Wer sah eigentlich...

Großes Gerner-Drama bei «GZSZ» punktet in der Kernzielgruppe

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Teils über 30 Prozent Marktanteil generierte RTL am Dienstagabend mit seiner XXL-Ausgabe des Dauerbrenners «Gute Zeiten, schlechte Zeiten».

Was war passiert? Großes Drama bei «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»: Hinterrrücks hat sich Katrin die Hälfte der Anteile an ihrer ehemaligen Immobilienfirma zurückgeholt – und dafür ihren Partner Jo Gerner und dessen junge Liebe Yvonne benutzt. Yvonne traut nun keinem mehr, zumal die Rückholaktion zu Lasten ihrer Tochter Laura ging. So trennt sich Yvonne von Gerner – und der verfällt in Wut und Trauer.

Wer hat zugeschaut? RTL nutzte das «GZSZ»-Special von 19.40 bis 21.15 Uhr vor allem dazu, seine neue Weekly «Nachtschwestern»  anzukurbeln, was mit weniger als zwölf Prozent bei den klassisch Umworbenen aber nur mäßig gelang. Die streng genommen drei Folgen, die von der ältesten deutschen Daily-Soap gezeigt wurden, erreichten diesmal im Schnitt 21,8 Prozent Marktanteil. Das ist weniger als bei den vergangenen Specials, aber mehr als die Serie normal holt und viel mehr als RTL sonst dienstags generiert. Weit überdurchschnittlich performte das Format vor allem in seiner Kernzielgruppe: Bei den 20- bis 29-Jährigen kamen die Geschichten aus dem Berliner Kiez auf starke 26,0 Prozent, bei den Zuschauern in den Dreißigern waren es sogar 31 Prozent.

Ebenfalls stark unterwegs war man in der Gruppe der 14- bis 19-Jährigen, wo letztlich 14 Prozent zu Buche standen. Das ist für RTL ein ebenfalls überdurchschnittlicher Wert. Bei den 40- bis 49-Jährigen generierte das XXL-Special 15,1 Prozent. Bei den älteren Zuschauern ging der Zuspruch dann noch unten: Nur 10,4 Prozent wurden bei den 50- bis 64-Jährigen ermittelt, gar nur 4,8 Prozent bei allen über 65.

Klar wie Kloßbrühe: Die Zuschauer des Specials waren vorwiegend weiblich: 1,78 Millionen Frauen ab 14 Jahren schauten zu. Jedoch – auch männliche Zuschauer gab es zu Hauf: 0,86 Millionen. Übrigens: «GZSZ» war am Dienstagabend die mit Abstand meistgesehene TV-Sendung in der klassischen Zielgruppe. Sie erreichte 1,47 Millionen Junge. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit 0,88 und 0,86 Millionen die weiteren RTL-Sendungen «Nachtschwestern»  und die lange Doku über den Gerner-Clan, die RTL nach 22.15 und bis Mitternacht im Programm hatte .

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