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Netflix angelt sich Ryan Murphys «Pose»

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Die in der Ballroom-Szene des New Yorks der 1980er-Jahre spielende Serie feiert beim Video-on-Demand-Dienst ihre Deutschlandpremiere.

Im Sommer dieses Jahres feierte die Dramaserie «Pose» unter großem Kritikerjubel ihre Weltpremiere. Die neuste Produktion des «American Horror Story»-Schöpfers Ryan Murphy beleuchtet über 50 Figuren, die aus verschiedenen Ecken und Milieus New Yorks stammen und konzentriert sich insbesondere auf die Ballroom-Kultur. Mit einem großen Ensemble, der zahlreiche Transgender umfasst, ist «Pose» eine fortschrittlich-diverse Serie – und nun, einige Monate nach Ankündigung einer zweiten Season steht auch endlich fest, wann und wo das Format in Deutschland veröffentlicht wird.

Wie der Streamingdienst Netflix bekanntgibt, hat er sich die Lizenz für die Serie gekrallt. Die Veröffentlichung findet am 31. Januar statt. Season eins umfasst acht Folgen, in denen unter anderem Evan Peters, Kate Mara und James Van Der Beek mitspielen. In unserer Serienkritik zum Start des Formats wird Murphys Produktion hoch gelobt: "«Pose» liefert viele schöne Bilder und ist äußerst hochwertig produziert. Die Schnitte sind stark an das Tempo und die Stimmung der Geschichte angepasst. So sind die teils ekstatischen Bälle mit extrem schnellen Schnitten versehen, während die dramatischeren Momente die Einstellungen lange wirken lassen. Natürlich spielt bei Serien dieser Art Musik eine herausragende Rolle. Diese wirkt gut ausgewählt und omnipräsent, aber keineswegs störend. Die Tanz-Performances sind absolut beeindruckend."

Schon am 11. Januar 2019 veröffentlicht Netflix die zweite Staffel seiner Kritiker spaltenden Dramedy «Friends from College», die in den neuen Folgen einen «Scrubs»-Star in ihrer Mitte begrüßt. Am 18. Januar geht es nach etwas Wartezeit zudem endlich mit «Star Trek: Discovery» weiter.

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