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Keine Likes mehr bei Instagram!? Kommt bald das Update für alle?

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Herzlich Willkommen im Netz! Kommt es bei Instagram bald zu einem revolutionären Update? Die Tests bei ausgewählten Usern fallen derzeit äußerst positiv aus. Auch bei der Telekom gibt es (kleine) Veränderungen zu beobachten und die bpb geht neue Wege zur Extremismusprävention.

Instagram verbirgt Like-Anzahl zum Test nun auch in Deutschland


In den USA und ein paar weiteren ausgewählten Ländern testet Instagram bereits seit einigen Wochen eine neue Version, in der die Nutzer keine Like-Anzahl mehr unter den Beiträgen angezeigt bekommen. Das langfristige Ziel des Social-Media-Riesen ist es, das Wettrennen um mehr und mehr Likes in der App zu stoppen. Die User sollen sich wieder mehr auf die Qualität der Inhalte ihrer Posts fokussieren und nicht nur alles dafür tun, möglichst viele Likes zu generieren. Denn der aktuelle Trend auf der Plattform ging immer mehr hin zu einem Wettkampf um die kleinen Herzchen. Viele vor allem junge User definierten sich nur noch über Like- und Followeranzahl. Dem soll jetzt entgegengewirkt werden. Denn für viele User sind die Like-Zahlen mit dem neuen Update verborgen, seit einigen Tagen auch in Deutschland.

Denn nachdem die ersten Tests in den USA laut Angaben des Unternehmens äußerst positiv ausfielen, kündigte Instagram an, das Programm auf einige Länder auszuweiten, darunter auch Deutschland. Tatsächlich berichtet auch eiin Teil der deutschen User in den letzten Tagen vermehrt, dass ihnen die Like-Zahlen nicht mehr angezeigt werden. Wer trotzdem wissen will, wie viel ein Post geliked wurde, dem bleibt nun nichts anderes übrig als die Nutzer, die ein Like gegeben haben eigenhändig zu zählen. Denn unter den Posts bleibt zumindest die typische Angabe “Gefällt User XY und weiteren Personen” erhalten. Klickt man darauf, so öffnet sich weiterhin eine Liste aller Personen, die den Beitrag geliked haben. Diese kann man theoretisch zählen.




Außerdem kann die Person, die den Beitrag erstellt hat, weiterhin die konkrete Anzahl sehen, wie viele ihren Beitrag schon mit einem “Gefällt mir” markiert haben, allerdings als einzige Person. Das neue Phänomen Influencer kann also weiterleben. Denn durch die Weitergabe dieser Zahlen, kommen auch kooperierende Unternehmen immer noch irgendwie an die Reichweiten der Internet-Stars heran. Falls das Update nach dem bisher positiven Feedback also permanent für alle Nutzer kommen sollte, wird das nicht den Tod der Influencer bei Instagram bedeuten, auch wenn es ihnen etwas schwerer gemacht wird. Zudem wird es zunehmend bedeutender, wie viel Interaktion über Kommentare unter einem Beitrag herrscht, die Like-Zahl spielt für Unternehmen also sowieso schon eine immer kleiner werdende Rolle. Vor allem privaten Nutzern, die sich durch die öffentlichen Like-Zahlen unter Druck gesetzt gefühlt haben, sollten künftig wieder mit mehr Freude und unbeschwerter über die Plattform huschen.

Vielleicht wird die Idee, “den Menschen zu helfen, sich auf Fotos und Videos zu konzentrieren, die sie teilen und nicht darauf, wie viele Likes sie dafür bekommen”, wie es von Instagram proklamiert wird, bald auch in anderen Netzwerken Schule machen. Bisher scheinen die Tests ja ein voller Erfolg zu sein.

@magenta.de: Telekom präsentiert neue Email-Domain


Ab sofort haben Nutzer, die eine Email-Adresse bei der deutschen Telekom besitzen, die Chance ihre Adresse zu ändern. Denn das Telekommunikationsunternehmen bietet nun auch die Domain @magenta.de an. Das Freemail-Angebot beinhaltet einen GB Speicher, Spamschutz, Sync-Plus und natürlich eine dazugehörige App, die alles einfacher bündeln soll. Bisherige t-online.de-Kunden haben die Wahl auf die neue Domain umzusteigen. Der neue Name ist dabei mit dem Kürzel @magenta.de frei wählbar nach dem Motto “First come, first serve”. Wenn sie wollen können sie aber auch einfach bei ihrer gewohnten Email-Adresse bleiben. Die neue magenta-Mail ist also einfach ein zusätzliches Angebot und für alle kostenlos zugänglich.

bpb hat Webvideo-Reihe mit YouTubern zur Extremismusprävention gestartet


Um Jugendliche Zielgruppen zu erreichen und diese vor extremistischen Einflüssen zu schützen und aufzuklären hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) Mitte November eine neue Webvideo-Reihe mit vier bekannten deutschen YouTube-Kanälen gestartet. In “Reflect Your Past” widmen sich Nihan, Cheng Loew, Diana zur Löwen und MrWissen2go dem Thema Extremismus und sensibilisieren gemeinsam für Radikalisierungsprozesse. Am 17. November ging die Reihe mit drei Roadtrip-Videos, in denen Nihan, Cheng und Diana gemeinsam mit Aussteigern durch deren schwierige Vergangenheit gereist sind, auf Sendung. In rund 25-Minütigen Videos kamen die YouTuber mit den Aussteigern aus verschiedenen extremistischen Gruppierungen ins Gespräch. So traf Nihan auf den ehemaligen Salafisten Dominic Schmitz und Diana sowie Cheng Loew auf zwei ehemalige Rechtsextremisten.



Ergänzend dazu treffen in einer Diskussionsrunde alle Aussteiger aufeinander und in weiteren drei Videos reagieren die YouTuber gemeinsam mit Experten auf die Kommentare zu ihren Videos, um eine fachlich fundierte Debatte anzustoßen und zu fördern. Ein zusätzliches Video von MrWissen2go wird das Thema vertiefend einordnen.

Kurz-URL: qmde.de/113844
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