US-Fernsehen

HBO ordert Remake von Ingmar Bergmans «Szenen einer Ehe»

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Das schwedische Ehedrama, das als Miniserie begann und international als Film berühmt wurde, wird mit Michelle Williams und Oscar Isaac in den Hauptrollen adaptiert.

Gewusst?

Für Bergmanns Kinofassung von «Szenen einer Ehe» wurden in Deutschland rund 1,3 Millionen Eintrittskarten gelöst.
Ingmar Bergmans «Szenen einer Ehe» wird oft als eindringlicher Teil der europäischen Filmgeschichte geschätzt. Doch dabei vergessen viele, dass das Drama über eine scheiternde Ehe auch als Teil der TV-Geschichte geehrt werden muss. Denn zunächst kam die schauspielerische Glanzleistung von Liv Ullmann und Erland Josephson als sechsteilige Miniserie ins Fernsehen, ehe die rund 300 Serienminuten auf etwa 170 Filmminuten kondensiert wurden und unter anderem den Golden Globe für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen haben.

Netflix wurde Ende 2019/Anfang 2020 mit Lob für «Marriage Story» überhäuft, einem Noah-Baumbach-Film mit Scarlett Johansson und Adam Driver, den einige Stimmen aus der Filmkritik als eine moderne (und etwas positivere) Variante von «Szenen einer Ehe» bezeichneten. Und nun nimmt sich auch HBO dem Sujet an: Wie 'Variety' in Erfahrung gebracht hat, will HBO Bergmanns «Szenen einer Ehe» adaptieren – und zwar als Minserie.

In den Hauptrollen wurden bereits Michelle Williams und Oscar Isaac besetzt. Williams wurde vierfach für den Academy Award nominiert, darunter für «Blue Valentine», ein weiteres Drama über eine Beziehung, die unter einem schlechten Stern steht. Kürzlich glänzte sie zudem in der Miniserie «Fosse/Verdon», für die sie einen Emmy erhielt und in der es um Choreograf Bob Fosse und Tänzerin Gwen Verdon geht, die eine intensive Arbeits- und eine gescheiterte Liebesbeziehung unterhielten. Oscar Isaac kennt man derweil aus so unterschiedlichen Filmen wie «Star Wars – Das Erwachen der Macht» und «A Most Violent Year» oder aus der Serie «Show Me A Hero».

Kurz-URL: qmde.de/119757
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