Primetime-Check

Donnerstag, 23. April 2020

von   |  1 Kommentar

Viele Wiederholungen wurden ins Programm eingestreut. Überzeugten somit die First-Runs? Wie schlug sich #GNTM, was machte der Krimi im Ersten und Didi Hallervorden im Zweiten?

Gut im Geschäft: Bis Dienstag noch Teil von «The Masked Singer» gewesen (als Chamläleon), war Didi Hallervorden am Donnerstag schon wieder im Fernsehen zu sehen. Wegen der Produktionsausfälle durch Corona setzt das ZDF donnerstags zur Zeit auf Reruns und punktete mit einer erneuten Ausstrahlung der Komödie «Mein Freund, das Ekel». Ab kurz nach halb neun schauten 5,85 Millionen Menschen zu (17,9%), auch bei den Jungen lief es mit 10,3 Prozent stark. Somit lag die Wiederholung nur knapp hinter einem «Zürich-Krimi» des Ersten. Ebenfalls mit ein paar Minuten Verspätung gestartet holte die TV-Premiere 6,06 Millionen Seher vor die Bildschirme. 18,5 Prozent Marktanteil wurden insgesamt gemessen, allerdings war der 90-Minüter bei den Jungen nicht ganz so gefragt. Sechs Prozent sind hier ein passables Ergebnis.

Die Primetime im Ersten hatte übrigens mit einem weiteren «ARD extra: Die Corona-Lage» begonnen: Die rund 15 Minuten lange Sondersendung bescherte dem Kanal 6,19 Millionen Zuschauer und ebenfalls starke 19,9 Prozent. Hier stimmten auch die Werte bei den 14- bis 49-Jährigen noch. Erzielt wurden 11,8 Prozent. Stärker als sonst war am Donnerstagabend «Germany’s Next Topmodel» unterwegs. Gut für ProSieben: Es wurde wieder mehr Werbung verkauft als in den Wochen zuvor, die Sendung lief somit rund 15 Minuten länger. Die Werbenden freut: Mit 20,8 Prozent machten Heidis Mädels einen großen Quotensprung – die Marktführung in der Zielgruppe war sicher. 2,82 Millionen Menschen sahen den Erfolg der Produktionsfirma Red Seven Entertainment. «red.» holte ab 22.35 Uhr noch 13,4 Prozent bei den Umworbenen.

Tagesmarktanteile der großen Acht

  • Ab 3: 58%
  • 14-49: 63,1%
Auf Serien setzten Sat.1 und RTL. Sat.1 startete mit einer frischen Ausgabe von «Criminal Minds». Die Profiler-Serie kam auf 1,80 Millionen Zuschauer insgesamt, bei den jungen Leuten standen 7,5 Prozent Marktanteil zu Buche. Ab kurz nach 21 Uhr liefen nur noch Reruns, Werte zwischen 5,4 und 5,8 Prozent sind aber nicht allzu berauschend. RTL setzte auf zwei «Der Lehrer»-Folgen, die den Kölnern passable 10,4 und 10,2 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten einbrachten. Die Reichweiten insgesamt lagen bei überschaubaren 1,52 und 1,58 Millionen. Je 10,3 Prozent bei den Jungen holten zwei «Schmitz & Family»-Folgen ab 22.15 Uhr.

VOX punktete ab 20.15 Uhr mit «Pixels» - der Streifen kam auf 8,8 Prozent in der klassischen Zielgruppe. Er begeisterte zudem 1,50 Millionen Menschen zum Einschalten. Danach kam «James Bond 007» zum Einsatz, noch 1,38 Millionen Leute sahen „Der Mann mit dem goldenen Colt“. VOX erzielte damit bei den 14- bis 49-Jährigen schöne 10,1 Prozent. Ebenfalls auf einen Klassiker setzte derweil Kabel Eins: Doch «Star Trek: Nemisis» floppte mit nur dreieinhalb Prozent Marktanteil bei den Umworbenen. Nur 0,77 Millionen Menschen ab drei Jahren schauten zu.

Bei RTLZWEI verabschiedete sich der True-Crime/Factual-Mix «Im Namen des Volkes» mit mageren 4,1 Prozent Marktanteil bei den Jungen. Die Produktion von filmpool kam nach 20.15 Uhr auf durchschnittlich 0,64 Millionen Zuschauer. «Reeperbahn privat» ließ die Werte direkt danach auf 0,79 Millionen ansteigen. RTLZWEI holte somit ab 21.15 Uhr genau viereinhalb Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/117802
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second-k
24.04.2020 22:25 Uhr 1
Ist nicht direkt Primetime, aber da ich (wieder) nirgendwo etwas darüber gefunden habe (habe ich etwas überlesen?), schreibe ich hier: Maybrit Illner hat gestern ein weiteres Mal starke Werte erreicht. Insbesondere der Marktanteil von 19% scheint einer der höchsten Marktanteil mindestens der jüngeren Sendungsgeschichte zu sein.

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