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Trauer um «IaF»-Star Ursula Karusseit

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Die Schauspielerin, die vielen als Charlotte Gauss aus der ARD-Serie «In aller Freundschaft» bekannt sein dürfte, verstarb am Freitag im Alter von 79 Jahren in Berlin.

Ursula Karusseit ist tot. Wie der MDR mitteilte, verstarb die im ostpreußischen Elbing geborene Schauspielerin am Freitag in Berlin. Sie wurde 79 Jahre alt. Schon zu DDR-Zeiten galt sie als bekannte Persönlichkeit in Film und Theater. Seit 1998 und damit von Folge eins an gehörte Karusseit zum festen Ensemble der ARD-Serie «In aller Freundschaft» , die vom MDR produziert wird. In dieser verkörperte sie die Rolle der Charlotte Gauss. Vor der Kamera stand sie letztmalig Ende 2018.

MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi äußerste sich bestürzt zum Tod von Ursula Karusseit. „Seit der ersten Folge von «In aller Freundschaft» vor 21 Jahren hat sie sich in die Herzen der Fans gespielt. Wir nehmen Abschied von einer großartigen Schauspielerin“, sagte er. Sven Sund, Geschäftsführer der Saxonia Media, zeigt sich ebenfalls betroffen. „Das Team von «In aller Freundschaft» und die gesamte Saxonia Media sind fassungslos und unendlich traurig. ,Usch‘ war das Herz des ganzen «IaF»-Teams.“

Programmänderungen des MDR zum Tod von Ursula Karusseit

  • Samstag, 2. Februar, 16.30 Uhr: «Brücken der Liebe» (Fernsehfilm D 2002)
  • Sonntag, 3. Februar, 15.30 Uhr: «In aller Freundschaft», Folge 489: Späte Hochzeit (Hochzeit von Charlotte und Otto) (Fernsehserie D 2010)
  • Dienstag, 5. Februar, 22.50 Uhr: «Polizeiruf 110: Abschiedslied für Linda» (Kriminalfilm DDR 1987)
  • Donnerstag, 7. Februar, 22.35 Uhr: «Lebensläufe: Ursula Karusseit - Eine Vollblut-Schauspielerin»
MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt: „Ursula Karusseit war nicht nur die gute Seele der Serie, sondern auch des ganzen Teams der ,Sachsenklinik'. Vor allem die jungen Kolleginnen und Kollegen begegneten der erfahrenen Schauspielerin mit großem Respekt. Wir trauern um eine Vollblutschauspielerin."

Aus Anlass des Todes der Schauspielerin ändert der MDR kurzfristig sein Programm. Schon am morgigen Samstag, 2. Februar, wird man ab 16.30 Uhr den TV-Film «Brücken der Liebe»  senden. Am späten Dienstagabend wiederholt der MDR zudem eine alte «Polizeiruf 110»-Folge, für die Karusseit einst vor der Kamera stand. Auch für den Sonntag und den Donnerstag sind Programmänderungen geplant, die in der rechten Infobox zusammengefasst sind.

Kurz-URL: qmde.de/106941
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