Wochenquotencheck

Fortsetzung unwahrscheinlich: «Schätze aus Schrott» endet schwach

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Zuletzt gelang es der Sendung am Nachmittag von RTL nicht mehr, die Marke von zehn Prozent beim jungen Publikum zu überbieten.

In den vergangenen zwei Monaten setzte RTL nachmittags auf einstündige Folgen von «Schätze aus Schrott». Mit der Quotenbilanz der 15-Uhr-Sendung werden die Verantwortlichen höchstwahrscheinlich nicht zufrieden sein, zuletzt gingen die ohnehin nur mäßigen Marktanteile sogar noch leicht zurück. Während im Oktober immerhin vier von insgesamt 20 Folgen einen zweistelligen Marktanteil erreichten, gelang dies im November gerade noch einer einzigen Ausstrahlung. Im Gegenzug setzte es zuletzt neue Allzeittiefstwerte für die Produktion.

Die Rede ist hierbei vom 7. November, einem Donnerstag, an dem ab 15 Uhr gerade einmal 0,47 Millionen Menschen für «Schätze aus Schrott» einschalteten. Mit 4,4 Prozent beim jungen Publikum gelang RTL so das zweifelhafte Kunststück, den eigenen Senderschnitt fast zu dritteln. Den besten Wert im November holte eine Folge zwei Tage zuvor, am 5. November, die mit 10,4 Prozent strenggenommen aber ebenfalls unter dem Senderschnitt hängen blieb. Immerhin ein kleines Ausrufezeichen setzte die Ausstrahlung, die letzte Woche Mittwoch lief und die Marke von zehn Prozent angesichts von 9,9 Prozent der Jüngeren nur haarscharf verpasste.

Spürbar unter den sonstigen Normalwerten von RTL liefen auch die Folgen in dieser Woche. Nachdem es am Montag zu dürftigen acht Prozent der Umworbenen bei nicht einmal einer halben Million Zuschauer gereicht hatte, ging es am Dienstag immerhin auf neun Prozent in der Zielgruppe bergauf. Viel schwächer lief es beim Gesamtpublikum, bei dem es am Dienstag zu gerade einmal 5,2 Prozent reichte. Rückläufige Werte standen am Mittwoch und Donnerstag zu Buche, als jeweils 0,51 Millionen Zuschauer zu miesen Marktanteilen von 4,6 Prozent und 4,5 Prozent am Gesamtmarkt führten. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 7,7 Prozent und 8,3 Prozent nur unwesentlich erfolgreicher. Die letzte Folge am Freitag blieb auf ähnlichem Niveau hängen.

Angesichts von rückläufigen Quoten auf mäßigem Niveau ist es schwer vorstellbar, dass RTL großes Interesse an einer Verlängerung von «Schätze aus Schrott» für das werktägliche Nachmittagsprogramm hat. Immerhin: RTL weiß um seine missliche Lage und wird daher schon bald – die Rede ist von Februar – einen ganzen Rutsch an neuen Formaten für die Daytime an den Start schicken. Das zumindest hat RTL-Senderchef Jörg Graf erst kürzlich in einem Interview mit Horizont in Aussicht gestellt. Bis es aber so weit ist, überbrückt RTL den 15-Uhr-Sendeplatz bis auf Weiteres mit einer zusätzlichen Folge von «Die Superhändler».

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