Köpfe

Schauspieler wird Job verweigert, weil er «Arrested Development»-Star unterstützt

von

Laut «Mamma Mia»-Star Amanda Seyfried wurde ihrem Ehemann Thomas Sadoski aufgrund seiner Statements über «Arrested Development»-Mimin Jessica Walter eine Rolle verweigert.

Das Interview, das 2018 die größten Wellen in der US-Fernsehbranche geschlagen hat? Dieser Titel muss einfach an das Interview der 'The New York Times' mit einem Großteil des «Arrested Development»-Casts gehen. Das Interview sorgte vor Veröffentlichung der ersten Hälfte von Staffel fünf der durch Netflix wiederbelebten FOX-Kultsitcom für großen Rummel, nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch in der US-Unterhaltungsindustrie. Im Interview erzählt «Arrested Development»-Star Jessica Walter, mit den Tränen kämpfend, davon wie sie am Set von ihrem Ko-Star Jeffrey Tambor niedergebrüllt wurde. Daraufhin verteidigen die anwesenden, männlichen «Arrested Development»-Darsteller Tambor, nur Schauspielerin Alia Shawkat geht auf Walter ein.

Zahlreiche Fans der Serie waren von der unsensiblen Reaktion der «Arrested Development»-Darsteller schockiert und reagierten entsprechend in den sozialen Netzwerken, woraufhin sie sich mal mehr, mal weniger souverän erklärten und bei Walter für ihre Fehleinschätzung der Situation entschuldigten. Der Schaden ließ sich jedoch nicht vollauf rückgängig machen: Weitere geplante PR-Aktionen wie ein öffentliches Panel-Interview wurden von Netflix abgesägt, in der Hoffnung, so das Thema im Keim ersticken zu können. Netflix' Plan schlug fehl: Noch Monate später wurde das Interview zum Thema, so deutete Schauspieler David Cross an, dass es einer der Gründe sei, weshalb er an keine sechste Season des Formats glaubt.

Aber auch Leute, die nicht an «Arrested Development» beteiligt sind, werden von diesem Interview beeinflusst: Schauspieler Thomas Sadoski, unter anderem bekannt durch «The Newsroom» und «Life in Pieces», hat sich via Instagram mit Jessica Walter solidarisiert. Auf der Social-Media-Plattform teilte er ein Foto mit Walter und bezeichnete sie als "ein nationales Heiligtum". Er betonte zudem, dass man sich im Business nicht niederzubrüllen hat und genauso wenig jemanden, der sich daneben benommen hat, verteidigen sollte, während das Opfer der Schreiattacke gerade im selben Raum ist "und zu erklären versucht, wie traumatisierend diese Situation war".

Laut «Mamma Mia! Here We Go Again»-Star Amanda Seyfried hat dieser Post ihrem Gatten Sadoski eine Rolle gekostet. Auf Instagram teilt sie erneut Sadoskis Posting, mit dem zusätzlichen Kommentar: "Hier ist ein halbwegs aktueller Post meines Mannes, der einen Job verloren hat, weil er eine großartige Frau unterstützt hat, die neulich schikaniert wurde. Ich erhebe lieber meine Stimme als zu schweigen. Integrität, meine Damen und Herren!" Olivia Munn macht auf Instagram ebenfalls eine Aussage, die in diese Kerbe schlägt. Sie teilte ein Foto, das sie und Sadoski zeigt, und kommentiert es: "Ich bin überaus dankbar dafür, mit diesem Kerl befreundet zu sein, der die Überzeugung und Hingabe hat, das Richtige zu tun, selbst wenn es mit einem Preis kommt." Welche Rolle Sadoski verloren hat, ist nicht öffentlich.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Here’s a somewhat recent post from my husband who, in return for standing beside a badass woman who’d recently been bullied, recently lost out on a job because of this. I’d rather speak up and lose out. Integrity, ladies and gentlemen. #Repost @thomas_sadoski ・・・ This is Jessica Walter. She is a national goddamned treasure. It was an honor and a privilege to work with her. I don’t give a fuck who you think you are or how good you think you are or how awesome you think your buddy/daddy is: screaming at someone isn’t “part of the business”. It’s bullshit. It’s unhinged bullshit behavior and it has NEVER been acceptable. It wasn’t cool in the 70’s or 80’s or whenthefuckever you “came up”. It was bullshit then, it is bullshit now. And excusing that kind of behavior is pathetic. Just pathetic. I worked in shitty greasy-spoon kitchens growing up: it wasn’t acceptable behavior THERE and most of us were on HEAVY DRUGS. It certainly isn’t acceptable for some man-baby millionaire to do on a cozy ass tv show set. And it is even less acceptable for his male cast-mates to excuse it away IN FRONT OF THE PERSON THAT IT HAPPENED TO....(wait for it)....WHILE SHE IS TRYING TO EXPLAIN HOW TRAUMATIZING THE EXPERIENCE WAS. What in the halfpenny fuck is happening?!

Ein Beitrag geteilt von Amanda Seyfried (@mingey) am



Kurz-URL: qmde.de/105578
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelDer nächste Hype: Schach-WM? nächster ArtikelDie Kritiker: «Helen Dorn - Prager Botschaft»
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Optionen

Drucken Merken Leserbrief


Werbung


E-Mail:

Quotenletter   Mo-Fr, 10 Uhr

Abendausgabe   Mo-Fr, 16 Uhr

Datenschutz-Info

Letzte Meldungen

Werbung

Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Werbung

Surftipps

Thompson Square erstmals live in Deutschland
Thompson Square kommt im September für drei KOnzerte nach Deutschland. Nach einer fünfjährigen Pause und mit dem neuen Album "Masterpiece" im Gepäc... » mehr

Werbung