben. Die Spätausgabe soll eigene Kontur bekommen."

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Es gibt 11 Kommentare zum Artikel
S. Nauer
03.08.2020 15:29 Uhr 1
So ein bemüht und künstlich konstruierter Quatsch! Wieso holt man nicht einfach das gute alte "heute nacht" zurück?
Blue7
03.08.2020 16:02 Uhr 2
Und der männliche Part mit Daniel Bröckerhoff wurde auch gleich wegoptimiert.
Kingsdale
03.08.2020 16:34 Uhr 3
Mal zwei kurze Fragen: Warum? Wer braucht das?
Blue7
03.08.2020 16:39 Uhr 4
Naja zur selben Zeit läuft auf dem Konkurrenzsender RTL erfolgreich das Nachtjournal
Neo
03.08.2020 18:01 Uhr 5
Ich vermisse Normen so sehr. :sob:
Kaffeesachse
03.08.2020 18:41 Uhr 6


Der ist auch ganz froh, nicht mehr nachts ran zu müssen, sondern etwas eher. Halt nur in diesem fancy Internet.
Sentinel2003
03.08.2020 19:29 Uhr 7
Ich habe jetzt echt so das komische Gefühl, das ZDF möchte mit dere Brechstange ein Gegenstück zum ARD "nachtmagazin" schaffen, was bisher aber nicht gelungen ist!
Langschläfer
04.08.2020 00:29 Uhr 8
Ich habe heute+ sehr gerne geschaut. Neben dem Wichtigsten vom Tage gab es immer1-2 Themen, auf die man intensiver eingegangen ist. Auch wurden des Öfteren die Hintergründe zu manchen Themen gut erklärt. War ein bisschen „Logo“ für Erwachsene.

Bin gespannt auf das neue Format, bin froh, dass Hanna Zimmermann weiter dabei ist.
second-k
04.08.2020 13:44 Uhr 9
Wie sich die Sendung inhaltlich genau darstellt und ob sie früheren nächtlichen Nachrichtensendungen gleicht, muss man abwarten. Dass das ZDF aber diesen Namen wählt und ein bisschen versucht, eine Verbindung zum heute-journal herzustellen, ist alles andere als verwunderlich, sondern äußerst geschickt: Das heute-journal ist eine etablierte Marke im Programm des ZDF, bei vielen Zuschauern für seine Qualität geschätzt und holt gute Quoten. Ich würde es als ZDF genauso machen!
Sentinel2003
05.08.2020 09:52 Uhr 10
Naja, nun, trotzdem werden Sie um diese nächtliche Uhrzeit viel weniger Zuschauer haben, da ja viele am nächsten Tag wieder Arbeiten müßen!

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