Sportcheck

Fette Quoten: Vierschanzentournee und Football bewegen die Massen

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Vor einem unerwarteten Problem steht derweil die Führung der Premier League.

Ei-Sport


Sporthighlights der kommenden Woche

  • Dienstag, 19.30 Uhr: Eishockey Champions Hockey League Halbfinale: RB Salzburg - RB München (Sport1/DAZN)
  • Donnerstag, 18 Uhr: Handball-WM Korea-Deutschland (ZDF)
  • Samstag, 13 Uhr: Telekom Cup - Freundschafts-Spiel-Turnier (Sat.1)
  • Samstag, 16 Uhr: Fußball, Premier League Brighton - Liverpool (DAZN)
  • Samstag, 17 Uhr: DEL Wintergame Köln - Düsseldorf (Telekom Sport/Sport1)
  • Samstag, 18 Uhr: Handball-WM Deutschland-Brasilien (ZDF)
  • Sonntag, 17.30 Uhr: Fußball, Premier League Tottenham - ManUtd (DAZN)
  • Quotenmeter-Exoten-Tipp: Spanische Copa del Rey: Real Madrid - Leganes am Mittwoch ab 21.30 Uhr (DAZN)
In der Wild-Card-Round angekommen ist die National Football League, kurz NFL - und damit steigt nun auch ProSieben wieder in die Football-Berichterstattung ein. Mit Erfolg. In der Nacht auf Sonntag generierte der Münchner Sender mit einem Spiel grandiose Quoten, ermittelt wurden teils an die 800.000 Fans, tief in der Nacht stieg die Quote sogar auf mehr als 15 Prozent. Am Samstagabend schon hatte ProSiebenMaxx mit einem ersten Live-Spiel ordentlich abgeräumt. Houston gegen Indiana kam in jedem Viertel auf mehr als 600.000 Fans, im zweiten Quarter zum Beispiel auf genau sieben Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Nach Senderangaben erreichte die Übertragung ab 0.40 Uhr sogar Rekord-Werte in Höhe von 9,7 Prozent.

Auch am Sonntag war die Wildcard-Round der amerikanischen Profi-Liga äußerst gefragt. Auch diesmal stieg ProSiebenMaxx zunächst ein; Baltimore gegen Los Angeles erreichte in der Spitze (4. Viertel) 5,5 Prozent Marktanteil, reichte also nicht ganz an die überragenden Werte des Vortages heran. Aber: Mit 0,77 Millionen Zuschauern machte die Übertragung den Sender mehr als glücklich.

Ab halb elf übernahm dann ProSieben mit dem zweiten Spiel des Abends. Philadelphia traf hier auf Chicago und die ersten beiden Abschnitte kamen auf schöne 1,08 sowie 1,01 Millionen Fans ab drei Jahren. Bei den Umworbenen wurden starke 11,1 sowie 14,2 Prozent Marktanteil gemessen. Doch das war bei Weitem nicht das Ende der Fahnenstange. Im dritten Viertel stieg die Quote auf tolle 16,3 Prozent, den letzten Abschnitt wollten ab etwa ein Uhr sogar 19,3 Prozent der Umworbenen (gesamt noch 0,60 Millionen Menschen) sehen.

Vier Schanzen, vier Traumquoten


Die diesjährige Vierschanzen-Tournee hat drei bis vier, Sieger gefunden. Natürlich den auf allen Schanzen dominierenden Ryoyu Kobayashi. Nach Sven Hannawald und Kamil Stoch ist er der Dritte, der eine Tournee mit vier Siegen beendet. Auch die deutschen Springer, allen voran der auf Platz zwei gelandete Markus Eisenbichler ist ein Gewinner dieser Tournee. Und dann wären da die übertragenden TV-Sender. Das finale Springen aus Innsbruck, das wegen des vielen Schnees außerplanmäßig ablief, erreichte ab 17 Uhr starke 6,78 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Dem ZDF wurden somit wunderbare 27,0 Prozent Marktanteil beschert, auch bei den JUngen lief es mit 17,7 Prozent äußerst beeindruckend.

Schon am Freitag war das dritte Springen äußerst gefragt. Ab 15.15 Uhr kam Das Erste hier auf tolle 4,37 Millionen Wintersport-Fans - 28,6 Prozent Marktanteil wurden beim Publikum ab drei Jahren gemessen, 16,6 Prozent waren es in der Altersgruppe 14 bis 49. Hinzu kommen zudem noch rund 330.000 Fans, die die Übertragung bei Eurosport ansahen.

Gefragt wie eh und je war zudem auch das traditionelle Neujahrsspringen aus Garmisch: Am ersten Tag des Jahres ab 14 Uhr schauten 5,90 Millionen Menschen den ersten Durchgang, ab 15.15 Uhr dann sogar 6,65 Millionen den zweiten Durchgang. Die Quoten lagen hier bei tollen 28,6 und 29,7 Prozent ab drei Jahren. Eröffnet worden war die Tournee übrigens am Sonntag vor dem Jahreswechsel mit dem ersten Springen in Oberstdorf, das im ZDF zu sehen war. 5,32 Millionen (23,9%) sahen den Beginn des Eisenbichler-Hypes.

Rücktritt vom Antritt


Die Premier League steht Anfang 2019 ohne Chef da. Eigentlich sollte und wollte Susanne Dinnage, bisher in Diensten von Discovery, diesen Posten übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde Anfang November unterschrieben. Somit schien damals die Nachfolge von Richard Scudamore (seit 1999 im Amt) geregelt. Scudamore hatte zuletzt die TV-Einnahmen der englischen Profiliga in wirklich ungeahnte Höhen getrieben. 2018 - beim ab 2019 gültigen Vertrag - waren derweil nur noch sehr moderate Steigerungen möglich.

Wenige Tage vor Amtsantritt informierte Dinnage die Ligaführung nun, dass sie doch lieber bei Discovery bleiben wolle. Was zum Umdenken geführt hat, ist unklar. Experten hatten im Vorfeld schon als kritisch angesehen, dass die Premier League, deren mit Abstand wichtigster Geldgeber national Sky ist, nun eine Chefin mit Discovery-Vergangenheit bekommt. Beide Firmen waren sich zuletzt nicht immer grün. Ob es in Sachen Absage nun einen causalen Zusammenhang gibt, ist unklar. Für die Premier League läuft die Chefsuche jedenfalls erst einmal weiter.

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