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NDR zeigt weiteres «Zapp»-Corona-Special

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Dieses Mal befasst sich das Medienmagazin mit der Frage, wie es während der Corona-Pandemie um die Pressefreiheit bestellt ist.

Was der Coronavirus für Nachrichtenredaktionen bedeutet

Seit Tagen hält das Coronavirus Deutschland und die Nachrichtenredaktionen der Republik in Atem. Über ihren aktuellen Arbeitsalltag haben wir mit Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des «heute-journal» im ZDF, und Sonja Schwetje, Chefredakteurin von ntv, gesprochen. Den gesamten Bericht lesen Sie hier.
Nach einem «Zapp»-Corona-Special über die Herausforderungen, denen sich deutsche Nachrichtenredaktionen während der Corona-Pandemie stellen, zeigt der NDR ein weiteres Special des Medienmagazins. Erneut geht es um die Auswirkungen der Corona-Pandemie, aber dieses Mal weitet «Zapp» seinen Fokus und wagt einen Überblick auf die internationale Newslage. Unter dem Titel "Pressefreiheit in Zeiten von Corona" wird unter anderem auf die Lage des Journalismus in China eingegangen. So berichtet ARD-Korrespondentin Tamara Anthony: "Durch Corona sind Mechanismen eingeführt worden, die es dem Staat leichter machen, zu überwachen."

Darüber hinaus berichtet der Assad-kritische Kriegsreporter Jameel darüber, dass er im syrischen Idlib durch die Pandemie eine Atempause verschafft bekommt: "Je stärker Corona wird, umso ruhiger bleibt es bei uns. Aber sobald Corona besiegt ist, werden sie wieder Zeit haben, uns anzugreifen." Radio-Journalistin Muna aber äußert gegenüber «Zapp» Sorgen. Aufgrund der Mangelversorgung fühlt sie sich ausgezehrt und befürchtet: Wenn das Virus kommt und dann Assads Truppen angreifen, sitzen die regimekritischen JournalistInnen von Idlib in der Falle.

Außerdem sind Reisebeschränkungen in Italien ein Thema der nicht moderierten Sondersendung, sowie die beunruhigende Lage in den USA: Claudia Buckenmaier aus dem ARD-Studio Washington berichtet, wie Trump polternd nach Schuldigen in der Krise sucht und gegen einzelne Journalisten ausholt. Noch schlimmer sieht es laut Matthias Ebert, ARD-Korrespondent in Rio. in Brasilien aus. Dort werden gar Todesdrohungen gegen Journalisten ausgesprochen.

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