Wer sah eigentlich...

«Dahoam is Dahoam»: Wer verirrt sich eigentlich nach Lansing?

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Für den BR ist die werktägliche Vorabendserie weiterhin ein Quotenerfolg. Wir schauen uns heute aber mal an, welche Zuschauergruppen die Daily besonders mögen.

Über 2400 Folgen von «Dahoam is Dahoam» , einer weiteren Daily Soap aus Deutschland, hat der Bayerische Rundfunk bis dato schon bestellt. Während in Sachen Dailys hauptsächlich von «GZSZ», «Sturm der Liebe»  oder «Berlin – Tag & Nacht»  die Rede ist, spult die bayerische Daily mit voller Gemütlichkeit Vorabend für Vorabend ihr Programm ab. Doch wer lässt sich denn regelmäßig um halb acht Uhr abends von der bayerischen Seifenoper unterhalten? Die Dienstags-Episode der Serie erreichte im Bayerischen Fernsehen im Schnitt 0,70 Millionen Zuschauer. Somit erzielte der BR bundesweit überdurchschnittliche 2,7 Prozent Marktanteil.

Von diesen rund 700.000 Zuschauern waren jedoch 500.000 älter als 65 Jahre und 62.000 älter als 50 Jahre. Anders gesagt: Nur 60.000 waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. In dieser Gruppe kam «Dahoam is Dahoam» auf durchaus ausbaufähige 0,9 Prozent Marktanteil. Aber immerhin: Während bei den 14- bis 29-Jährigen überhaupt keine Zahlen messbar waren, stiegen die Werte bei den Fans in den Dreißigern und Vierzigern an: Hier wurden 10.000 und 50.000 Zuschauer ermittelt. Mit 1,8 Prozent Marktanteil bei den 40- bis 49-Jährigen sah es durchaus passabel aus. Natürlich: Die besten Quoten fuhr die Daily bei den Zuschauern 65+ ein; hier lag die ermittelte Quote bei wirklich guten 4,7 Prozent.

Wenig überraschend ist, dass deutlich mehr Frauen als Männer zuschauen. Jeweils in der Gruppe ab 14 Jahren kam die betrachtete Episode auf 0,45 Millionen weibliche Fans, demgegenüber standen nur 0,23 Millionen Männer. Knapp die Hälfte der Zuschauerschaft, nämlich 0,33 Millionen, haben laut Ausweisung monatlich mehr als 1750 Euro netto in ihrem Haushalt zur Verfügung; 0,27 Millionen müssen allerdings mit zwischen 1000 und 1750 Euro auskommen. Dass der letzte Wert doch vergleichsweise hoch ist, könnte damit zusammenhängen, dass die Einkommen bei Rentnern oftmals nicht ganz so hoch sind.

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