Vermischtes

Internetsicherheit für Kinder: 3 Überwachungsmöglichkeiten

Das Web bietet jungen Nutzern viele Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren. Hier erfahren Sie, wie Sie die Netzaktivitäten Ihrer Kinder überwachen können.

Internetsicherheit für Kinder: Drei Möglichkeiten zur Überwachung
Das Internet bietet jungen Nutzern fantastische Möglichkeiten, birgt aber auch zahlreiche Gefahren. Neben bekannten Phänomenen wie Pornografie und Gewaltvideos stellt auch das sogenannte Cybermobbing, das in jüngster Zeit immer mehr um sich greift, ein Problem dar. Hier fassen wir einige Möglichkeiten zur Überwachung der Internetaktivitäten von Kindern zusammen.

Webfilter
Webfilter wie „KinderServer“ oder „Jusprog“ fungieren als eine Art Barriere, die Kinder und Jugendliche vor dem Kontakt mit ungeeigneten Inhalten schützt. Derartige Tools erlauben das Aufrufen von harmlosen Webseiten wie logo.tivi.de und kika.de, verweigern aber den Zugriff auf Facebook und Google. Wenn die Kinder eine Suchmaschine nutzen wollen, müssen sie mit Plattformen wie „Blinde Kuh“ oder „FragFinn“ vorliebnehmen. Nach der Installation müssen die Eltern ein Passwort festlegen, damit sie selbst uneingeschränkten Zugriff auf das Internet haben. Wird der Rechner gestartet, wird er automatisch in den Kinder-Modus versetzt. Mittlerweile sind auch mobile Webfilter verfügbar, die in der Regel bestimmte Webseitenkategorien (z.B. Erotik) blockieren. Die Sperrlisten der App-Anbieter werden laufend aktualisiert – eine 100-prozentige Garantie, dass das Kind keine unerwünschten Inhalte zu sehen bekommt, gibt es allerdings nicht.

Keylogger
Die Installation eines Keyloggers ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Internetaktivitäten von Kindern im Auge zu behalten. Im Unterschied zu einem Webfilter, der einzelne Seiten oder auch ganze Webseitenkategorien sperrt, zeichnet ein Keylogger alle Tastenanschläge auf. Auf diese Weise gelangt der Nutzer z.B. an Passwörter für soziale Medien. Indem man die aufgezeichneten Chatprotokolle studiert, kann man leicht herausfinden, womit sich das Kind gedanklich beschäftigt. Wenn der Verdacht besteht, dass das Kind Opfer von Cybermobbing geworden ist, können die Aufzeichnungen des Keyloggers eine wertvolle Hilfe sein. Man unterscheidet zwischen software- und hardwarebasierten Keyloggern. Ein Hardware-Keylogger wird einfach zwischen Tastatur und Computergehäuse geschaltet, während ein Software-Keylogger auf dem Zielgerät installiert werden muss.

Spy-Apps
Eine Spy-App dient in erster Linie zur Überwachung von fremden Smartphones. Auch stationäre Endgeräte können mit Hilfe von Spionage-Apps, die in der Regel nur im Abonnement erhältlich sind, aus der Ferne überwacht werden. Das Attraktive an einer Spy-App ist, dass sie die Funktionen und Vorteile der oben genannten Tools in sich vereint. Der Nutzer kann sowohl einzelne Webseiten und Apps sperren als auch auf einen Keylogger zurückgreifen, der sämtliche Eingaben aufzeichnet.

Professionelle Anwendungen wie die mSpy Spionage App verfügen außerdem über praktische Zusatzfunktionen wie eine GPS-Ortung und einen Schlüsselwort-Detektor. Verwendet das überwachte Kind einen der definierten Begriffe (z.B. „Alkohol“ oder „Drogen“), setzt die App automatisch eine Benachrichtigung ab. Die ausgelesenen Daten werden denzentral auf einem Server gespeichert und sind jederzeit abrufbar.

Kurz-URL: qmde.de/107412
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