Quotencheck

«Mr. Griffin - Kein Bock auf Schule»

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Die US-Serie stieß bei ProSieben zwar auf ein solides Anfangsinteresse, konnte aber schon ab der zweiten Ausstrahlungswoche aus Quotensicht nicht mehr überzeugen.

Mit Ausstrahlungen der US-Serie «Mr. Griffin - Kein Bock auf Schule»  war ProSieben in den vergangenen Wochen nicht allzu erfolgreich unterwegs. Nur drei der insgesamt 13 Folgen, die der Münchener Sender am späten Dienstagabend zeigte, kamen auf akzeptable Quoten im linearen Fernsehen. Die meisten Zuschauer erreichte noch die Auftaktfolge, die am 9. Oktober ab 23.05 Uhr vor 0,67 Millionen Serienfans lief. Das reichte zu zufriedenstellenden Marktanteile von 4,4 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Eine zweite Folge unterhielt am selben Abend nahezu identische 9,7 Prozent, bevor eine dritte Episode ab kurz vor Mitternacht sogar auf gute 10,2 Prozent zuzulegen wusste. Insgesamt sahen am späteren Abend noch 0,44 Millionen Menschen zu, was auch insgesamt zu leicht überdurchschnittlichen 4,7 Prozent führte.

Einen herben Rückschlag setzte es allerdings sieben Tage später, als die nach 23 Uhr gezeigte Folge auf richtig miese 6,6 Prozent abrutschte. Im Gleichschritt verringerte sich auch die Reichweite deutlich auf noch 0,41 Millionen Interessenten. Ähnlich übel wie bei den Jüngeren fiel der Absturz beim Gesamtpublikum aus, bei dem nur 2,5 Prozent ermittelt wurden. Vor dem Hintergrund dürfte es ein schwacher Trost sein, dass die zweite Folge des Abends auf etwas bessere 7,6 Prozent zulegte.

Ein weiterer Tiefstwert musste am 23. Oktober hingenommen werden, als die spätere Folge ab 23.30 Uhr auf miese 0,31 Millionen Zuschauer zurückfiel. Mit 6,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lief sie sogar noch etwas schlechter als die erste Folge des Abends, die auf minimal bessere 6,9 Prozent gelangt war. Beim Gesamtpublikum standen jeweils schwache 2,6 Prozent zu Buche.

Doch die mit Abstand schwächsten Quoten sollte es erst eine Woche später, also am 30. Oktober setzen, als ein weiteres Zweierpack der Serie zeitweise auf 6,1 Prozent der Umworbenen abrutschte. Auch bei allen lief es mit 2,3 Prozent so schwach wie nie zuvor, die Reichweite legte dagegen leicht auf 0,42 Millionen Zuschauer zu. Die vier Folgen, die nun an den letzten beiden November-Dienstagen gezeigt wurden, zeigten mit sieben bis 7,2 Prozent der Umworbenen konstante Leistungen - dies allerdings auf einem deutlich zu niedrigen Niveau.

Und insofern wundert es auch nicht, dass die Ausstrahlungen von «Mr. Griffin» unterm Strich kein Erfolg für ProSieben darstellten. Die 13 Folgen der Serie erreichten im Mittel 0,41 Millionen Zuschauer, was mit dürftigen drei Prozent am Gesamtmarkt einhergeht. Kaum besser sah es für die halbstündigen Episoden beim jungen Publikum aus, bei dem es zu gerade einmal 7,6 Prozent reichte. Funfact: Mit 0,35 Menschen im Alter zwischen 14- bis 49-Jahren befand sich der überwiegende Teil des Publikums im werberelevanten Alter. Und dennoch reicht diese Zahl nicht aus, um die Serie für ProSieben als Erfolg durchgehen zu lassen. Eher ist das Gegenteil der Fall.

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