TV-Markt

Bitterer Januar für Nick, «Bachelor» triumphiert bei TVNow

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Die Zahlen der Kleinen:: Warum ProSiebenMaxx jubelt und wieso die ZDFneo-Bilanz leicht kurios anmutet…

Top5 Die RTL-Gruppe, die seit Dezember mit TVNow einen vollständigen Streaming-Service für rund fünf Euro im Monat betreibt, hat zwar keine Abrufzahlen für TVNow-Inhalte verraten, aber immerhin die erfolgreichsten fünf Formate genannt. Im Januar war bei TVNow demnach «Bachelor» Andrej Mangold am gefragtesten. Dahinter folgten die RTL-Klassiker «Ich bin ein Star, Holt mich hier raus!» und «Deutschland sucht den Superstar» . Platz vier geht an die Daily «Gute Zeiten, schlechte Zeiten», der fünfte Rang an «Der Lehrer» .

1,8 Football und Anime sei Dank: ProSiebenMaxx bestätigt seine starke Form und kam im ersten Monat des Jahres 2019 auf durchschnittlich 1,8 Prozent Marktanteil bei den klassisch Umworbenen. Gegenüber dem Januar 2018 legte der Männersender somit um drei Zehntel zu. Ebenfalls gut unterwegs im Januar war kabel eins Doku, das seine Vormonatswerte bestätigte und erneut bei 0,8 Prozent in der klassischen Zielgruppe landete.

-0,2 Eher deutliche Verluste fuhr derweil der Best-Ager-Sender Sat.1 Gold ein. Mit 1,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen gab sich die ProSiebenSat.1-Gruppe laut Pressemitteilung zwar zufrieden, dennoch lagen die Werte im Dezember noch um zwei Zehntel höher – vorher sogar um noch mehr. Insgesamt erreichte der Best-Ager-Kanal 1,5 Prozent – hier gab es keine Veränderung gegenüber Dezember. Sat.1 Gold verblieb somit insgesamt vor dem Pendant der gegnerischen Mediengruppe: RTLplus landete bei 1,4 Prozent in der Gruppe ab drei Jahren. Bei den Jungen gab der Courtshow-Kanal ein Zehntel ab (auf 0,9%).

0,0 Apropos keine Veränderung: Bei den 14- bis 49-Jährigen blieb auch ZDFinfo unverändert – erreichte im Januar 1,5 Prozent – genau wie im Dezember. Sport1 holte bei den 14- bis 49-Jährigen abermals 0,7 Prozent. Der Sender vergleicht immer mit den Vorjahreswerten und bleibt somit in der klassischen Zielgruppe ebenfalls konstant. Nur insgesamt sank die Quote um ein Zehntel auf 0,6 Prozent.

-0,3 Recht deutlich ging es für ZDFinfo bei den 14- bis 49-Jährigen nach unten. Der Januar liegt dem Sender nicht so sehr, statt 1,9 Prozent (Dezember) wurden noch 1,6 Prozent ermittelt. Durchaus kurios: Weil ZDFneo gegen das RTL-Dschungelcamp auf eine (krimilastige) Sonderprogrammierung setzte, explodierten dafür die Gesamtquoten. Sie stiegen von 2,8 Prozent im Dezember auf 3,2 Prozent. Der Digitalsender festigte damit seinen achten Platz im Gesamtmarkt und bleibt vor RTL II mit 2,7 Prozent.

12,2 Kindersender Disney legte eine starke Performance im Januar hin. Im Zeitraum zwischen sechs und 20.15 Uhr und bei den 3- bis 13-Jährigen kam der Kanal im Januar auf starke 12,2 Prozent Marktanteil – ein Zuwachs von 1,3 Prozentpunkten. Bitter verlief der Jahresstart für Nick, das satte 1,1 Prozentpunkte verlor und nur noch auf 5,4 Prozent kam. Damit ist man recht abgeschlagen auf dem letzten Platz gelandet. Noch vor einem halben Jahr war Disney halbwegs in Reichweite. Platz eins ging im Kindermarkt wieder an SuperRTL (21,8%, ein Minus von acht Zehnteln gegenüber Dezember), Zweiter wurde der öffentlich-rechtliche Kinderfernsehsender Ki.Ka mit 17,7 Prozent.

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