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Eine echte Innovation!

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Warum die in dieser Woche von Sky vorgestellten Features ein riesiger Schritt nach vorne sind. Warum der Trieb nach Neuem aber dennoch unvermindert weitergehen muss. Ein Kommentar.

Steckbrief

Manuel Weis ist seit 2006 bei Quotenmeter und seit 2007 verantwortlicher Chefredakteur. Er ist somit in allen Bereichen der Seite im Einsatz. Nebenberuflich arbeitet er als freier Sportreporter mit Schwerpunkt auf Fußball, Eishockey und Boxen.
Ein Jahr ist es her, dass Sky mit SkyQ ein komplett neues Nutzererlebnis für seine Kunden geschaffen hat. Rund 365 Tage, in denen sich nach Unternehmensangaben inzwischen über 1,5 Millionen Abonnenten, also ganz grob ein Drittel, für die neue Hardware entschieden haben. Dass in einschlägigen Foren und sozialen Netzwerken zunächst auch viele kritische Stimmen zu lesen waren, war wenig verwunderlich. Nie zuvor hatte ein deutscher Pay-TV-Anbieter seine Usability so radikal umgestellt. Was manchem prompt gefiel, stieß anderem sauer auf. Kernpunkt ist bekanntlich: Sky hat mit seinen – nach letzten bekannten Zahlen – über fünf Millionen Abos eine breitgefächerte Kundenschicht – querbeet von Jung bis Alt, von innovativ bis traditionell.

Einige Kritikpunkte kamen vergangenen Sommer durchaus zurecht auf. Der fehlende Stromsparmodus, der inzwischen eingeführt wurde, vielleicht auch der Wunsch nach dem in Deutschland immer noch viel genutzten Videotext. Schritt für Schritt entwickelte sich die Software auf dem Gerät also weiter. Dem Empfinden nach macht sie nun den bisher größten und für Sky Deutschland wichtigsten Schritt. Sky wird ab Sommer noch flexibler nutzbar. Ziel von Sky muss es sein, auf maximal einfachem Wege in die jeweiligen Haushalte zu kommen, ohne aber seine Stammnutzer zu überfordern.

Lesen Sie auch: So entwickelt sich Sky Q weiter

Dass sich in Haushalten mit SkyQ-Vertrag nun lineare Programme über eine eigene App am Fernseher und somit ohne direkt verbundene Box schauen lassen, ist ein wichtiger Schritt, um auf Sicht up to date zu sein. Mit der Möglichkeit Aufnahmen von einem Gerät auf das andere zu verschieben, zeigt sich Sky zudem wirklich innovativ. Von der Möglichkeit, das lästige Eingeben der Jugendschutz-Pin eigenständig zu deaktivieren mal ganz abgesehen.

Diese kleinen Features sind ein wichtiger Schritt für Sky – sie rüsten das Unternehmen für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. Sie sind aber gleichermaßen auch dringend notwendig, denn die Konkurrenz, die heutzutage ja nicht nur aus klassischen Fernsehanbietern aus Deutschland besteht, sondern immer mehr auch aus international agierenden Technologie-Riesen, schläft nicht. Ein ums andere Mal noch werden auch Amazon und Co. neue Benchmarks setzen. Alle Entwicklungsschritte gehen dabei immer in Richtung Personalisierung und maximale Flexibilität.

Das hat Sky erkannt. SkyQ-Mini und die damit kommenden Innovationen dürften dem Unternehmen einen Schub geben.

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