Sportcheck

Rekorde: ProSieben Maxx feiert #ranNFL, Sport1 die Champions Hockey League

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Rekorde und Jubiläen verzeichneten Sportsender zuletzt in Hülle und Fülle, darunter auch Geburtstagskind Eurosport. Außerdem: DAZN lädt ab jetzt zum Frühstück und die Handball-Bundesliga startet einen Podcast.

Football wächst und wächst


Sporthighlights der kommenden Woche

  • täglich: Alpine Ski-WM (Eurosport)
  • Mittwoch, 21 Uhr: Champions League, Tottenham - Dortmund (Einzelspiel DAZN/ Konf. Sky)
  • Donnerstag, 21 Uhr: Europa League, Donezk - Frankfurt (Nitro)
  • Freitag, 19.10 Uhr: Biathlon-Weltcup, 10-km-Sprint der Herren in Soldier Hollow (ZDF)
  • Samstag, 22.45 Uhr: Boxen, Baraou vs. Molina in Koblenz (Sport1)
  • Sonntag, 15 Uhr: BBL-Pokalfinale, Brose Bamberg - ALBA Berlin (Sport1)
  • Sonntag, 17 Uhr: Eishockey, Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine (Sport1)
  • Der Quotenmeter.de-Exotentipp: Mittwoch, 18.30 Uhr: Volleyball-Bundesliga, SSC Schwerin - Dresdner SC (Sport1)
Gerade viele Neueinsteiger beklagten, der 53. Super Bowl zwischen den Los Angeles Rams und den New England Patriots sei gähnend langweilig gewesen, Football-Nerds freuten sich beim punktearmen Final-Spiel der NFL dagegen über tolle Defensivarbeit. Letztere waren wohl in der Mehrzahl, denn ProSieben verzeichnete mit dem Super Bowl eine Rekordquote von durchschnittlich 43,6 Prozent bei 14- bis 49-Jährigen. Der Super Bowl im Jahr 2016, den damals noch Sat.1 gezeigt hatte, lag mit 43,5 Prozent dicht dahinter, war allerdings auch um ein Vielfaches ereignisreicher. Trotz später Stunde sahen in der Nacht von Sonntag auf Montag (3. auf 4. Februar) durchschnittlich 1,92 Millionen Personen zu.

Es war ein gelungener Abschluss für das #ranNFL-Team um Jan Stecker, Patrick Esume und Christoph „Icke“ Dommisch. Im Schnitt erzielten die Spiele der regulären Saison bei ProSieben Maxx in der vergangenen Saison 4,4 Prozent in der Zielgruppe. Es war die beste NFL-Saison seit dem Start im Jahr 2015, wobei der Sender seine Marktanteile um 66 Prozent steigern konnte. Toll lief es nicht nur für das kleine ProSieben Maxx, sondern auch für ProSieben, wo neben dem Super Bowl einige Play-Off-Spiele liefen. Hier freut sich der Unterföhringer Sender über ein Wachstum von 35 Prozent. Auch online geht es aufwärts: die NFL-Sparte von ran.de steigerte seine Abrufe zwischen September 2018 und Februar 2019 um zehn Prozent verglichen mit der Vorsaison.

Frühstück mit DAZN


Wem Frühstücksfernsehen nicht sportlich genug ist, der kann ab sofort jeden Tag um sechs Uhr DAZN einschalten. Ab dem 11. Februar steht auf der Plattform morgens ein neues tägliches Feature zur Verfügung, das je Infos und aktuelle Geschehnisse um die DAZN-Sportarten umfasst, darunter Spielerprofile, Analysen, Vorschauen oder Highlights. Los geht es beispielsweise mit dem Taktikformat „Talking Tactics“ mit Thomas Broich und Jerome Polenz. Titel der Reihe: #DAZNBreakfast. Na dann, guten Morgen!

Happy Birthday, Eurosport


Was trug sich am 5. Februar 1989 zu? Richtig, Eurosport ging erstmals auf Sendung. Dementsprechend feierte der Sportsender in der vergangenen Woche 30-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums gab es für den Discovery-Sender ein besonderes Logo und Promos auf allen Plattformen. Kurz-Clips aus dem Senderarchiv lassen Zuschauer außerdem auf besondere Eurosport-Momente zurückblicken. Der Blick geht nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft. Die derzeitigen Markenzeichen: Olympia-Partner, ‚Home of Cycling‘, Grand-Slam-Tennis- und Wintersport-Angebot oder der Eurosport Player, der das einzige europaweite OTT-Sport-Streaming-Angebot kennzeichnet. 2019 kann sich Eurosport stolz als die führende Sportplattform in Europa bezeichnen und erreicht mit seinen linearen TV-Sendern nun 246 Mio. Abonnenten in 75 Ländern sowie mit seinen nationalen und internationalen Eurosport.com-Online-Plattformen durchschnittlich 42 Millionen Unique Users pro Monat, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Unterm Strich als wirklich ein Happy Birthday!

Handball-Fans bekommen etwas auf die Ohren


Hand aufs Harz, Handball auf die Ohren – die Handball-Bundesliga GmbH hat einen Handball-Podcast gestartet, der auf den Titel „Hand aufs Harz – Der Handball-Podcast“ hört. Im Zwei-Wochen-Rhythmus sollen darin Leistungsträger, Macher und Könner des Handballsports zu Wort kommen. Je 45 Minuten Länge sollen die Sendungen vorweisen und dabei „Insights aus dem Handballsport und exklusive Interviews“ anbieten. Die Moderation übernimmt Florian „Schmiso“ Schmidt-Sommerfeld, der ansonsten beispielsweise für Sky im Einsatz ist und dort neben Fußball auch vom Handball berichtet. Zur Premiere begrüßt Schmiso Ex-Profi Stefan Kretzschmar. Im Podcast sollen auch Tonspuren von Topspielen der Handball-Bundesliga zu hören sein, die Sky zur Verfügung stellt. Podstars by OMR betreut den Podcast, der auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenfrei hörbar ist.

Rekord: CHL-Finale krönt Sport1‘ starke Eishockey-Saison


Die großen Quotenerfolge kann Sport1 selten mit Eishockey verbuchen. Ohnehin ist insbesondere der Großteil der DEL hierzulande bei MagentaSport zu sehen. Trotzdem baut Sport1 seit Jahren auf den Sport und zeigt neben 40 Spielen der deutschen Liga auch die Champions Hockey League. Dort schaffte es der EHC Red Bull München in dieser Spielzeit bis ins Finale, unterlag dort aber den Frölunda Indians. Aus Sport1-Sicht hatte das Spiel dennoch etwas Gutes, denn es sorgte für einen neuen Quotenrekord. 400.000 Zuschauer ab drei Jahren verfolgten das Spiel im Schnitt, was am 5. Februar ab 19 Uhr 1,3 Prozent Gesamtmarktanteil entsprach.

Bei 14- bis 59-jährigen Männern sprangen tolle 3,8 Prozent heraus, bei solchen zwischen 14 und 49 Jahren sogar 4,9 Prozent. Es war das erfolgreichste Spiel in der fünfjährigen CHL-Geschichte auf Sport1 und der passende Abschluss für eine sehr positive CHL-Saison. Der Sender steigerte seine Reichweite nach einen Angaben um 90 Prozent. 16 Livespiele übertrug Sport1 aus der Eishockey-Königsklasse in der vergangenen Saison. Die Spiele kamen im Mittel auf 190.000 Zuschauer.

Frage der Woche


In der vergangenen Woche haben wir nach der Meinung zur Produktion des Bundesliga-Basissignals gefragt, nachdem zuletzt Kritik am Bildschnitt laut geworden war. 40 Prozent der Umfragen-Teilnehmer zeigten sich absolut zufrieden mit den Bildern aus den Stadien, weitere 41 Prozent sind damit zufrieden, sehen aber Luft nach oben. Unzufrieden zeigten sich nur knapp 19 Prozent.

Diese Woche wollen wir wissen, wo Tennis-Fans am liebsten einschalten. Derzeit findet beispielsweise die ATP World Tour statt.
Wer überträgt am Tennis am Besten?
Sky
35,8%
Eurosport
52,0%
DAZN
12,2%


Allzeit-Rekord für die Bundesliga bei Sky


Rekord-Werte hatte Sky am 2. Februar mit seiner Konferenz verbucht, die im Schnitt 2,15 Millionen Menschen verfolgten, was insgesamt 12,5 Prozent sowie 21,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen entsprochen hatte. Die Gründe lagen in einer seit Kurzem angepassten, noch genaueren Messung und darin, dass sowohl Borussia Dortmund als auch der FC Bayern am Nachmittag spielte. Am 9. Februar war dies anders, denn nur die Dortmunder waren Teil der Konferenz, die damit an Zuspruch einbüßen musste. 1,85 Millionen Menschen führten diesmal zu 11,0 Prozent Gesamtmarktanteil. Durch 0,81 Millionen junge Zuschauer entstanden außerdem 16,4 Prozent bei jungen Zuschauern.

Weil die Bayern aber im Topspiel gegen Schalke zum Einsatz kamen, stiegen die Zahlen immerhin dort binnen Wochenfrist gehörig an: 1,60 Millionen Personen, darunter 0,73 Millionen jüngere, sahen den Bayern-Sieg ab 18.30 Uhr. Insgesamt sprangen 6,3 Prozent heraus, bei jungen Menschen 10,6 Prozent. Eine Woche zuvor hatte das Spiel zwischen Schalke und Gladbach 1,06 Millionen Menschen interessiert. Sky vermeldete damit einen Rekord, denn die beiden Übertragungen halfen dabei, einen Allzeit-Rekord aufzustellen: zählt man die Zuschauerzahlen aller Sky-Bundesliga-Übertragungen des Wochenendes zusammen, dann schalteten insgesamt 4,92 Millionen Sportfans ein. So viele wie nie zuvor!

Alpine Ski-WM beschert dem Ersten einen schönen Sonntag


Dieser Wochenabschluss kann sich sehen lassen! Im Grunde den ganzen Tag sendete Das Erste gestern bis abends von der Alpinen Ski-WM und zeigte dabei verschiedenste Disziplinen. Alle Übertragungen erzielten mindestens 14 Prozent Gesamtmarktanteil, nach der 16-Uhr-Tagesschau sprengte der Live-Sport sogar die Drei-Millionen-Zuschauer-Marke. Ein Quoten-Highlight fand sich einerseits im Skispringen-Weltcup, der mit 3,65 Millionen Personen und 17,4 Prozent bei allen Fernsehenden die höchste Quote am Sonntag erzielte und später mit 3,79 Millionen bei der zweiten Übertragungen auch die meisten Menschen. Die beste Quote bei 14- bis 49-Jährigen holte dagegen ab 17.12 Uhr der Massenstart der Herren im Eisschnellauf mit 9,0 Prozent.

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