Wirtschaft

Disney+ wird große Kosten verursachen

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Disney-CEO Bob Iger erklärte, dass man mit einem Umsatzeinbußen von 150 Millionen US-Dollar rechnet.

Der Unterhaltungskonzern Disney fährt weiterhin hohe Gewinne ein. Bei der Telefonkonferenz anlässlich der Quartalszahlen vom ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres nannten Disney-Chef Bob Iger und Finanzchefin Christine McCarthy einige Details über die finanziellen Auswirkungen zur Einführung des Streamingdienstes Disney+. Zunächst einmal weist Disney es nicht von der Hand, dass man einen Verlust aus Filmen und TV-Shows macht, die man traditionell an Drittanbieter verkaufen würde.

McCarthy sagte, dass das Studio deshalb auf einen Umsatz von 150 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2019 verzichten muss. So sei der neue Kinofilm «Captain Marvel» der erste Disney-Titel, der nicht durch ein typisches Verkaufsfenster nach dem Kino geht, sondern exklusiv nach der Kinoauswertung bei Disney+ angeboten wird.

Selbst die Produktion von neuen Inhalten für Disney+ werde hohe Kosten verursachen, erzählte die Finanzchefin. Disney-Chef Iger betonte, dass der Konzern einen langfristigen Weg gehen möchte. Er verglich es mit den hohen Kosten der Disney-Themenparks, die zum damaligen Zeitpunkt auch sehr teuer waren. Heutzutage würde allerdings niemand mehr die Investitionen der Parks in Frage stellen.

Auch zur Zukunft von Hulu äußerte sich Bob Iger: Nach der Übernahme von 21st Century Fox gehört Disney 60 Prozent von Hulu. Da man auch die Sender FX und FXX sowie das Produktionsstudio FX Productions übernehmen wird, sollen diese Firmen Inhalte für Hulu bereit stellen. Für Disney soll Hulu ein Streamingdienst für Erwachsene werden. Zudem mache man sich derzeit Gedanken, wie man Hulu zusammen mit dem Sport-Streamingdienst ESPN Plus und dem Familienangebot Disney+ anbieten könne.

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