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Twitter sperrt User wegen Witzen

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Satire in Verbindung mit der Europawahl hat bei Twitter derzeit Hausverbot.

Die vergangenen Quartalszahlen waren für Twitter einmal mehr hervorragend. Aber am Wochenende tappte das Unternehmen in eine Falle, die für Hohn und Spott sorgte. Wie das Fachmagazin „Golem“ berichtet, hat der Kurznachrichtendienst Twitter mehrere User gesperrt. Hintergrund sei eine neue „Richtlinie zur Integrität von Wahlen“.

Im Zuge der Europawahlen dürfe man beispielsweise nicht mehr scherzhaft behaupten, dass die Wahl verschoben werde. Ebenfalls gegen die neuen Twitter-Regeln verstoßen Aussagen, dass es verpflichtend sei, einen Personalausweis bei der Stimmabgabe mitzuführen. Twitter will somit gezielte Desinformation verhindern.

Twitter sperrte den Account des IT-Anwalts Thomas Stadler. Stadler schrieb vor drei Jahren: „Dringende Wahlempfehlung für alle AfD-Wähler. Unbedingt den Stimmzettel unterschreiben. ;-)“ Dieser Witz wurde ihm nun zum Verhängnis. Der Kurznachrichtendienst sieht als einzigen Ausweg, dass die satirischen Inhalte gelöscht werden. Demzufolge müssen sich Stadler und andere Twitter-Nutzer entscheiden, ob sie sich der neuen Zensur unterwerfen.

Kurz-URL: qmde.de/109102
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