Sportcheck

Bundesliga vor Geisterspieltag - Corona stellt die Sportwelt auf den Kopf

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Ein Revierderby ohne Fans? Sehr bitter, aber am Wochenende wohl Realität. Nach Italien und Frankreich wird es nun auch das deutsche Fußballoberhaus erwischen. Daneben haben noch weitere Sportarten mit Ausfällen und einem engen Terminplan zu kämpfen. Derzeit werden stündlich neue Veranstaltungen abgesagt.

Sporthighlights der kommenden Woche:

  • Dienstag, 20 Uhr: Basketball Champions League, Bonn - Athen (DAZN)
  • Dienstag, 21 Uhr: Fußball Champions League, RB Leipzig - Tottenham (Sky)
  • Mittwoch, 18.30 Uhr: Fußball Bundesliga, M’gladbach - Köln (Sky)
  • Mittwoch, 21 Uhr: Fußball Champions League, Paris - Dortmund (Sky)
  • Donnerstag, 18 Uhr: Basketball Euroleague, ZSKA Moskau - Alba Berlin (Magenta Sport)
  • Donnerstag, 21 Uhr: Fußball Europa League, Glasgow Rangers - Leverkusen (RTL, DAZN)
  • Freitag, 18 Uhr: Handball Testspiel, Deutschland - Niederlande (ARD)
  • Samstag, 15.30 Uhr: Fußball Bundesliga Konferenz u.a. BVB - Schalke (Sky)
  • Samstag, 18.30 Uhr: Fußball Bundesliga, Union Berlin - FC Bayern (Sky)
  • Sonntag, 17.30 Uhr: Fußball Premier League, Tottenham - Manchester Utd. (Sky)
  • Quotenmeter Exoten Tipp: Mittwoch, 23.15 Uhr, Fußball Copa Libertadores, River Plate - Binacional (DAZN)
Der Coronavirus schwebt derzeit wie ein gespenstischer Schatten über allem. Nachdem immer mehr Menschen in Deutschland infiziert werden und eine Besserung der Lage noch nicht in Sicht ist, stehen sämtliche Massenveranstaltungen der kommenden Tage und Wochen auf der Kippe. Gesundheitsminister Jens Spahn hat am Sonntag die Empfehlung herausgegeben, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Vermutlich wird man diesem Maßstab zur Sicherheit auch vielerorts nachkommen. Von dieser Bitte bleibt natürlich auch die Sportwelt nicht unbetroffen. In Italien ist es schon Realität, hierzulande wird es nun auch so kommen: Geisterspiele in den Sportligen. Prominentestes Opfer ist da natürlich die Fußball Bundesliga. Am kommenden Wochenende werden leere Ränge Realität sein. Schon beim Nachholspiel zwischen Köln und Mönchengladbach am Mittwochabend sollen erstmals keine Zuschauer im Stadion zugegen sein. Denn NRW-Ministerpräsident Armin Laschet erklärte in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin» am Sonntag, dass man den Vorgaben Spahns nachkommen werde.

In der Westfalenpost betonte Peter Liese, Gesundheitspolitiker der CDU: "Eine Ansteckungsgefahr besteht ja nicht nur im Stadion selbst, sondern vor allem auch in den vollen Zügen bei der Anreise." Im Talk bei «Anne Will» bestätigte NRW-Gesundheitsminister die kommenden Maßnahmen noch einmal: „Wir werden die Empfehlung, die der Bundesgesundheitsminister gemacht hat, in NRW umsetzen. Und zwar morgen oder jetzt, vollkommen klar. Ich bin auch froh, dass er diese Empfehlung gemacht hat, weil ich finde, wir brauchen in dieser Frage ein Vorgehen, das gleich in Deutschland ist.” Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern, die es bisher am schlimmsten erwischt hat. Wie schon angedeutet, ist damit zu rechnen, dass auch weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden.

Revierderby, Dortmund gegen Schalke ohne Fans


In NRW erwischt es neben dem Rheinderby am Mittwoch in dieser Woche noch einige andere Spiele. Besonders bitter für eingefleischte Fußballfans, dass somit wohl auch das große Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund wohl auch ohne Zuschauer stattfinden wird. Die heiße Begegnung findet an diesem Samstag um 15.30 Uhr statt. Daneben sind am 26. Spieltag auch die Spiele Düsseldorf gegen Paderborn, sowie Köln gegen Mainz betroffen. In der zweiten Liga wird am Wochenende ohne Fans in Bielefeld und Heidenheim gekickt. Mit weiteren Ausfällen ist zu rechnen. Derzeit stehen Verband, Veranstalter und Vereine in ganz Deutschland in engem Austausch und beraten über weitere Schritte. Da der Spielplan mit Blick auf die EM im Sommer sowieso schon eng gestrickt ist, bleiben Geisterspiele wohl oder übel aber die einzige Option. Verschiebungen der Spiele seien laut DFL-Geschäftsführer Christian Seifert nur schwer umsetzbar. Es stehe "außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln", sagte Seifert. Im Zweifelsfall verzichtet man lieber auf die Fans im Stadion. Die "Gesundheit der Bevölkerung und damit auch aller Fußball-Fans" habe "oberste Priorität".

Für das Montagsspiel der zweiten Liga kommt die neue Einschätzung der Lage allerdings noch zu früh. Das Spitzenspiel zwischen dem VFB Stuttgart und Arminia Bielefeld wird am Abend noch vor gewohnter Kulisse mit Fans beider Mannschaften in der Mercedes Benz Arena stattfinden. Analog zu den Entwicklungen in Deutschland stehen unsere Nachbarn aus Frankreich vor dem gleichen Problem. Auch hier sollen alle Massenveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt werden. Das kündigte Gesundheitsminister Veran nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats an. Demnach werden sowohl die Serie A, als auch die Ligue 1 und in weiten Teilen auch die Bundesliga vorerst ohne Zuschauer auf den Tribünen auskommen müssen. Zudem findet das Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund am Mittwoch bei Paris Saint-Germain ebenfalls ohne Zuschauer statt. Der Kontakt mit Spielern wird auf einem Minimum gehalten. So werden auch keine Mixed-Zone-Interviews nach dem Spiel abgehalten. Das Königsklassenspiel am Dienstag von Leipzig gegen Tottenham wird dagegen mit vollen Rängen stattfinden, das entschied die Stadt Leipzig in Abstimmung mit Verantwortlichen von RB.

In der Schweiz ist der Ligabetrieb bereits vollständig eingestellt. Am Donnerstag sollte Eintracht Frankfurt im Europa League Achtelfinale ursprünglich beim FC Basel antreten. Nun wurde die Partie allerdings ausgesetzt und verschoben. Zu groß sind die Befürchtungen der Baseler, dass trotz eines Geisterspiels tausende Fans der Eintracht anreisen würden. In der Vergangenheit waren bereits tausende SGE-Fans zu Auswärtsspielen gefahren, obwohl sie nicht ins Stadion durften. In der Schweiz ist man daher vorsichtig.

Die Frage der Woche



Würdet ihr Massenveranstaltungen in den kommenden Wochen nach der Empfehlung Spahns meiden?
Ja, die Ansteckungsgefahr ist zu hoch.
43,0%
Nein, viel zu viel Panikmache. Noch sind wenige Menschen infiziert.
57,0%


Im vergangenen Sportcheck wollten wir wissen, was unsere Leser von der neuen Wrestling-Liga AEW halten, nachdem Sky das erste Pay-Per-View-Event gezeigt hatte. In unserer Umfrage kam die AEW nach dem Start mit gemischten Gefühlen weg. Zwar fanden 30,9 Prozent die neue Liga zum Auftakt sehr stark und sogar besser als die WWE, allerdings gaben auch 50,9 Prozent aller Teilnehmer an, dass sie mit der AEW überhaupt nichts anfangen können. 18,2 Prozent fanden die Premiere ganz passabel.

MotoGP, Formel1, Tennis, Eishockey... - Corona legt die Sportwelt lahm


Eigentlich sollte die MotoGP bereits am vergangenen Wochenende starten, doch bei DAZN oder Servus TV suchte man ab Freitag vergeblich nach dem Ereignis. Denn sowohl der Saisonauftakt in Katar als auch das Rennen in Thailand wurden abgesagt. Nun soll die Saison der wichtigsten Motorrad-Rennklasse am 5. April in den USA eröffnet werden. Sicher ist das jedoch noch lange nicht. Auch der Termin in den Staaten steht wegen Corona auf der Kippe. Nachdem in Austin am Wochenende der lokale Katastrophenzustand ausgerufen wurde, bleibt die Austragung mehr als fraglich. Die FIM äußerte sich bisher noch nicht zur kritischen Situation für den Grand Prix of America. Ein Festival, das vom 13. bis zum 22. März in Austin veranstaltet werden sollte, ist der Verordnung bereits zum Opfer gefallen und wurde abgesagt. Inzwischen werden nicht nur in Europa und Asien von Massenveranstaltungen abgeraten, auch die USA bereitet strikte Maßnahmen vor. Als erste große Sportveranstaltung wurde in den USA bereits das kombinierte Damen- und Herren-Tennisturnier in Indian Wells abgesagt. Stars wie Rafael Nadal und Novak Djokovic müssen ihre Schläger vorerst zur Seite legen und werden nicht beim Traditionsturnier antreten.

Wenn die Formel1 am Sonntag wie geplant in Melbourne in die neue Saison startet, wird das - Stand jetzt- noch vor gewohnter Kulisse vor Publikum stattfinden. Mit ordentlichen Reisestrapazen werden wohl auch die italienischen Teams Ferrari und Alpha Tauri dabei sein. Allerdings findet das Rennen ohne RTL-Team vor Ort statt. Der Sender hat sich aus Sicherheitsgründen dazu entscheiden, die ersten drei Rennen der Saison aus dem Studio in Köln zu produzieren. Kai Ebel wird also vorerst keine Reaktionen während des Rennwochenendes einfangen können. Die britischen Kollegen von Sky schätzen die Lage etwas ander ein und werden wie gewohnt beim Saisonstart vor Ort sein.

Nachdem bereits der Große Preis von China bis auf weiteres verschoben werden musste, stehen weitere Rennen auf der Kippe. Bereits der zweite Grand Prix der Saison in Bahrain wird nur mit Ausschluss der Zuschauer stattfinden. Das dritte Rennen in Vietnam steht gänzlich auf der Kippe. Der erste Grand Prix aus Europa im niederländischen Zandvoort soll am ersten Maiwochenende wie geplant stattfinden. Derzeit kann man allerdings noch nicht sagen, ob sich die Lage in Europa noch verschlimmern wird und wann Besserung in Sicht ist. Deshalb sollte man auch nicht unbedingt darauf setzen, dass der Rennkalender außerhalb Asiens wie geplant weitergehen kann. Neben der Königsklasse des Motorsports leidet auch die neue Formel-E-Saison unter dem Virus. Das Rennen in Sanya fiel den Sicherheitsbedenken bereits zum Opfer und auch der Grand Prix aus Rom wird am 4. April definitiv nicht stattfinden.

Blickt man zum Eishockey, so wirft die derzeitige Situation ebenfalls viele Fragezeichen auf. Am Wochenende fand in der DEL der letzte reguläre Spieltag der Saison statt. Immerhin 110.000 Zuschauer schalteten am Sonntag bei Sport1 für die spannende Partie zwischen den Nürnberger Ice Tigers und der DEG ein, die erst in der Overtime entschieden wurde. . Am 17. März soll das Viertelfinale der Play-Offs starten. Eine Umsetzung wird bei der derzeitigen Lage in weiten Teilen Deutschlands und der Empfehlung des Gesundheitsministers Jens Spahn jedoch kaum möglich sein. Zwar könnte man genauso wie in der Fußball Bundesliga Geisterspiele ansetzen, um den Spielplan durchzudrücken. Allerdings ist die wesentlich kleinere Sportart in Deutschland sehr stark auf die Ticketeinnahmen in den Stadien angewiesen. Sollten Ansetzungen, wie etwa die Düsseldorfer EG gegen die Eisbären Berlin in NRW, nicht stattfinden können, macht es auch wenig Sinn die restlichen Viertelfinal-Serien auszuspielen. Normalerweise finden die Partien für einen fairen Wettbewerb immer gleichzeitig statt. Möglich wäre eine zeitliche Verschiebung nach hinten. Bereits am Mittwoch starten die Pre-Playoffs. Eine Entscheidung der DEL muss also schnell fallen. Die DEL-Gala 2020 wurde bereits abgesagt. Zuletzt hatten die schweizer Ligen NLA und NLB bereits ohne Zuschauer gespielt.

Für mich ist es undenkbar, 64 WM-Spiele ohne Zuschauer zu bestreiten. Das macht auch deshalb keinen Sinn, weil die Zuschauer, die Tickets gekauft und Hotels gebucht haben, wahrscheinlich trotzdem anreisen würden. Das Problem würde damit vor die Stadien in die Public-Viewing-Zonen verlagert.
Rene Fasel, Präsident IIHF
Aufgrund der kritischen Lage in der Schweiz steht der Sportart noch ein weitaus folgenschwerer Super-Gau bevor. Momentan sieht vieles danach aus, dass die geplante Eishockey-WM in der Schweiz im Mai ausfallen muss. Das Turnier der Frauen wurde bereits um ein Jahr verschoben. Der Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, Rene Fasel, hat im Zuge des grassierenden Coronavirus einen Zuschauerausschluss bei der WM in der Schweiz (8. bis 24. Mai) ausgeschlossen. Sollte sich das Virus weiter ausbreiten, ist für Fasel wahrscheinlicher, "dass wir in diesem Fall die WM ganz ausfallen lassen", sagte er der Neuen Zürcher Zeitung. Zudem könnten die Topligen in den USA und Kanada ihren Spielern verbieten, bei der WM in Europa anzutreten. Auch dann würde eine Weltmeisterschaft wenig Sinn machen. Am 15. März berät das IIHF-Council, ob das Turnier wirklich in der Schweiz stattfinden kann. Als Alternativstandorte haben sich bereits Weißrussland und Russland angeboten.

Quotenbox


Am Wochenende fand der Biathlon Weltcup aus Nove Mesto bereits ohne Zuschauer vor Ort statt. Vor leeren Rängen holte Arnd Pfeiffer zum Abschluss für die deutsche Mannschaft mit Rang drei im Massenstart noch einen beachtlichen Erfolg. Im TV fieberten ab 13.45 Uhr dafür stattliche 4,07 Millionen Zuseher mit. Das ZDF generierte mit dem Massenstart der Herren sehr starke 26,4 Prozent Marktanteil. Zuvor durften sich die Zuschauer bereits über den Podestplatz von Franziska Preuß beim Rennen der Damen freuen. Sie lief vor 3,40 Millionen Zuschauern ab 11.45 Uhr ebenfalls auf den dritten Rang. Die Sportübertragung war bereits am Vormittag mit 24,8 Prozent Sehbeteiligung ein voller Erfolg. Am Samstag kam die Staffel der Frauen sogar auf traumhafte 30,9 Prozent Marktanteil mit 4,14 Millionen Zuschauern ab 14 Uhr, in der Denise Herrmann noch knapp auf dem Podest ins Ziel brachte.

Dank dem Topspiel in der Fußball Bundesliga am Abend, durfte sich Sky mal wieder über tolle Einschaltquoten am Samstag freuen. Beim hochwertigen Duell der Bayern-Verfolger fanden immerhin 590.000 Zuschauer in der klassischen Zielgruppe den Weg zu Sky. Mit 9,3 Prozent kratzte das Topspiel an einem zweistelligen Marktanteil. Insgesamt schalteten 1,21 Millionen Fußballfans ein. Die Konferenz am Nachmittag, ohne Bayern und Dortmund, hatte “nur” 1,17 Millionen Zuschauer. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam Sky am Nachmittag trotzdem auf gute 13,6 Prozent Sehbeteiligung. Wegen dem heißen Topspiel am Samstagvorabend hatte die ARD-«Sportschau» leichte Probleme. Beim jungen Publikum sprang mit 14,1 Prozent der niedrigste Marktanteil seit Anfang November heraus. Insgesamt überzeugten die Highlights des 25. Spieltages trotzdem mit 4,75 Millionen Zusehern und 20,3 Prozent Gesamtmarktanteil.

Sky setzt zum Saisonendspurt Klopps Liverpool in den Fokus


Dortmund-Fans behandeln ihn auch noch Jahre nach seinem Abgang als eine Art “Heiliger”, auf der Insel eroberte er die Herzen an der Anfield Road im Sturm. Die Rede ist natürlich von Jürgen Klopp, seines Zeichens Trainer beim FC Liverpool. Nach seinem Europapokal-Erfolg 2019 pflügt er derzeit mit seiner Mannschaft durch die Liga. Trotz der ersten Saisonniederlage, die man Ende Februar gegen den FC Watford kassierte, bleibt die erste Meisterschaft der Reds seit 30 Jahren natürlich weiter in Reichweite. Da der ärgste Verfolger, Manchester City, derzeit noch mehr strauchelt, ist das große Ziel von Klopp und seiner Mannschaft zum Greifen nahe. Schon in wenigen Wochen könnten die Reds ihr großes Ziel in trockene Tücher wickeln. Zudem ist ohne großen Einbruch im Saisonendspurt ein neuer Punkterekord in der Premiere League in Aussicht. Hierzulande begeistert Jürgen Klopp trotz seinem Weg ins Ausland natürlich immer noch zahlreiche Fußballfans. Deshalb will Sky den Star-Trainer und seine Mannschaft auf der Zielgerade vermehrt in den Fokus nehmen.

Die englische Premiere League ist hierzulande bei Sky beheimatet. Alle Spiele des FC Liverpools können dort live und exklusiv verfolgt werden. Zusätzlich zu den üblichen Übertragungen aus dem englischen Oberhaus wollen die Unterföhringer fortan täglich im neuen Format «Come on Klopp - This is Anfield» ab 18.30 Uhr auf ihrem frei-empfangbaren Sender Sky Sport News HD über alles rund um den deutschen Trainer und seinen Verein berichten. Außerdem sind zwei exklusive Dokumentationen in Planung. Im Rahmen des Merseyside Derbys gegen den FC Everton wird Sky am 16. März um 19 Uhr die erste umfangreiche Doku, «Come on Klopp - der Mensch», auf Sky Sport 1 HD im Pay-TV für die Fußballfans servieren. Später soll die Doku auch im Free-Tv bei Sky Sport News HD wiederholt werden. Sobald Liverpool die Meisterschaft dingfest gemacht hat, ist ein zusätzliches Doku-Special unter dem Titel «Klopp on top - der Meister» geplant. Hier steht aber noch kein genauer Zeitrahmen fest, entscheidend hierfür bleibt natürlich das Sportliche.

Kehrtwende: Boxabend jetzt doch im ZDF


Nach enttäuschendem Zuschauerinteresse und keinem namhaften Hauptkampf in Aussicht, schien das Box-Experiment des ZDFs mit dem Hamburger Boxstall noch vor wenigen Wochen kurzfristig beendet zu sein. So zeigte sich Universum-Promoter Ismail Özen-Otto vor zwei Wochen noch sehr entrüstet über ein vermeintliches TV-Aus für die kommende Veranstaltung am 4. April. Doch scheinbar kam es nur zu einem Missverständnis. Denn das ZDF wird den Kampf aus der Bahrenfelder Kuppel nun doch wie geplant übertragen. Im Hauptkampf muss man dieses Mal allerdings ohne den Olympia-Dritten Artem Harutyunyan auskommen, der im November noch die Hauptattraktion war. Wegen eines gebrochenen Daumens kann dieser noch nicht in den Ring zurückkehren. An seiner Stelle stehen sich Abass Baraou und Denis Radovan gegenüber.

Am 9. November hatte das ZDF erstmals seit neun Jahren wieder einen Boxkampf des Hamburger Box-Promoters Universum im TV übertragen. Mit nur 820.000 Zuschauern und überschaubaren 8,2 Prozent Marktanteil kam das TV-Comeback allerdings wenig berauschend an. Nach all dem Trubel will das ZDF nun doch noch ein weiteres Experiment wagen und der zweiten Veranstaltung noch eine Chance geben. Übrigens will auch Das Erste dem Boxen im Hauptprogramm nach über fünf Jahren wieder eine Chance geben. Der öffentlich-rechtliche Sender überträgt am 28. März (23.30 Uhr) das Aufeinandertreffen von Dominic Bösel mit den Australier Zac Dunn in Magdeburg. Bösel will seinen WBA- und IBO-Weltmeistertitel verteidigen. Zuletzt hatte die ARD Boxen nur in den Dritten Programmen gezeigt, vor allem im MDR.

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