US-Fernsehen

Stark-Comeback: George R.R. Martin gibt neue Infos zu «Game of Thrones»-Prequel

von

In einem Interview mit der Entertainment Weekly bestätigte Autor George R.R. Martin höchstpersönlich, dass die Familie der Starks auch in der neuen Prequel-Serie eine große Rolle spielen werden.

Zwar kehrt keines der bekannten Mitglieder der beliebten Familie aus der Original-Serie zurück auf die große Leinwand (Das von vielen Fans gewünschte Sequel mit Arya Stark wird also nicht kommen), dennoch wird das geschichtsträchtige Königshaus aus dem Norden eine große Rolle spielen. Durch die Aussagen Martins wird immer klarer, dass die Handlung definitiv circa 5000 Jahre vor den Ereignissen von «Game of Thrones»  spielen wird. Daher wird es auch kein Wiedersehen mit beliebten Charakteren, wie Robert Baratheon oder Tywin Lannister geben. Höchstens der gefürchtete Nachtkönig könnte erneut eine größere Rolle spielen und vielleicht im zweiten Anlauf auch den Schrecken über die Menschheit verbreiten, den sich Fans in der Original-Serie schon versprochen hatten.

Auch müssen sich die Fans auf eine neue Struktur des Kontinents Westeros einstellen. Da die Serie weit in die Vergangenheit zurückspringen wird, bestätigte George R.R. Martin, der dieses Mal höchst selbst zusammen mit Jane Goldman als Showrunner fungieren wird, dass der Kontinent damals in zahlreiche viel kleinere Königreiche aufgeteilt war. In der Welt von Eis und Feuer war nämlich erst Aegon Targaryens Eroberung notwendig, um aus vielen kleinen zerstrittenen Parteien „die sieben Königslande“ zu formen. Auch die Familie der Lannsiters wid daher in der neuen Serie noch nicht auftreten, da sie zu dieser Zeit noch nicht existierte. An ihrer Stelle tritt daher das Haus der Casterlys, die zuvor über den Westen herrschten.

Zu Titel und Cast gab der Autor ebenfalls einige spannende Einblicke. Im Netz kursiert für das geplante Prequel bereits der Name „Die Lange Nacht“, diesen bestätigte der «Game of Thrones»-Schöpfer jetzt indirekt: „Ich habe von dem Vorschlag gehört, dass man es ‚Die längste Nacht‘ nennen könnte, gegen diese Variante hätte ich nichts einzuwenden (…) Dieser Name wäre ziemlich gut“. Mit dieser Anspielung ist auch klar, dass die berüchtigten Weißen Wanderer definitiv zurückkehren werden, um Schrecken und Verderben über die Menschheit zu bringen, die Frage ist nur, ob sie schon damals vom geheimnisvollen Nachtkönig angeführt wurden.

Zum Cast, der mit berühmten Namen, wie Naomi Watts oder Jamie Campbell Bower, schon prominent besetzt ist, äußerte sich Martin ebenfalls. Genauso, wie bei «Game of Thrones»  üblich, soll die neue Serie wieder vom gesamten Ensemble getragen werden. Es wird also nicht die eine große Hauptfigur geben, die durch die Serie führen wird. Zum möglichen Veröffentlichungstermin ist derzeit noch wenig bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass mit dem Piloten von Regisseur S.J. Clarkson erst im Frühjahr 2021 zu rechnen ist. Bis dahin müssen sich «Game of Thrones»-Fans mit anderen großen Fantasywerken, wie «The Witcher» oder «Herr der Ringe» begnügen.

Kurz-URL: qmde.de/110614
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelSenderchef plaudert aus: «The Handmaid’s Tale» wandert im Herbst ins Free-TVnächster Artikel«23 Morde»: Joyn hat einen Starttermin
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipps

Wade Bowen im Hamburger Nochtspeicher
Junge, komm bald wieder! Es ist ein lauer Sommerabend in der Hansestadt Hamburg, auf den Straßen herrscht ausgelassene Stimmung. Wie jedes Wochenen... » mehr

Werbung