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Interview

medienfreunde: Julia Hartmann

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Wie steht Julia Hartmann zu «DSDS» und zu Jan Böhmermann? Und in welcher abgesetzten Show wäre sie gerne Gast?

Ein Film, der mich als Kind geprägt hat …
«Ronja Räubertochter» von Astrid Lindgren. Mein erster Kinobesuch mit sechs, in einem kleinen Kino zwischen Plattenbauten in Berlin-Hellersdorf. Ich war direkt verzaubert. Ronja war für mich ein Vorbild. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, liebt die Natur, geht mit viel Liebe und Würde durch Höhen und Tiefen und bleibt immer bei sich. Sie scheut keine Emotionen, ist sehr klar und liebevoll. Ich habe den Film danach sehr oft auf VHS-Kassette gesehen.

Eine Serie, die ich in meiner Kindheit entdeckt habe und noch immer liebe …
«Zurück in die Zukunft». Eine Mini-Serie sozusagen 😉 An dieser Trilogie erfreue ich mich noch heute.

Eine Serie, die viele Leute hassen, ich aber großartig finde …
«Jerks». Ich glaube, die Serie polarisiert. Ich finde sie super. Der derbe Humor von Christian Ulmen ist top.

Eine Sendung, die viele Leute lieben, ich aber nicht leiden kann …
«DSDS». Buh. Für ein großes Publikum anscheinend sehr unterhaltsam, ich halte das keine 30 Sekunden aus. Obwohl ich auch ab und zu Trash-Fernsehen konsumiere. Bei diesem Format möchte ich allerdings sofort losschimpfen.

Drei beendete Medienprojekte, die ich wiederbeleben würde, wenn ich könnte …
1. Mir fehlt Christoph Schlingensief. Seine Arbeiten waren immer extrem inspirierend für mich. 2. «Die Harald Schmidt Show» (ohne Oliver Pocher) 3. «King of Queens»

Wenn ich das Gesamtwerk einer Schriftstellerin/eines Schriftstellers, eine Serie und eine Filmreihe mit auf eine einsame Insel nehmen könnte, von der man mich erst in sechs Monaten wieder abholt …
Ich würde alle Filme von Margarethe von Trotta mitnehmen. Bis jetzt habe ich zu wenige von ihren Film gesehen und finde sie ist eine wahnsinnig beeindruckende Frau und Regisseurin. Und das Gesamtwerk von Loriot zum Ausgleich.

Wenn ich in einer Show (egal ob sie bereits abgesetzt ist oder nicht) mitmachen könnte, dann in …
...der «Mini Playback Show». Das war als Kind ein großer Wunsch von mir. Ich war 1994 als Lucilectric mit ihrem Hit „Mädchen“ in der Endrunde und habe es leider nicht in die Sendung geschafft. Das würde ich gerne nachholen ;)

Ein Medienberuf, der mich immer fasziniert hat, den ich mir aber niemals zutrauen würde …
Satirikerin. Ich feiere zum Beispiel Jan Böhmermann für seine Schnelligkeit, seinen messerscharfen Verstand, seinen Witz und seine Frechheit.

Würde ich die arte-Reihe «Durch die Nacht mit …» planen, würde ich folgende zwei Medienpersönlichkeiten zusammenpacken …
Maren Kroymann (69) und Greta Thunberg (16). Zwei Frauen, die mein Bewusstsein erweitern und die ich für ihre klare Haltung bewundere. Ich hatte das große Glück mit Maren Kroymann zu drehen und habe die Gespräche mit ihr sehr genossen, so klug, herzlich und offen. Greta Thunbergs habe ich einmal live gesehen und ihre Rede hat mich direkt getroffen, aufgewühlt und ich bin zutiefst beeindruckt von ihrer außergewöhnlichen Courage. Ich hätte große Lust dem Austausch dieser grandiosen Damen zu lauschen. In meiner Fantasie fahren sie mit Fahrrädern in einer Sommernacht durch die Umwelthauptstadt Europas 2019: Oslo.

Auf YouTube schaue ich vornehmlich …
... Filmtrailer und Videos zu den Themen: Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, alternative Heilmethoden und der menschlichen Psyche.

Wenn ich gerade überhaupt nichts mit Medien zu tun habe, dann …
… bin ich gerne in der Natur: Berge, Seen, Wälder, Meer... Ich kann auch gut alleine Urlaub machen und tagelang nicht reden oder nur singen, für mich selbst sein. In Berlin fahre ich viel Fahrrad. Ansonsten bin ich auch ziemlich gerne in meiner Wohnung oder bei meinen liebsten Menschen.

Meine aktuellen Projekte …
Soeben war ich Jurymitglied bei den Green Awards und bin immer sehr froh einen Teil zum Thema Nachhaltigkeit beitragen zu können. Letzten Monat habe ich eine Kinohauptrolle unter der Regie von Janek Rieke abgedreht und bin nun ein paar Tage im ersten deutschen Netflix-Kinofilm zu Gast. Im Winter bin ich in einer Hauptolle im ARD-Film «Auf einmal war es Liebe» neben Kostja Ullmann und Kim Riedle zu sehen.

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