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Jung, blond, überraschend - neuer Sat.1-Krimi schlägt das ZDF

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Mit «Jung, blond, tot – Julia Durant ermittelt» servierte Sat.1 seinen Zuschauern am Dienstag die nächste Eigenproduktion. Besonders ältere Zuschauer schien der Film zu interessieren.

Wie üblich war es auch am Dienstag des 4. Dezember bei Sat.1 wieder Zeit für einen eigenproduzierten Spielfilm. Bei «Jung, blond, tot - Julia Durant ermittelt» handelte es sich allerdings nicht um irgendeinen Film "made by Sat.1", sondern um eines der Senderhighlights dieser Saison, weshalb besondere Hoffnungen auf der Free-TV-Premiere lagen. Der Film mit Sandra Borgmann interessierte 2,65 Millionen Menschen ab drei Jahren, was insgesamt sehr guten 8,9 Prozent Gesamtmarktanteil entsprach. Mehr hatte am Dienstagabend in diesem Jahr nur Kinohit «Fack ju Göhte»  bei Sat.1 erzielt. Damit rangierte der Krimi zur besten Sendezeit völlig überraschend auf Platz zwei aller Fernsehenden.

Aus der für Sat.1 besonders wichtigen Altersklasse zwischen 14 und 49 Jahren stammten 0,75 Millionen Personen. So generierte der Krimi 8,2 Prozent, was in etwa auf Höhe des Sat.1-Schnitts lag. Hier hätte sich der Sender womöglich mehr erhofft. In der Vorwoche war der Film «Amokspiel»  mit 8,6 Prozent der jungen Zuschauer etwas besser gelaufen. Davor hatten es Sat.1-Spielfilme seit ihrer Rückkehr am 4. September allerdings nicht geschafft, am Dienstag den Senderschnitt zu überschreiten. «Jung, blond, tot» zählte also schon zu den erfolgreicheren Produktionen.

Ein «akte Spezial»  schlug sich danach allerdings wieder deutlich schlechter. Ab 22.20 Uhr behandelte das Magazin den "Kampf um eine bezahlbare Wohnung". Die Reportagen bewegten 1,17 Millionen Menschen zum Dranbleiben, darunter 0,48 Millionen Vertreter der Zielgruppe. In Quoten bedeutete dies 5,6 Prozent bei allen und 7,1 Prozent bei jungen Zuschauern, was zumindest mehr ist als sonst.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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Burpie
05.12.2018 17:02 Uhr 1
Nach einer Viertelstunde musste ich wegschalten. So ein Müll! Angefangen von der traumatisierten Hauptfigur(die weder Fisch noch Fleisch ist) , über den Kette rauchenden Chef (der die Hauptfigur beruflich ganz toll findet), den Kollege, der gerade seine Scheidung durchmacht (und wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängt), die Pathologin, (Freundin und ohne Probleme für diese gern Mehrarbeit leistet), dem Reporter, der dem Täter ganz groß verkündet, wer die Untersuchung leitet und dem Assistenten, der sich "Fight Club"-mäßig in irgendwelchen Parkhäusern verprügeln lässt - was soll der Rotz? Selten eine solche uninspirierte Anhäufung dümmster Klischees gesehen...

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