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DFB-Frauen für mutigen Werbespot im Netz gefeiert

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Herzlich Willkommen im Netz! Zurzeit ist der neue Werbespot der Commerzbank für die Fußball-WM der Frauen eines der großen Themen. Der mutige Clip gegen Vorurteile wird im Internet heiß diskutiert. Außerdem: Fan-Rework des Kampfes von Vader gegen Kenobi aus «Star Wars»: Episode 4 – für jeden Fan ein Muss.

DFB-Frauen mit coolen Sprüchen gegen Vorurteile





Drei Wochen vor der Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Frankreich veröffentlichte die Commerzbank nun einen neuen Spot mit der DFB-Auswahl. Im Zuge der Kader-Nominierung feierte der Werbespot am 14. Mai kurz vor der «Tagesschau» im TV Premiere. Auf YouTube wurde der 90-sekündige Clip schon am Vormittag veröffentlicht. Nach drei Tagen wurde das Video schon über 250.000-Mal aufgerufen und heiß auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen diskutiert. Unter dem Titel „Die DFB-Frauen in 90 Sek.: ihr Spiel, ihr Beat, ihre Bank – Commerzbank“ geben die Frauen mit frechen Sprüchen den Ton an und machen mit Vorurteilen kurzen Prozess. Vor allem die provokante „Pferdeschwanz“-Passage bleibt vielen noch im Gedächtnis. Auch TV-Moderatorin Anne Will ließ sich zu einem Kommentar hinreißen. Sie schloss sich dem größtenteils positiven Tonus an und urteilte: Hammer Spot. Ob die klaren Worte ein tolles Statement sind oder zu weit gehen, bleibt jedem selbst überlassen. Für Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Thema hat der Spot jedenfalls schon jetzt gesorgt.




Demgegenüber zeigte Edeka mit einem speziellen Werbespot zum Muttertag, wie man Marketing nicht macht. „Wir sagen Danke.“ | EDEKA Online-Spot sammelte bei über zwei Millionen Aufrufen in zwei Wochen schon knapp 60.000 negative Bewertungen. Zwar werden auch hier die Frauen stark dargestellt, allerdings auf Kosten der Väter. Die Online-Community ist sich einig: Dieser Spot schießt über das Ziel hinaus und wird dem männlichen Elternteil nicht gerecht, da ihm hier jede erzieherische Kompetenz abgesprochen wird. Während die Commerzbank zeigt, wie man eine Botschaft richtig präsentiert, muss Edeka nun mit dem negativen Feedback für ein sicher gut gemeintes Video leben.

„Star Wars SC 38 Reimaged“: Kenobi gegen Vader wird aufgemotzt


Mit den Eindrücken aus der Prequelreihe Anfang der 2000er und der neuen Disney-Interpretation sehen die alten Lichtschwertkämpfe aus der originalen «Star Wars»-Trilogie vor allem für die jüngeren Generationen etwas blass aus. Zum Glück hat sich der YouTube-Kanal „FXitinPost“ jetzt diesem „Manko“ angenommen und eine komplett überarbeitete Version des Kampfes im Todesstern zwischen Darth Vader und seinem ehemaligen Meister hochgeladen. Im modernen Stil mit deutlich mehr Action bewegen sich die beiden dabei durch die riesige Kampfstation. Gerade die Szenen des imperialen Bösewichts erinnern dabei an die Vader-Darstellungen von «Rogue One: A Star Wars Story».



Nach genau einer Woche wurde der virale Hit schon über fünf Millionen Mal aufgerufen. Die positiven Resonanzen auf das Rework überschlagen sich dabei. Fast 300.000 Daumen nach oben stehen 3.800 negativen Bewertungen gegenüber. Unter dem Video wird der Schöpfer gebührend gefeiert. Viele sind der Meinung, dass Disney sich bei diesem Video eine Scheibe für das neue «Star Wars»-Franchise abschneiden und den Ersteller im besten Fall sogar einstellen sollte. Außerdem hoffen die Fans nun auf weitere Reworks der restlichen Lichtschwertkämpfe der alten Trilogie.

Fanmeisterwerke: „Vader Episode 1“ und „Darth Maul: Apprentice“


Das «Star Wars»-Universum versammelt auf der ganzen Welt eine große Anhängerschaft. Neben dem neusten Hit finden sich im Netz noch unzählige weitere liebevoll und aufwändig produzierte Fanfilme. In einer der bekanntesten und besten spielt der Kultbösewicht Darth Vader ebenfalls die Hauptrolle. Der Kanal „Star Wars Theory“ präsentierte vor knapp einem halben Jahr die erste 16-minütige Episode seiner eigenen Interpretation des dunklen Lords der Sith. Insgesamt 150.000 US-Dollar verschlang das gewaltige Projekt aus privaten Taschen, nachdem die Macher sich das OK von Lucasarts einholten, indem sie auf Werbeeinnahmen verzichteten. Doch da hatten sie die Rechnung nicht mit Mutterkonzern Disney gemacht. Als das Video online gestellt wurde, beanspruchten sie die Einnahmen lange Zeit für sich, da Musik aus den Originalfilmen verwendet wurde. Mit über zehn Millionen Aufrufen ist dabei sicherlich ein beachtliches Sümmchen herausgekommen. Als das bekannt wurde, meldeten sich die Fans wütend und fassungslos beim Großkonzern zu Wort. Nach einer großen Welle der Empörung gab das Unternehmen schließlich nach und entmonetarisierte das Video wieder. Nach diesen Querelen bleibt für «Star Wars»-Fans nur zu hoffen, dass „Star Wars Theory“ weiter mit Herzblut an der Serie arbeitet.



In einer Liste von großen «Star Wars»-Fanfilmen darf ein Titel natürlich nicht fehlen: „Darth Maul: Apprentice“. Mit knapp 20 Millionen Aufrufen ist das Werk aus dem Jahr 2016 wohl die bekannteste Produktion von Fans der Saga. Insgesamt knapp 700.000 Zuschauer gaben dem Video einen Daumen nach oben. Große Teile des Projektes stammen aus deutscher Hand. Federführend war nämlich Shawn Bu, der an der FH Aachen Kommunikationsdesign studiert hat. Er schreib das Drehbuch und nahm auf dem Regiestuhl Platz. 2016 erhielt er für den Film den Webvideopreis in der Kategorie „Best Video oft he Year“. In 18 Minuten gibt die internationale Produktion Dath Maul - einem der großen Lieblinge des Franchises - eine noch nie dagewesenen Tiefe.

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