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Mit starken Werten: «Pastewka» verabschiedet sich mit großem Erfolg

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Die Prime-Eigenproduktion war zuletzt eines der gefragtesten Formate im deutschen Streaming-Sektor. Die Zahlen.

Unsere Kritik zum Format

Für den Abschluss einer zehn Staffeln alten Comedyserie ist das ein herrlicher, genüsslicher Spagat: Würdige die Serienidentität, doch bewahre sie davor, auf den letzten Metern ausgelutscht zu werden.
Mehr zum «Pastewka»-Finale in Sidney Scherings ausführlicher Kritik!
Klappe, die Letzte! Mit der Veröffentlichung neuer Folgen von «Pastewka» am Freitag vergangener Woche hat der Streamingdienst Amazon Prime das Kapitel der einstigen Sat.1-Serie offiziell beendet. Neue Folgen sollen nicht mehr produziert werden. Somit hat sich die Serie mit dem gleichnamigen Hauptdarsteller Bastian Pastewka sehr ordentlich verabschiedet. Die Marktforscher von Goldmedia haben berechnet, dass die Brutto-Reichweite der Dramedy-Serie in der zurückliegenden Woche bei 5,36 Millionen lag. Somit war «Pastewka» das drittgefragteste Format der Woche – und zugleich die populärste Serie, die es nur bei Amazon Prime gibt. Stärker frequentiert waren nur zwei US-Formate. Zum einen natürlich die Sitcom «The Big Bang Theory», die auch Monate nach ihrem Ende noch eine große Fangemeinde in Deutschland hat. Sie eroberte diesmal mit 5,97 Millionen Brutto-Reichweite den ersten Platz. Direkt dahinter folgte die US-Teen-Serie «Sex Education», ein Netflix-Original. Es kam nach Goldmedia-Angaben auf 5,41 Millionen Brutto-Reichweite.

Ohnehin schlugen sich Teen-Dramen auch in dieser Woche wieder sehr gut. Sowohl «You» als auch «Riverdale» (beide Formate gibt es hierzulande nur bei Netflix) landeten in den Top Ten. «You» holte 4,38 Millionen Brutto-Reichweite – das waren 0,95 Millionen mehr als in der Woche zuvor. «Riverdale» landete nun bei 3,43 Millionen.

Auch spannend: Wer flog raus? Nicht mehr unter den besten Zehn ist etwa das Prime-Original «Star Trek: Picard» - in der Vorwoche kam es noch auf knapp dreieinhalb Millionen Brutto-Reichweite, nun aber sank das Interesse. Auch bei «The Witcher», dem zweifelsfreien Mega-Erfolg für Netflix, gingen die Zahlen jüngst zurück. Die Serie belegt nun Platz neun mit 3,40 Millionen Brutto-Reichweite; der Wert sank aber um rund eineinhalb Millionen.

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